Was an sozialen Bedürfnissen kommt bei mir zu kurz?

Mir ging es im letzten Jahr psychisch ja sehr schlecht. Es gab Mobbing in der Schulungsstätte und meine Telefonsexsucht waren sicher auch wichtige Probleme die zu depressiven Symptomen geführt haben. Dann gibt es noch ein Problem dass noch weiter besteht. Ich bin relativ sozial isoliert. Ich habe nur sehr wenige enge Freunde. Zum einen liegt das an der Messieproblematik, dass ich kaum Besuch habe. Zum anderen bin ich schüchtern. Ich hätte gerne noch eine zwei  Freunde mehr. Jetzt wo mein Kumpel Marc noch wegzieht wird die Luft echt dünner. So ein mal bis zwei mal im Monat würde ich gerne wo hingehen. Zum Beispiel in ein schönes Konzert oder eine Lesung. Ich gehe selten aus. Ich glaube ich brauche auch mal Auszeiten von meinem Alltag. Martin mein Lebensgefährte ist ja ein Stubenhocker, mit ihm kann ich also nichts unternehmen.

Ich könnte auch alleine wohin gehen. Es ist doch besser als zu Hause zu versauern. Vielleicht ist das auch eine gute Idee.

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Messiebuch aus der Bibliothek

Das Messiebuch dass ich mir heute aus der Bibliothek ausgeliehen habe gefällt mir etwas besser als das erste das ich mitgenommen habe. Dieses ist mehr Verhaltenstherapeutisch orientiert geht beim Messiesyndrom aber auch von einer Zwangsstörung aus.

Das passt ja nicht so richtig weil ich wegwerfen kann. Ich habe vor einer Weile eine große Tüte mit alten Büchern weggeworfen und einen Wäschekorb mit Büchern für E-Bay aussortiert. Martin ist für die E-Bay Geschäfte zuständig, mein Account ist vor ein paar Jahren gelöscht worden.

Ich kaufe aber viel. Im Moment sind das eher E-Books. Da ist Amazon eindeutig schuld dran. Viele E-Books sind günstiger und nehmen ja nur wenig Platz weg. Wolle horte ich nur ganz wenig, aber ich habe schon noch mehr Wolle da als ich verwerten kann. Vielleicht wären Restedecken eine gute Idee.

Was mich in der Bibliothek geschockt hat, ist das es jetzt automatische Verbuchungstheken für die Ausleihe gibt. Ich frage mich ernsthaft wie viele Bibliotheksangestellte dadurch ihren Job verlieren. Ich nutze ja auch jetzt schon die Online-Ausleihe gerne. Weil die Bücher nach Ablauf des Ausleihzeitraums nicht mehr lesbar sind und ich keine Mahngebühren bezahlen muss.

Ich sehe es schon kommen das die alten dementen Leutchen von Computerprogrammen bespaßt werden und Seniorenentertainer wie ich einer werden will auch überflüssig werden. Ist schon unheimlich dieser technische Fortschritt. Taxifahrer, Busfahrer und Schiffskapitäne werden auch überflüssig werden. Vielleicht hat ja Richard David Precht recht und wir bekommen alle ein bedingungsloses Grundeinkommen. Was machen wir dann den ganzen Tag. Wahrscheinlich im Internet rumhängen!!! Tolle Aussichten.

Messieprobleme und Antrieb

An diesem Wochenende habe ich versucht ein wenig Ordnung in der Küche zu schaffen. Ich habe zwei Vorratsschränke entrümpelt und sauber gemacht. Die Spülmaschine habe ich auch ausnahmsweise ausgeräumt. Normalerweise räumt mein „Mustergatte“ die Spülmaschine aus. Er war etwas krank am Sonntag. Ich merke wie schwer es mir fällt am Ball zu bleiben und mich nicht ablenken zu lassen. Ach so ein helles Dinkelbrot habe ich auch gebacken. Also war ich doch recht aktiv an diesem Wochende. Irgendwie gibt mir das ein gutes Gefühl das ich nicht ganz untätig geblieben bin. Letzte Woche war ich depressiv weil mich ein Bekannter etwas irritiert oder auch getriggert hat. Aber die Geschichte ist jetzt zu kompliziert um sie zu schildern. Ich bekam aber schlimme Kopfschmerzen und da ging dann gar nichts. Das war in diesem Wochende nicht so.

Ich habe überlegt was ich noch gegen das Messietum noch machen kann. Eine Idee ist alles was offensichtlicher Müll ist beim durchgehen der Wohnung in Mülltüten zu packen und weg zu werfen. So einfach ist das aber nicht. Ich müßte Zimmer für Zimmer durchgehen. Ich könnte in meinem Zimmer morgen entrümpeln. Ich habe noch im Online Katalog der Stadt- und Landesbibliothek ein Selbsthilfebuch für Messies gefunden. Vielleicht stehen da einige Anregungen drin. Ich werfe schon beschlossene Pläne immer wieder um. Auch das Kaffeetrinken mit Freunden bei mir ist so ein Thema. Ob das noch etwas wird bis zum Ende des  Monats. Ich glaube ich werde eher am Anfang September das Kaffeetrinken machen.  Ich habe eine realistische Belohnung fürs entrümpeln gefunden. Es ist ein Häkelbuch mit Ponchos. Wann ich mir das Buch kaufen soll weiss ich nicht. Es kostet 16 Euro. Vielleicht wären da 8 Stunden Hausarbeit angemessen. Das kann man in acht Tagen verwirklichen. Ob ich noch einmal eine Psychotherapie mache weiss ich nicht. Bisher hat das nicht viel geholfen. Die Sexsucht ist nicht mehr so schlimm, zumindest mache ich keinen Telefonsex mehr. Ich habe aber immer noch heimlich die Sehnsucht nach einem sensiblen Traumprinzen. Das habe ich nicht ständig weil ich keine Tagträume über das Thema habe. Martin sitzt halt viel vor dem Computer und wir unternehmen wenig miteinander. Im Grunde bin ich schon glücklich mit ihm, aber manchmal fühlt man sich mit einem schyzoiden Partner etwas einsam.

Neuer Anlauf was das Putzen und Aufräumen angeht

Ich habe heute ungefähr eine Stunde unsere Küche und etwas das Bad geputzt. Nur das ist im Grunde viel zu wenig. Ich will einen erneuten Anlauf machen was das regelmäßige Putzen und Aufräumen angeht.  Ich will versuchen 5 Tage die Woche für jeweils eine Stunde unsere Wohnung putzen und aufräumen. Zur Belohnung gehe ich ins Concordia Art auf einen Crepe oder eine Waffel. Wenn ich fünf Tage voll habe will ich versuchen eine kleine Party zu geben. Ich will paar Freunde zum Kaffee einladen. Das habe ich schon längere Zeit vor habe es aber wegen des Chaos in der Wohnung nicht umgesetzt. Aber nach 5 Stunden putzen und aufräumen wäre die Wohnung in einem betretbaren Zustand. Mal schauen ob das etwas bringt.

Ich grübel zu viel. Das lenkt mich  zu sehr ab. Eigentlich soll das Risperidon auch dagegen etwas wirken aber so richtig hilft das nicht. Wenn ich mich aber aufraffe arbeite ich gut und effektiv.

 

Psychoanalyse bei ADS und Messiesyndrom

Wie viele ADSler habe ich eine lange Odyssee an Psychotherapien hinter mir. Ich war auch bei einem niedergelassenen Psychoanalytiker. Er wollte mir etwas einreden dass ich z. B. nicht Auto fahren kann, weil ich es aus Protest nicht tue weil meine Eltern mich dazu gezwungen haben.

O. K. meine Eltern haben mich schon zum Führerscheinkurs hineingedrängt. Insbesondere meine Mutter hatte mich schon stark gedrängt. Ich wollte auch nicht den Führerschein machen aber aus Versagensangst, die durchaus begründet war.

Ich bin jetzt auch noch auf dem Fahrrad sehr unsicher und fahre auch als Erwachsener häufig lieber auf dem Bürgersteig als direkt auf der Fahrbahn.

Heute habe ich mir ein psychoanalytisches Buch zum Messiesyndrom  in der  Bibliothek ausgeliehen ohne zu Wissen welcher Therapieschule der Autor gehört. Ich kam gleich schlecht drauf als ich es anfing zu lesen. Klar ich habe Messie Züge, aber die Schlussfolgerungen für die Ursachen dafür passen nicht.

Ich kann versuchen das zu erklären. Ich sammle relativ viel zu meinen Hobbys wie etwa dem Gärtnern und Handarbeiten. Das hat etwas mit Hyperfokus zu tun. Und zum anderen dient das auch als Futter für Phantasien zum Thema leben auf dem Lande was mir ja aus verschiedenen Gründen verwehrt ist. Das ist nicht neurotisch aus irgend welchen Ängsten begründet sondern ist teilweise auch eine Bewältigungsstrategie für das ADS. Mir fehlt es auch an Ausdauer und finanziellen Ressourcen um mich diesem Thema praktisch zu widmen. Manchmal sind die Träume auch schöner als die Realität. Das hat aber aufgehört. Ich kaufe keine Gartenbücher mehr oder welche über Hühnerhaltung.

Dann habe ich lange auch Pin Up Fotos von  Männern gesammelt. Ursprünglich in gedruckter Form als Postkarte und auch als Bildband später in elektronischer Form.

Ich denke dass dies nicht auf alle ADSler zutrifft. Allerdings ist „Pornosucht“ auch ein Thema für viele ADSler. Hier geht es wieder um Futter für die Phantasie. Zum anderen kompensierte ich die Realität in der Szene mit diesen Fotos. Ich sammelte Fotos von natürlichen Männern, die ich in der Szene so nicht vor fand. Das hat etwas nachgelassen. Ich besuche nur noch ein bzw. zwei erotische Fotoblogs im Internet und habe ein dutzend Bildbände für den Verkauf bei E-Bay aussortiert.

Im Moment sammle ich E-Books von Lucy Maud Montgomery. Weil ich mich mit den Figuren, es sind häufig Tagträumer, gut identifizieren kann. Wolle und andere Sachen für meine Handarbeitsprojekte sammle ich nicht mehr. Ich arbeite gerade alte angefangene Projekte auf. Mir gehen auch etwas die Ideen aus was ich noch häkeln oder stricken kann. Das war früher anders da habe ich Anleitungen gehortet.

Vieles an Sammelwut hat sich durch die bessere Konzentrationsfähigkeit verändert.

Sachbücher sammle ich nicht mehr. Ich habe mehr Spaß am lesen von Kurzgeschichten und Romanen.

Das unsere Wohnung so chaotisch und schmutzig ist liegt am fehlenden Antrieb und an der Aufschieberitis. Sie kann man besser durch Coaching und Verhaltenstherapie bewältigen als durch herumwühlen in der Kindheit und Jugend.

Die war bei vielen ADSlern zwar schwierig nur wird bei Psychoanalytikern die Ursache nicht erkannt. Und die ist häufig halt die Unaufmerksamkeit. Meine Mutter hat zwar leicht narzistische Züge, aber ich kann mittlerweile damit umgehen in dem ich sie ignoriere. Unser Verhältnis hat sich sogar seit der Einnahme von Strattera verbessert weil ich nur noch selten überreagiere. Nur noch ab und zu schafft sie es mich aus der Fassung zu bringen. Einmal geschah das Weihnachten vor zwei Jahren in dem sie wieder übergriffig war. Ich habe aber keine Neurose durch zu wenig Aufmerksamkeit durch die Eltern eher ein zu viel an Aufmerksamkeit. Ich war immer sehr überbehütet aufgewachsen. Das liegt aber auch an der Empfindlichkeit durch das ADS.

 

Der große Schlachtplan gegen Schmutz und Chaos

Ich habe ja durchaus Züge eines Messies, zwar nur aus Antriebsarmut als durch die Unfähigkeit wegzuwerfen, dennoch ist unserer Haushalt sehr chaotisch und es fehlt auch an kontinuierlicher Sauberkeit.

Das Chaos in meinem Schlafzimmer ist etwas kleiner geworden und ich arbeite auch immer wieder daran und zwar am Donnerstag. Zur Belohnung hole ich Martin und mir für die gemeinsame Entrümplung unseres Zimmer immer ein Grillhühnchen vom Imbiss an der Hauptstraße. Das Chaos in der Küche räume ich jeden Abend auf und kaufe dafür Hobbyartikel wie Pflanzen für meinen Hinterhofgarten oder Wolle zum Handarbeiten.

Und das Chaos im übrigen Teil der Wohnung will ich ebenfalls täglich bewältigen. Ich möchte jeden Tag die Wohnung putzen und aufräumen und das für eine Stunde. Als Belohnung gehe ich jeden Tag zum Bäcker Kaffee trinken und meinen Bekannten Dominic auf seiner Arbeit in einem Buchladen besuchen.

Ich hoffe das bringt etwas. Aber ich denke schon dass dies ausreicht. Am Sonntag will ich mich immer eine Stunde um Balkon und Hinterhofgarten kümmern. Das reicht wahrscheinlich. So viel Zeit brauche ich gar nicht außer etwas zum, gießen, düngen, pflanzen und den Boden lockern.

Ich werde berichten was das gebracht hat.

 

Ich brauche einen besseren Schlachtplan gegen die Unordnung

Der letzte Schlachtplan gegen die Unordnung war nicht wirklich praktikabel. Ich überlege einen neuen Schlachtplan.

Gerade die Unordnung in der Küche ist ein Problem. Ich könnte jeden Abend nach dem Abendessen die Küche noch aufräumen und putzen. Jeden Tag eine halbe Stunde. Spülen brauche ich nicht wir haben eine Spülmaschine. Für eine Woche regelmäßigen putzen und aufräumen würde ich mich dann belohnen. Was wäre eine angemessene Belohnung. Was kann man regelmäßig machen und es ist nicht teuer und es ist wetterunabhängig. Meine Ausflüge zu Zeemann brachten überhaupt nichts. Ich könnte zu einem Basteldiscounter in Dortmund Hörde fahren. Ich meine damit Mc Günstig. Da bekomme ich auch Wolle. Ich fahre da sonst eher selten hin. Ich könnte auch in Hörde Kaffee trinken gehen. Das klingt gut. Das reicht erst einmal als Idee. Ich handarbeite ja regelmäßig und mache auch kleinere Sachen so dass ich schon häufiger Wolle brauche.

Das klingt ganz vernünftig. Das reicht erst einmal als Veränderung. Das  muss sich erst einmal einspielen dann kann ich etwas anderes angehen.

 

Ich habe gar nicht genug Platz in meinem Zimmer

Heute habe ich etwas mit dem Aufräumen in meinem Zimmer angefangen. Ich stelle fest dass ich nicht genug  Platz habe um die brauchbaren Sachen aufzuheben. Selbst wenn ich auch diese reduziere. Der alte Kleiderschrank von Martins Mutter hatte zwei Türen mehr und oben noch eine ganze Zeile an  kleinen Schrankteilen. Für Bett- und Tischwäsche ist nicht genug Platz. Es gibt aber noch Schränke in denen noch Sachen von Martins Mutter drin sind. Ich  muss die brauchbaren Sachen in durchsichtigen Müllbeuteln zwischenlagern.

Das alles ist hier komplizierter als ich dachte. Bisher habe ich nur etwas Papier weggeräumt und Schmutzwäsche von der Wäschetruhe im Eingang des Zimmers weggeräumt. Ich habe jetzt schon Panik davor dass ich das nicht schaffe. Es ist egal  wie weit ich komme. Aber jeder Gegenstand der seinen Platz findet oder im Müll landet verbessert meine Lebensqualität enorm.

Gründe für Chaos in meinem ADHS-Haushalt

Unserer Haushalt ist sehr chaotisch und es mangelt mitunter auch an der notwendigen Sauberkeit.

Das hat verschiedene Gründe. Zum einen bin ich sehr langsam und mir fehlt der Antrieb für die Hausarbeit.

Aufschieberitis und trödeln sind auch ein Grund warum ich häufig mit etwas anfange aber nicht am gleichen Tag fertig werde. Das nennt man Prokrastiation. Ich hoffe ich habe das Fremdwort richtig geschrieben.

Dann sorgt auch das Horten von Hobbyartikeln für Chaos. Viele Dinge die hier sind stehen auch für Träume etwa die von einem Grabelandgarten oder dem Leben auf dem Lande wie etwa Bücher von  John Seymour dem „Selbstversorgungspabst“.

Ich habe vor Hobbyartikel gnadenlos auszumisten. Gerade der Wußt an Koch-, Handarbeits- und Gartenbüchern ist mir ein Dorn im Auge. Ich habe vor mich auf die wesentlichen Bücher zu beschränken.

Der Antrieb ist wirklich ein schwerwiegendes Problem. Mir gelingt es auch nicht mich regelmäßig zum Sport aufzuraffen. Ich glaube ich brauche dafür einen festen Termin. Während meines letzten Aufenthaltes in der LWL-Klinik in Aplerbeck tat mir die Bewegungstherapie ganz gut. Montag Nachmittags ist Wassergymnastik im Südbad. Da habe ich die meiste Zeit dafür. Ich denke das ich zu diesem Termin dort hin gehe. Ohne Sport komme ich nicht  zurecht. Das wird nicht alleine an Sport ausreichen. Mein Nervenarzt hat mir  zwei Stunden Ausdauersport die Woche verordnet. Ich versuche, falls ich die Umschulung zum Seniorenbetreuer hier in der Nähe mach.e die Strecke mit dem Rad zur Schulungsstätte zurück zu legen. Das sorgt für mehr Bewegung. Auch das Einkaufen will ich mit dem Fahrrad bewerkstelligen. Ich bin sehr faul was Bewegung angeht. Sport ist Mord, diese These könnte von mir erfunden worden sein.

Das hat auch mit dem inneren Schweinehund zu tun und damit dass ich in den Knien beginnenden Verschleiß habe. Meine Beine fühlen sich auch regelrecht steif an. Ich müßte  mal mit dem Arzt reden, woran das liegt. Ich denke aber dass es mit den Knien zusammenhängt.

Der Antrieb ist wirklich das größte Problem. Vielleicht halte ich mich wenigstens an die sportlichen Vorhaben.

Dann fällt es mir schwer mich selber zu strukturieren. Das nennt man „Exekutivfunktionen“. Hier kann nur ein Putzplan helfen. Gerade die Küche ist bei uns immer ein hygienisches Problemfeld. Ich habe da eine Lösung. Ich kann häufiger Eintöpfe und Aufläufe kochen. In der Zeit, in der das Essen kocht, kann ich dann die Küche  aufräumen und putzen.

Ausmisten tut auch weh schließlich haben die Sachen auch Geld gekostet und manchmal braucht man nur eine Anleitung  oder ein Rezpt häufiger und dann das ganze buch wegwerfen ist schon schwierig. Aber manchmal sind diese Sachen nur noch Ballast und E-Bay gibt es für gute Sachen auch noch. Also ran an das Gerümpel.

 

 

 

Entrümpeln und ADHS

Heute habe ich versucht einen Teil unserer Wohnung zu entrümpeln. ADSler sind ja prädestiniert dafür überall wo sie hinkommen für Chaos zu sorgen.

Ich war förmlich entsetzt wie viele Dinge in unserem  Haushalt gehortet werden. Einige Dinge haben wir doppelt. Aber der Wußt an Büchern ist mir ein besonderes Dorn im Auge. Viele meiner Kinderbücher habe ich behalten und viele der Bücher sind mittlerweile doppelt da weil Martin auch eine Ausgabe davon hat.

Einige Sammlungen stehen auch für Pläne und Träume die man hat. Unter anderem habe ich eine große Sammlung von Büchern zum Gartenbau und zur selbstversorgenden Landwirtschaft. An vielen diesen Büchern hänge ich auch. Manche sind recht abstruß, wie etwa der zum Getreideanbau im Garten.

Ich habe sehr viele Sachbücher, weil mich so viele Dinge intressieren. Das ist glaube ich wirklich typisch ADS.

Auch die Impulsivität sorgt für riesige Sammlungen an Gegenständen. Das Chaos im Kopf spiegelt sich häufig auch in der Umgebung wieder. Regelmäßig verlege ich wichtige Sachen. Im Grunde muss man unseren Haushalt eindampfen. Wir haben einfach zu viele Sachen und es sind noch Sachen von Martins Mutter hier.

Dafür habe ich die Knöpfe gefunden die ich zur Fertigestellung einer Strickjacke brauche. Aber das Bücherproblem ärgert mich schon. Generell neige ich zum Horten von Hobbyartikeln wir  etwa auch Handarbeitsgarn und Anleitungen.  Ich muss wohl Stück  für Stück streng systemathisch entrümpeln.

Meine Ausdauer ist nicht sehr groß. Aber ich habe ein ganzes Bücherregal entrümpelt und sortiert, was nicht viel ist angesichts unseres riesigen Haushalts.

Es ist wirklich wichtig sich genaue Pläne zu machen sie auch schriftlich zu fixieren. Feste Plätze für die einzelnen Sachen festzulegen und dieses Unternehmen in möglichst kleine bewältigbare Schritte einzuteilen.

Mehr als eine Stunde schaffe ich im Moment nicht mich darauf zu konzentrieren. Ich hoffe das wird besser. Es gibt auch gute Ratgeber zum Entrümpeln. Ich finde es gut das man drei Behälter verwenden kann. Einen für Sachen die verschenkt oder verkauft werden sollen, einen Sack für Müll und einen für die Sachen die noch zu sortieren sind. So kann man Schrank für Schrank vorgehen. Das erleichtert einiges.

Aber ADS sucks, really ;-)!!!