Als Kind träumte ich davon Schriftsteller oder Bauer zu werden

Außer dass ich mit einem Indianer befreundet oder gar zusammen sein wollte, träumte ich als Kind davon Bauer oder Schriftsteller zu werden.  Inspiration dafür fand ich bei meinen Eltern die einen Selbstversorgungsbauernhof  hatten bis ich 4 war. Das war damals in Polen im ehemaligen Ostpreußen.

Und das mit der Schriftstellerei kam durch die Serie die Waltons, wo der älteste Sohn der Familie schrieb.

Die Bauernhofträume habe ich heute immer noch. Ich träume davon Hühner in einem Grabelandgarten zu halten. Außerdem habe ich einen größeren Topfgarten auf dem Hinterhof mit Kräutern, Blumen und Gemüse.

Auch von der Schriftstellerei träume ich hin und wieder. Gerne würde ich einige Begebenheiten aus meinem Leben in einem Roman oder einer Novelle aufarbeiten.

Gerade die psychische Krise um mein Coming Out habe ich versucht aufzuarbeiten. Aber ich habe schnell das Intresse daran verloren. Ich denke ich sollte es vielleicht mir einer Kurzgeschichte versuchen. Ich könnte sie ja auch auf den Blog posten.

So richtig spannende Geschichten habe ich nie geträumt. Das waren nur so kurze alltäglich Episoden.  Als Kind habe ich unzählige male einen Indianerkrieger den ich verletzt gefunden habe und versteckt habe, im Traum gepflegt. Und als Erwachsener träumte ich häufig, also noch vor 2 Jahren auf der Prince Edward Island, der  Heimat der Jugendromanfigut Anne of Gree Gables zu leben. Dann auch verheiratet mit einem Indianer und eine kleine Farm bewirtschaftend. Manchmal träume ich noch von einem Radiointerview als Neubürger auf PEI, in dem ich gefragt werde wie mir das Leben auf der Insel gefällt. Doch sind diese Träume selten. Ich träume dagegen häufig davon mich mit Jemanden aus meinem Bekanntenkreis zu unterhalten. Ich glaube das ist meine Art nachzudenken.

Was bringt mir das Medikament Straterra

Straterra wirkt etwas weniger gut als Methylphenidat bzw. Ritalin. Etwa 30 Prozent der Symptome werden besser. Bei mir konkret sind das zu allererst die großen Stimmungsschwankungen, die niveliert Stratterra. Und die Konzentration wird dauerhaft besser ich kann zum Beispiel besser lesen und habe mehr Freude daran. Auch die Impulsivität ist dauerhaft weniger geworden.

Nun zu einem Nachteil. Stratterra wirkt nicht so gut auf den Dopaminhaushalt im Gehirn. Ein höherer Dopaminspiegel  ist aber für den Antrieb und die Motivation wichtig. Der Antrieb hat sich bei mir nicht verbessert. Im Grunde muss ich täglich mit meinen inneren Schweinhund kämpfen. Durch Sport wird das aber etwas besser.

Unterschwellige Depressionen können auch durch die Medikation durch Stratterra hochkommen. Das liegt daran dass man den Scherbenhaufen des Lebens bewußter wahrnimmt in all seinen Teilen. Bewußtheit bringt halt auch mehr Bewußtsein für die eigenen Probleme mit. An sich macht das Medikament aber nicht depressiv es wirkt aber eher Stimmungsausgleichend als dauerhaft Stimmungsaufhellend. Eventuell kann da Coaching oder eine Psychotherapie helfen. Ich nutze den  Blog für eine Psychohygiene in dem ich über all meine Schwierigkeiten schreibe.

Ein Problem dass bestehen bleibt und das auch eher Methylphenidat verbessern soll sind die Mißempfindungen bei der Sexualität. Das liebevoll gemeinte Berührungen durch den Partner als unangenehm erlebt werden können. Das ist aber generell ein Problem beim hypoaktiven Subtyp. Die Berührungsempfindlichkeit durch Zärtlichkeiten ist ein Symptom des ADS. Als schwuler Mann nehme ich daher auch gerne die aktivere Rolle ein so dass ich das dadurch umschiffe. Früher habe ich Martin  meinem Lebensgefährten die Schuld daran gegeben. Aber es liegt an mir.

An Nebenwirkungen  habe ich entzündete Gesichtshaut die sich aber gut mit einer Ringelblumen- und Sanddorngesichtscreme behandeln läßt. Diese Creme habe ich bei Kodi gekauft. Und ich habe Bauchschmerzen wenn ich zum Stuhl absondern auf die Toilette muss. Sonst habe ich keine Nebenwirkungen.

Träumonkel und Trödelheini

Mich nannte meine Grundschulfreundin Tanja immer Träumonkel. Ich war immer in Gedanken und sehr verträumt. Das ist mittlerweile nicht mehr so der Fall.  Dafür bin ich ein ausgesprochener Trödelheini. Also Aufschieberitis und trödeln gehören fest bei mir zur Persönlichkeit. Früher wurde ich immer mit meinem früh verstorbenen Patenonkel verglichen. Er hatte wohl auch als Jugednlciher psychische Probleme und war auch sehr langsam. Ich vermute auch das er ADS hatte. Ich weiss gar nicht wie es mir jetzt in dem 1-Euro Job gelungen ist so angagiert zu sein. Ich habe da in der Altentagesstätte richtig in die Hände gespuckt weil ich auch ein gutes Zeugnis haben wollte. Aber wahrscheinlich hat es mir einfach auch Spass gemacht. So Hausarbeit macht eigentlich keinen Spass und ich drücke mich so erfolgreich wie ich nur kann vor ihr.

Mittlerweile tagträume ich kaum noch seit dem ich Strattera einnehme. Das ist bizarr selbst vor dem einschlafen gelingt es mir nicht in meine luzinden Tagträume abzugleiten. Meine Wild West Phantasien oder das Leben im  antiken römischen Reich haben aufgehört. Auch die Tagträume von der Auswanderung auf die Prince Edward Island im  St. Lorenz Golf vor der Küste Kanadas haben aufgehört. Fernweh habe ich trotzdem. Ich wohne nicht gerne in  Dortmund. Bonn finde ich im  Moment faszinierend als Stadt. Es gibt dort viele Museen und mehr öffentliches Grün als in Dortmund. Und dann noch die Lage am Rhein das gefällt mir schon ganz gut.

Was vermisse ich in Dortmund am meisten. Also im  Moment bei dem schönen Wetter schöneres Pantoffelgrün. Der Hoeschpark Wald ist ja in einem  jämmerlichen Zustand. Und auf den Grünzug zum Fredenbaumpark herunter können wir hier lange warten. Bis dass mal etwas wird. Und ein Museum mit archäologischen Ausstellungen fehlt in Dortmund. Ab und an gibt es mal etwas in der Richtung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte und das wars dann auch.  Dortmund ist wirklich eine etwas frustrierende Stadt.

 

Realitätsverlust und ADS

Ich frage mich ob es zu Realitätsverlust bei ADS kommen kann. Dass man die Träume und Phantasien mit der Realität verwechselt.  Ob das ein  Grund für meine Psychoseanfälligkeit sein kann.

Oder  ob es einfach Fehlinterpretationen dessen sind was ich so erlebe und es schlichtweg ein   gewöhnlicher Beziehungswahn ist. Dass neutrale Informationen die  mit mir nichts zu tun haben auf mich bezogen werden.

Wie sieht dass mit tatsächlichen Gefährdungen aus. Zum Beispiel bei meiner ersten Psychose mit 19 Jahren, und dem Ausgrenzungsgefühl als schwuler, feminin wirkender Mann.

Ich denke für mich ist eine komplette Welt zusammengebrochen als ich erfahren  habe dass einige Schwule tuckige Vertreter der eigenen Gruppe ablehnen oder hassen. Das war damals für mich eindeutig zu viel. Ich sah nur noch Rechtsradikale um mich und entwickelte Verfolgungsideen. Zumal ich noch einen sehr konservativen, neoliberal geprägten Lehrer an der kaufmännischen Schule hatte der auch unterschwellig homophob war.

Für mich bedeutete dass   das ich nirgends wo dazu gehöre und sicher bin. Das Schwule nicht so sind wie ich  es bin. Dazu kam noch die Promiskuität und ich wünschte mir eine feste Partnerschaft die Geborgenheit gibt.

Das hat sicher mit einer verzerrten Realität zu tun. Den faktisch habe ich viel Akzeptanz und Toleranz  von den heterosexuellen Mitpatienten in der Klinik erfahren. Ich denke dass ich dieses Trauma noch nicht aufgearbeitet habe. Ich hadere  auch mit  meiner Sexualität.

Ich fühle mich nicht als Teil der Szene.    Obwohl ich auch viel positives etwa aus dem Mannschaft Magazin gezogen habe und mich nicht mehr so sehr als Tunte definiere sondern als schwuler Dandy.

Ich glaube dass der Blog-Beitrag jetzt zu persönlich geworden ist. Ich denke schon dass manche Ängste durchaus real in meinen psychotischen Erfahrungen waren. Nur dass ich sie auf alle übertragen habe war problematisch.

Ich hoffe dass ich hier nicht zu viel vermische und das manche Glauben dass ADS und Psychose etwas mit Homosexualität zu tun hat. Aber ich denke schon dass Außenseitermerkmale so etwas zusätzlich begünstigen. Obwohl ADS angeboren ist.

Mein Wochende war wunderbar

Am Samstag habe ich meinen 42. Geburtstag gefeiert. Ich hatte nur wenige aber besonders liebe Gäste. Mein Bruder, mein bester Freund Gerold und eine alte Schulfreundin sind zum Kaffee gekommen. Ich habe mich in ihrer Gesellschaft sehr wohl gefühlt. Sie alle sind auf ihre weise etwas sonderbar so dass ich mich nicht schlecht gefühlt habe gegenüber ihnen und auch mit meinem häuslichen Chaos.

Ich will das nicht weiter ausführen weil das zu privat ist. Irgendwie sonderbar sind doch viele Menschen.

In der  Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich geträumt dass ich mir ein Cape häkeln wollte und Wolle dafür auf einem Wochenmarkt gekauft. Dann kam ich auf die Idee im Laufe des Tages nach  einer Anleitung für einen Herren Poncho im Internet zu suchen und wurde dann bei Ravelry fündig.

Ich häkel lieber als dass ich stricke und so die Abnahmen für Armausschnitte bei einem Pullover sind für mich eine unüberwindbare  Hürde. Mützen und Schals habe ich zu Hauf gehäkelt. Daher finde ich einen Poncho eine gute Idee.

Gerold hat mir einen Ausflug geschenkt. Ich werde wohl mit ihm nach Bonn fahren. Mir die altkatholische Kathedrale und eines der zahlreichen Museen dort anschauen. Natürlich werde ich auch einen kleinen Schiffsausflug auf dem Rhein machen.

Von meinem Göttergatten habe ich den  schwulen Liebefilm Maurice auf DVD bekommen  und gesehen der hat mir gut gefallen.

Ich bin immer noch etwas paranoid. Das ist nicht so schön. Auf dem Blog habe ich den Eindruck dass jeder relativ normale Kommentar eine Bedrohung oder eine böse Unterstellung bedeutet. Ich habe immer den Eindruck dass ich mich dafür rechtfertigen muss dass ich ADS habe. Das mir Jemand ein Trauma oder so etwas andichten will. Da  gibt es aber nichts was  wirklich relevant wäre. Außer mein Kulturschock in der Schwulenszene.

Der führt aber zu  keiner posttraumatischen Belastungsstörung sondern zu einem Verbitterungssyndrom. Von Bitterkeit habe ich  aber nichts gespürt.  Ich fühle mich wohl auch mit meinem geliebten Computernerd.

 

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Ich habe gar nicht genug Platz in meinem Zimmer

Heute habe ich etwas mit dem Aufräumen in meinem Zimmer angefangen. Ich stelle fest dass ich nicht genug  Platz habe um die brauchbaren Sachen aufzuheben. Selbst wenn ich auch diese reduziere. Der alte Kleiderschrank von Martins Mutter hatte zwei Türen mehr und oben noch eine ganze Zeile an  kleinen Schrankteilen. Für Bett- und Tischwäsche ist nicht genug Platz. Es gibt aber noch Schränke in denen noch Sachen von Martins Mutter drin sind. Ich  muss die brauchbaren Sachen in durchsichtigen Müllbeuteln zwischenlagern.

Das alles ist hier komplizierter als ich dachte. Bisher habe ich nur etwas Papier weggeräumt und Schmutzwäsche von der Wäschetruhe im Eingang des Zimmers weggeräumt. Ich habe jetzt schon Panik davor dass ich das nicht schaffe. Es ist egal  wie weit ich komme. Aber jeder Gegenstand der seinen Platz findet oder im Müll landet verbessert meine Lebensqualität enorm.

Das sagt die Amtsärztin zu meiner Arbeitsfähigkeit

Ich war bei der Amtsärztin. Sie bestätgite dem Arbeitsamt dass ich bis zu 6 Stunden leichte Arbeit machen kann. Ich weiss nicht ob dass für eine Umschulung reicht. Die Umschulung die ich im Auge habe und für die ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein ausreichen würde ist ganztags.

Ich habe mir überlegt falls alle Stricke reißen dass ich im Herbst einen Abendkurs als Seniorenbetreuer bei den Maltersern mache. Ich finde die Malteser deutlich sympathischer als etwa das EWZ in Dortmund.

Ich habe etwas Geld gespart durch den 1 Euro Job und weil wir sehr sparsam leben. Durch die Behandlung mit Risperidon sind auch manche Zwänge und Verhaltenssüchte besser geworden, wie etwa auch meine Sexsucht. So dass ich  im   großen und ganzen zufriedener bin. Ich komme mir nicht mehr so wie ein Außenseiter in der Szene vor. Gerade das lesen von dem Magazin Mannschaft hat mir geholfen mehr Selbstwertgefühl zu erlangen.

Das Outing eines schwulen christlichen Rockmusikers  und auch der Bericht über die christkatholische Kirche, so heißen die Altkatholiken in der Schweiz, hat mir doch das Gefühl gegeben als religöser Mensch kein bloßer Spinner zu sein. Auch ein Bericht über schwule Dandys hat mir geholfen mich wohler in miner Haut zu fühlen. Ich kleide mich ja durchaus ausgefallen. Insbesondere meine Hemden sind meistens sehr elegant und ich trage nie Kapuzenpullover. So dass mir das Label Dandy für mich gut gefällt. Im Sommer trage ich meistens Strohhüte und gestern  ist ein  Häkelhut fertig geworden der etwas von einem Anglerhut hat.

Was mich noch nervt ist mein hohes Übergewicht und das Chaos in meinem Schlafzimmer.

Ich will morgen mit dem entrümpeln beginnen. Heute ist es schon recht spät. Ich versuche mich mit der Ausflugsidee nach Düsseldorf zu belohnen. Ich glaube das ist eine gute Idee.

 

 

 

 

Realität geht vor Phantasie und Aktivität geht vor Lethargie

Donnerstags hat mein Göttergatte seinen Computerspieleabend mit einer Freundin zusammen.

Ich hänge immer etwas durch an diesen Abenden. Martin hat eine beruhigende Wirkung auf mich abends. Wir sitzen meistens in seinem Schlafzimmer, ich sitze auf seinem Bett und handarbeite oder lese er surft im Internet oder spielt Computerspiele.

Heute  war das wieder so. Wenn ich ganz frustriert bin gehe ich in die Wanne oder hole noch Süßigkeiten am Kiosk.

Heute habe ich mir gedacht will ich das verändern und etwas aktivires tun. Ich habe mir Musik angemacht. Eine CD von Loyd Cole und mir noch einen später Nachtisch zubereitet. Ich esse sehr gerne Haferbrei mit Apfelmuß. Ich mag süßes ungemein. Gleich räume ich noch etwas die Küche auf und lese weiter in der Biografie von Lucy  Maud Montgomery.

Mir fällt auf wie lethargisch ich bin. Daher soll mein Motto eine stärkere Verankerung in der Gegenwart sein. Ich will nicht mehr  so sehr in Phantasien leben sondern in der Realität und die dunklen Wolken an meinem Himmel mit Aktivität vertreiben.

Mitleid und Liebe liegen bei mir eng zusammen!

Ich fühlte mich immer schon zu Außenseitern hingezogen. Dies spiegelt sich in meinem Freundeskreis wieder und auch in den Männern die ich geliebt habe. ADS ist mit einer Fähigkeit zu echtem Mitgefühl verbunden. Daher ging es auch in einigen meiner Blogbeiträge auch um das Thema Toleranz, wie etwa der Roma Minderheit in Dortmund gegenüber.

Meine Freunde haben alle einen unkonventionellen Lebensstil und sind eher Einzelgänger. Meine „Lover“ und „Schwärmereien“ waren meistens Einzelgänger und häufiger auch Nerds.

Vielleicht passt dass ja auch? Eine der giftigen Dozentinnen vom EWZ in Dortmund Eving, sagte auch ich wäre ein Streber mit dem keiner was zu tun haben will. Ich wurde dort ein wenig gemobbt nicht durch Kollegen und Kolleginnen aber durch die Dozentinnen. Ist so wie so ein komischer Verein das EWZ, kann nur davon abraten dort eine Umschulung zu machen. Aber das ist ein anderes Thema.

Dennoch bleibt die Tatsache dass ich viel echtes Mitgefühl für benachteilligte habe. Und dass sich das auch auf meine Partnerwahl auswirkt. Als Seniorenbetreuer bin ich ideal, weil ich viel instinktiv spüre was der zu betreuende ältere Mensch braucht. Und das macht  mich  auch ein wenig stolz dass ich so etwas wie den 7 Sinn habe.

Leider leide ich wegen dieser Fähigkeit auch an Weltschmerz. Die Welt ist halt nicht gerecht aber wenn mehr Menschen so wie ich  wären wäre sie vielleicht gerechter.

Ich war sexuell sehr frühreif

ADS bzw ADHS geht häufig mit einem frühen Eintritt in der Pubertät einher. Was bei mir sehr auffällig war ich hatte keine richtige sexuelle Latenzzeit. Ich glaube dass ich schon mit 5 oder 6 Jahren Winnetous Krieger in den Verfilmungen, die halb nackt auf ihren Pferden saßen, sexy fand. Eines der ersten Wörter das mir meine Mutter vor der Einschulung zu schreiben beigebracht hat war Indianer.

Die waren auch Teil meiner Tagträume. Ich hatte schon sehr früh romantische Tagträume von attraktiven verletzten Indianerkriegern die ich gesund gepflegt habe. Ich habe damals auch von  Umarmungen und Küssen geträumt. Wenn ich mich daran zurück erinnere kommt mir das schon sehr verrückt vor.  Mit 8 oder 9 Jahren laß ich die Veranstaltungen vom lokalen Schwulenzentrum in der Wochendbeilage der Tageszeitung.

Mit 13 oder war ich da schon 14 rief ich ein schwules Beratungstelefon an und wollte da schon an den offenen Abenden des Schwulenzentrums teilnehmen. Mit 17 habe ich mich dann endlich zu einem offnen Abend ins lokale Schwulen- und Lesbenzentrum getraut. Das erste mal hatte ich dann mit 18. Das ging nicht früher wegen dem damaligen Schutzalter. Heute liegt das Schutzalter bei 14 Jahren.

Ich weiss nicht ob ich da typisch bin. Ich habe keinen Vergleich mit anderen. Auch die körperliche Pubertät ging früh bei mir los. Mit 9 hatte ich feuchte Träume und mit 14 mußte ich mich regelmäßig rasieren. Und schütteres  Haar bekam ich mit 19 und die ersten grauen Haare mit Anfang 20.