Als Kind träumte ich davon Schriftsteller oder Bauer zu werden

Außer dass ich mit einem Indianer befreundet oder gar zusammen sein wollte, träumte ich als Kind davon Bauer oder Schriftsteller zu werden.  Inspiration dafür fand ich bei meinen Eltern die einen Selbstversorgungsbauernhof  hatten bis ich 4 war. Das war damals in Polen im ehemaligen Ostpreußen.

Und das mit der Schriftstellerei kam durch die Serie die Waltons, wo der älteste Sohn der Familie schrieb.

Die Bauernhofträume habe ich heute immer noch. Ich träume davon Hühner in einem Grabelandgarten zu halten. Außerdem habe ich einen größeren Topfgarten auf dem Hinterhof mit Kräutern, Blumen und Gemüse.

Auch von der Schriftstellerei träume ich hin und wieder. Gerne würde ich einige Begebenheiten aus meinem Leben in einem Roman oder einer Novelle aufarbeiten.

Gerade die psychische Krise um mein Coming Out habe ich versucht aufzuarbeiten. Aber ich habe schnell das Intresse daran verloren. Ich denke ich sollte es vielleicht mir einer Kurzgeschichte versuchen. Ich könnte sie ja auch auf den Blog posten.

So richtig spannende Geschichten habe ich nie geträumt. Das waren nur so kurze alltäglich Episoden.  Als Kind habe ich unzählige male einen Indianerkrieger den ich verletzt gefunden habe und versteckt habe, im Traum gepflegt. Und als Erwachsener träumte ich häufig, also noch vor 2 Jahren auf der Prince Edward Island, der  Heimat der Jugendromanfigut Anne of Gree Gables zu leben. Dann auch verheiratet mit einem Indianer und eine kleine Farm bewirtschaftend. Manchmal träume ich noch von einem Radiointerview als Neubürger auf PEI, in dem ich gefragt werde wie mir das Leben auf der Insel gefällt. Doch sind diese Träume selten. Ich träume dagegen häufig davon mich mit Jemanden aus meinem Bekanntenkreis zu unterhalten. Ich glaube das ist meine Art nachzudenken.

Träumonkel und Trödelheini

Mich nannte meine Grundschulfreundin Tanja immer Träumonkel. Ich war immer in Gedanken und sehr verträumt. Das ist mittlerweile nicht mehr so der Fall.  Dafür bin ich ein ausgesprochener Trödelheini. Also Aufschieberitis und trödeln gehören fest bei mir zur Persönlichkeit. Früher wurde ich immer mit meinem früh verstorbenen Patenonkel verglichen. Er hatte wohl auch als Jugednlciher psychische Probleme und war auch sehr langsam. Ich vermute auch das er ADS hatte. Ich weiss gar nicht wie es mir jetzt in dem 1-Euro Job gelungen ist so angagiert zu sein. Ich habe da in der Altentagesstätte richtig in die Hände gespuckt weil ich auch ein gutes Zeugnis haben wollte. Aber wahrscheinlich hat es mir einfach auch Spass gemacht. So Hausarbeit macht eigentlich keinen Spass und ich drücke mich so erfolgreich wie ich nur kann vor ihr.

Mittlerweile tagträume ich kaum noch seit dem ich Strattera einnehme. Das ist bizarr selbst vor dem einschlafen gelingt es mir nicht in meine luzinden Tagträume abzugleiten. Meine Wild West Phantasien oder das Leben im  antiken römischen Reich haben aufgehört. Auch die Tagträume von der Auswanderung auf die Prince Edward Island im  St. Lorenz Golf vor der Küste Kanadas haben aufgehört. Fernweh habe ich trotzdem. Ich wohne nicht gerne in  Dortmund. Bonn finde ich im  Moment faszinierend als Stadt. Es gibt dort viele Museen und mehr öffentliches Grün als in Dortmund. Und dann noch die Lage am Rhein das gefällt mir schon ganz gut.

Was vermisse ich in Dortmund am meisten. Also im  Moment bei dem schönen Wetter schöneres Pantoffelgrün. Der Hoeschpark Wald ist ja in einem  jämmerlichen Zustand. Und auf den Grünzug zum Fredenbaumpark herunter können wir hier lange warten. Bis dass mal etwas wird. Und ein Museum mit archäologischen Ausstellungen fehlt in Dortmund. Ab und an gibt es mal etwas in der Richtung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte und das wars dann auch.  Dortmund ist wirklich eine etwas frustrierende Stadt.

 

Sissy-Boy-Syndrom und Phantasie

In einem psychologischen Forum habe ich von einem jungen Mann gelesen der wohl ein reges Phantasieleben hat und viele weibliche Züge an sich hat, die er als Sissy-Boy-Syndrom beschreibt.

Von der sexuellen Orientierung pendelt er zwischen Bi- und Hetereosexualität. Ich weiss nicht ob er ADS hat. Was ich aber vermute ist dass er sehr sensibel ist. Er wünscht sich u. a. eine friedliche Welt. Wie ich finde ist das sehr sympathisch.

Ich denke dass unsere Kategorien von Männlich-und Weiblichkeit zu eng sind. Ich denke nicht dass gegengeschlechtliches Rollenverhalten immer etwas mit Homosexualität zu tun haben muss. Es kann schlichtweg Sensibilität sein.

Irgendwie habe ich mich in dem jungen Mann aber wiedererkannt. Auch in seinen romantischen Tagträumen von der großen Schwester oder der perfekten Frau. So ähnlich war dass ja auch bei mir mit dem Indianerkrieger der mutig aber auch sensibel ist.

Meinen Bruder fand ich damals langweillig und  einfältig.  Ich denke das Sexualität und Geschlechtsrollenverhalten zwei unterschiedliche Ebenen sind. Das wir die Geschlechtsrolle erst lernen und das sie ein kulturelles Konstrukt ist. Es gibt Stammeskulturen in  Ozeanien oder Afrika in denen Frauen agressiv und aktiv sind.

Viel hat das mit unserer Lebensweise  und Wirtschaftsweise zu tun und der Stellung der Frau in der Gesellschaft. Auch unsere Religion spielt da mit rein.

Ich kenne viele schwule Männer die das Klischee des Sissy-Boys oder der Tunte nicht erfüllen. Mein Mann ist z. B. Computernerd, ein anderer Freund wandert gerne und ist ebenfalls in der EDV-Branche. Meine erste große Liebe bastelte gerne an alten Radios herum.

Es gibt durchaus heterosexuelle Männer die sehr sanftmütig sind und auch z. B. häkeln oder stricken. Viele halten sie dann für exzentrisch doch gehören sie fest zu normalen Männlichkeitsspektrum das eben sehr weit sein kann. Wir sprechen daher auch von Gender und dies meint die soziale Geschlechterrolle die unabhängig vom Sex, also dem biologischen Geschlecht seine kann. Es gibt auch heterosexuelle Altenpfleger oder mitunter auch Floristen.  Daher ist auch Genderpolitik so wichtig. Nicht jede Normabweichung muss bedenklich sein. Und der Begriff Sissy-Syndrom ist stigmatisierend und daher abzulehnen.

Wir sind halt alle verschieden und die Bandbreite kann sehr groß sein und das ist auch gut so.

Ich hatte immer schon Fernweh

Heute habe ich seit langer Zeit wieder mir fremde Städte im Internet angeschaut. Ich surfte nach Deventer und Delft in den Niederlanden.

Eigentlich hatte das immer etwas mit Fernsehserien, Spielfilmen und Romanen zu tun.  Ich wollte in die Welt der Protagonisten eintauchen. So ähnlich ist auch meine Prince Edward Island Manie entstanden.

Lange Zeit wollte ich auch  in eine kleinere, schönere Stadt ziehen. Mir schwebte z. B. Landau in der Pfalz vor weil die Stadt eine sehr gebildete Bevölkerung hat und eine altkatholische Gemeinde.

Wäre ich  mit meinem Wachleben zufrieden würde ich nicht so viel tagträumen? Oder bin ich nicht mit meinem Wachleben zufrieden weil ich so viel tagträume? Wahrscheinlich stimmt beides.

Man muss aber auch zugeben das man als Mensch aus dem Ruhrgebiet schnell Fernweh bekommt. Also Dortmund ist ja nicht gerade das Florenz an der Emscher.

Mit der Realität sich abfinden

Manchmal fällt es mir noch schwer mich  mit der Realität abzufinden. Ich würde doch noch gerne mehr meiner alten Träume verwirklichen. Die Träume die mir geblieben sind, sind schon schwer zu erreichen. Ich fühle mich einfach  unfähig an meinen  Zielen kontinuierlich zu arbeiten. Der mangelnde Antrieb ist schon noch ein Problem.

In meinen  alten Träumen lebte ich auf einem kleinen Bauernhof auf der Prince Edward Island und war mit einem Indianer verheiratet. Schwule und Lesben können in Kanada ganz normal heiraten. Mein Mann war Förster und ich war in seine Familie eingebunden. Wir hatten in dem  Traum eine Adoptivtochter mit Down Syndrom.  Ich hielt Schafe und spann Wolle und häkelte Strümpfe für die langen Winter.  Wir bauten Kartoffeln an und brannten Wodka daraus. So wie die zwei Frauen die den Prince Edward Wodka jetzt brennen. Und Rhodeländer Hühner hatte ich und Katzen und einen Hund.

Ich glaube ich hätte gerne noch so ein Leben. Ganz abgesehen von einem Indianer als Mann mit dunklen Augen und schwarzen Haaren.

Aber die Wolle spinnen könnte ich auch in Dortmund auch ohne eigene Schafe. Rohwolle ist billig. Vielleicht lerne ich das ja mal im nächsten Winter von  meiner Mutter.

Meine Begrenztheit zu akzepieren fällt mir immer noch schwer. Zu akzeptieren dass Dortmund und die Nordstadt ein guter Platz für mich ist, ebenfalls. Ich sehne mich so sehr nach Grün. Wir fahren ja nicht  mal in Urlaub, Martin und ich. Ich sehne  mich so sehr nach dem Land, wie viele Städter. Woher kommt sonst der Urban Gardening Trend. Arbeit gibt es halt in  der Stadt und nicht auf dem Land. Aber das Grün vermissen wir  Städter schon.

Ich wohne auch gerne in der Dortmunder Nordstadt. Vieles ist hier unkompliziert und erschwinglich. Wolle kaufe ich bei Zeeman oder auch bei Tedox. Kontakte knüpfen geht auch leicht, bei den vielen Gruppen und Vereinen. Dennoch sehne ich mich nach so etwas wie der  Prince Edward Island. Und Martin mein Mann ist  zwar lieb, aber auch nicht gerade ein Naturbursche mit dem man am Wochende irgend welche Outdooraktivitäten macht.

Ich überlege mir irgend wann mal ein aufblasbares Kanu zu kaufen. Ich möchte damit auf der Körne oder vielleicht mal auf dem Regenrückhaltebecken in Mengede paddeln, Das würde mir gefallen.  Vielleicht sind das ja realistischere Ideen, das mit dem Kanu  und dem Wolle spinnen. Das ist leichter zu erreichen als das mit dem Indianer-Ehemann auf PEI.

Irgendwie muss ich mich ja trösten.

 

 

 

Was habe ich noch an Träumen

Gerade habe ich die Geschichte des „Weißen Indianers“ Grey Owl auf Video gesehen. Und schon als Kind hat mich der wilde Westen und die Kultur der Ureinwohner Nordamerikas fasziniert.

Der Stiefvater meines Patenkindes ist ebenfalls ein großer Kindskopf der regelmäßig zu Treffen von sog. Weißen Indianern fährt und dann in seiner Freizeit Indianer spielt. Das wäre nicht so mein Ding.

Ich würde gerne eines der Indianerreservate auf der Prince Edward Island in Kanada besuchen. Dort kann man ganz regulär Urlaub machen. Das würde mich schon intressieren, wobei mir klar ist dass ich nie Teil der Gemeinschaft dort sein werde.

Und dann habe ich noch einen großen Traum seit meiner Kindheit. Ich möchte etwas in  Richtung Selbstversorgung machen. Ich habe auf einem Nebenerwerbsbauernhof in Polen der meinen Eltern zu Versorgung mit Lebensmitteln diente, meine ersten vier Lebensjahre verbracht.

Davon schreibe ich immer wieder, aber es ist eine ganz fixe Idee die nicht aus meinem Kopf heraus will. Ich möchte hier in der Stadt einen Grabelandgarten pachten und Gemüse anbauen und dort drei Hühner halten. Damit die fleißigen gefiederten Damen nicht geschlachtet werden müssen, werde ich wohl eine klassische nordwestdeutsche Rasse zur Haltung aussuchen. Ich denke da an Zwergrheinländer oder Krüper. Die legen noch im höheren Alter einige Eier. Etwa achte Jahre legen diese  Hühner noch Eier. Das ist immens, Legehybriden erschöpfen sich im zweiten Jahr und andere Rassehühner außer vielleicht noch Rhodeländer, müssen schon im  dritten Jahr geschlachtet werden weil sie nicht mehr viel legen.

Von einer Auswanderung nach Prince Edward Island träume ich  nicht mehr. Auch einen Indianer in Kanada zu ehelichen auch  nicht mehr. Und davon mit Martin einen kleinen Resthof zu pachten ebenfalls nicht. Aber der Grabelandgarten und ein Urlaub auf Prince Edward Island spuken noch in meinem Kopf herum. PEI ist die  Heimat von Anne of Greengables, einem verträumten impulsiven Mädchen das einem Roman von Lucy Maud Montgomery stammte, und das so viel mit mir gemeinsam hat wie keine andere Kinderbuchfigur auf der Welt.  Und ihre Heimat mal zu sehen das wäre schön.

Schwarm meiner Kindheit Matangi, Dayton Kane ist in diesem Jahr mit 61 Jahren verstorben!

Frühreife bei ADHS kann ein Thema sein. Bei mir war das so. Ich lebte in Tagträumen die maßgeblich vom Fernsehen beeinflußt waren. Dazu gehörten auch Liebesfilme die eher für ein erwachseneres Publikum gemacht waren. Ich schaute damals auch gerne Sendungen für ältere Kinder und Jugendliche. Einer meiner Helden war Dayton Kane. Alias Matangi, aus dem U. S. Liebesdrama „Hurricane“.

Er ist jetzt mit 61 Jahren verstorben. Was mich irgendwie traurig macht.

Er hat nur in zwei Spielfilmen mitgespielt. Es ist doch komisch dass ich mich jetzt an ihn erinner.

Ich wollte immer einen Indianer oder Polynesier als Mann. Und was habe ich abbekommen einen teutonischen Computer Nerd. Nichts mit Abenteuern in der Wildnis und so. „Couchpotäten“ ist angesagt.

Ich weiss nicht wie das bei anderen Menschen ist. Aber so exotische Männer fand ich immer reizvoll. Ich habe  wohl als Kind zu viele Winnetouverfilmungen geguckt. Und da zu viele halb nackte Krieger gesehen. Karl May hat mich verdorben.

Irgendwie bin ich auch traurig dass es diesen Menschen nicht mehr gibt. Gerne hätte ich mehr erfahren, als dass er in Honolulu gelebt hat und eine Tochter hat.

Die exotische Schönheit ist sicher ein Teil des Reizes dieser Männer. Zum anderen ist das auch die Außenseiterposition der  amerikanischen und pazifischen Ureinwohner die mich berührt und dann natürlich die  Naturverbundenheit. Ich glaub damit ist auch alles gesagt.

Vom Film im Kopf!

Martin und ich sind Fans der sehr martialischen Fernseh-Serie „Game of Thrones“. Früher, vielleicht noch vor 2 Jahren hätte ich mich noch in die Welt dieser Phantasieserie reingeträumt. Damals träumte ich etwa davon im römischen Reich  zu leben oder auf die Prince Edward Island im St. Lorenz Golf in Kanada auszuwandern. Jetzt träume ich nicht mehr von der  Heimat von Anne  of Greengables.

Meine Tagträume handeln eher  von alltäglichen Dingen. Heute habe ich mich ausnahmsweise von meiner  perfekten Hafenstadt  träumen erwischt. So ein Art Paradies an einem schiffbaren Fluss der auch für Seeschiffe schiffbar ist. Nein diese Stadt gibt es nicht ich meine weder Hamburg noch Bremen. Eine kleinere Stadt mit ländlichem  Umland.

Im Grunde träume ich kaum noch tagsüber dafür mehr und intensiver nachts.

Also wirkt Stratterra schon sehr gut. Zumindest was die Tagträume angeht.

Sucht und Tagträume im Film „Fuckhead Jesus Son“!

Durch den Film „Fuckhead – Jesus Son“ erinnere ich mich an meine Anfangszeit in der Dortmunder Nordstadt. An die Freaks und Kleinkriminellen und Drogensüchtigen hier im Stadtteil. Wie leicht kann ich mit F.H. bzw Fuckhead, der Hauptfigur, identifizieren. Als begnadeter Tagträumer aber auch als Beobachter von Außen. Nur meine Phantasien dienten mir mehr zur Realitätsflucht als dass sie in die  Nordstadtrealität eingewoben waren. Mein Leben hat weitere Parallelen – ich brauchte auch medizinische Hilfe wieder in´s Hier und Jetzt zu kommen. Und bei mir half und  hilft auch eine Tätigkeit im sozialen Bereich.

Was mich unterscheidet ich habe nie illegale Drogen genommen, bis auf einmal einen Zug aus einer Wasserpfeife mit Haschisch. Ansonsten hatte ich eher alltäglichere Süchte. Es wundert mich aber schon dass ich clean geblieben bin und nicht angefangen habe zu trinken.

Der Film ist teilweise schwer verdaulich, weil z. B. da auch ein  goldener Schuss vorkommt und eine Abtreibung.

Es gibt ein Happy-End und das tut an dem Film so gut. Und wenn mich die Nordstadtristesse mal wieder herunter zieht ist dieser Film mit seinem bizarren Humor und seiner eigenartigen Poesie ein gutes Gegenmittel gegen den  Nordstadtblues.

Iowa oder Phonix in den USA ist manchmal nicht viel anders als Dortmund und seine nördlichen Vororte.

Tagträume und ihre Bedeutung bei ADS!

Mir wird immer mehr klar wie sehr sensibel ich bin. Zum einen habe ich das früher durch Phantasien gefiltert und verarbeitet. Einer dieser Phantasien war seit meiner Kindheit das ich einen verletzten Indianerkrieger  gesund gepflegt habe. Das war damals aber schon erotisch aufgeladen. Von diesen Phantasien  ist nichts übrig geblieben außer ein Intresse an indianischen Kulturen die mir auch geholfen  hat mir meinem ambivalenten Verhältnis zu meiner abweichenden Geschlechterrolle klar zu kommen. In dem ich mit dem Phänomen der sog. Berdache oder Two Spirit Person beschäftigt habe. Das ich häufig gleichzeitig Mann und Frau bin.

Im Moment fällt es mir schwer von meinem Innenleben oder auch gegen äußere Einflüsse abzugrenzen. Ich denke dass mir auch diese Träume fehlen. Das ich in diesen Träumen nicht nur den Krieger sondern mich getröstet und gesund gepflegt habe. Mir war immer alles zu viel.

Ich habe einen Kollegen der von der Persönlichkeit meinem eigenen Mann Martin sehr ähnelt. Er ist auch eher ein verletzlicher Einzelgänger und sehr depressiv. Manchmal möchte ich ihn im Arm halten und glaube  das dadurch wieder auch bei mir alles gut ist.Ich denke hochsensible Männer sind häufiger Außenseiter. Ich weiss nicht ob nicht auch das verletzte Krieger Schema  auf Martin meinen Mann passt. Das ich in ihm wiedererkenne und ihn daher auch so sehr liebe.

Ich denke auch dass ich vieles durch Verhaltenssüchte wie Pornografiekonsum kompensiere. Und das ich im Internet nach Bildern von sensibel wirkenden Männern  suche.

Das war mir aber erst durch die Beschäftigung mit ADS und  Hochsensibilität möglich und auch durch die Medikation. Die Medikament öffnen erst die Tore zum Innenleben. Daher ist eine Besserung häufig nur durch eine Medikation möglich. Bei mir bedeutet dass 100 mg Strattera am Tag.