Ich wünsche mir Geschichten über reife Liebe

Ich lese viel mehr. Dadurch dass ich mich durch die Einnahme von Straterra besser konzentrieren kann habe ich mehr Spass am lesen. Ich mag Liebesgeschichten ungemein gerne. Entweder lese ich welche die aus Sicht einer Frau erzählt werden oder wie jetzt schwule Liebesgeschichten. Was ich frustrierend finde, dass es bei schwulen Liebesgeschichten immer um die erste Liebe geht oder sie dramatisch enden. Ich wünsche mir mehr Geschichten über reife Menschen. Ich bin ja doch keine 17 mehr sondern 42. Als wäre man mit jenseits der 40 aromantisch und asexuell oder hätte keine Freude mehr am fremden Glück.

Der Roman „Holding the Man“ hat mir gefallen allerdings war das auch so die erste Liebe und viel Drama. So sehr quälen lassen möchte ich mich nicht von Liebesgeschichten. Ich mag „happy ends“. Die Geschichten von Lucy Maud Montgomery enthalten ja auch solche Themen. Ich lese die Bücher um Anne sehr gerne. Als nächstes lese ich wohl „Annes Haus der Träume“. Das ist deutlich entspannender als schwule Aids-Dramen. Vielleicht ist meine Literaturauswahl nicht sehr modern und untypisch für einen schwulen Mann von 42 Jahren aber das ist mir egal. Ist der Ruf erst ruiniert lebt es sich völlig ungeniert. Etwas Kitsch ist doch o. k.

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Ich kriege keine Ordnung in meinen Kopf

Ich bin noch ganz tief in der Welt des Romans „Holding the Man“. Das ist eine Geschichte die vor 20 Jahren mit dem Tod beider Liebenden beendet wurde. Aids ist kein Todesurteil mehr. Irgendwie rührt mich diese Geschichte zu Tränen. Ich mochte schon immer tragische Geschichten. Ob das mid ADS-Altruismus zu tun hat? Ich träume zwar nicht von den Beiden außer nachts dennoch googel ich nach Filmbeiträgen über das Buch und den Film bei youtube. Den Film habe ich sogar bei Amazon bestellt. Ich komme mir vor wie 12 als ich geweint habe als der polnische Robin Hood Janosik in der dazugehörogen Serie gehängt wurde.

Was ist mir meiner eigenen Beziehung? Ich bin mit Martin glücklich. Unser Sex könnte besser sein, was an  mir liegt und auch an dem ADS, aber ich bin mit Martin glücklich. Ich brauche keine Phantasien von Männern wie John Caleo aus Holding the Man.

Ein Artikel über Schwule Männer und ihre Psyche hat mich auch aufgewühlt. Die Selbstmordrate von schwulen Männern in der westlichen Welt ist wesentlich höher als die von Heterosexuellen. Und überdurchschnittlich häufig sind feminine Schwule betroffen. Ich hatte auch im letzten Jahr Selbstmordgedanken, allerdings wegen meiner Sexsucht. Die ist aber weg daher gibt es keinen Grund für die übemäßige Beschäftigung mit dem Thema. Ich denke wenn ich Martin schon nicht richtig lieben kann, dann liebe ich keinen richtig. Aber ich liebe ihn und er fühlt sich genügend geliebt. Warum wühlt mich das alles auf. Und Drama und Aufregung hatten wir im letzten Jahr genug, aber es band uns auch mehr zusammen. Das eigentliche Problem ist dass Martin so in sich gekehrt ist und wir wenig Geld haben um etwa zu verreisen. Aber das kann sich ändern.

Martin macht sich sorgen darum dass er keinen Berufsabschluss hat. Er arbeitet zwar als Programmierer, aber er hat Panik davor dass die kleine Firma in der er beschäftigt ist Pleite gehen könnte, was aber unbegründet ist. Mein Kollege Tobias hat auch keine Ausbildung als Informatiker arbeitet aber trotzdem als Programmierer so weit ich weiß. So ein Problem muss das nicht sein. Ich kriege diese Sachen nicht unter einen Hut.

Ich weiß im Moment nicht wie ich damit umgehen soll. Auch egal. ich sitze es einfach aus.

Mein Beitrag zum internationalen Coming-Out day

Zur Zeit lese ich den schwulen Liebesroman „Holding the Man“. Er beginnt in der Schulzeit eines der Protagonisten und handelt auch vom Coming-Out in diesem autobiografischen Roman. Eine der Hauptfiguren Tim Cunningrave hatte sein Coming-Out genau so früh wie ich mit 14 und hatte sich das erste mal in einen Mann mit 8 verknallt. Bei mir war das ähnlich, ich fantasierte von Winnetous Kriegern die ich immer pflegen und trösten wollte wenn sie verletzt waren. Ich war ein riesiger Fan der Verfilmungen der Karl May Romane um diesen Apachen  Häuptling. Ich glaube diese Fantasien begannen so mit 5 Jahren. Mit dem Alter wurden sie immer stärker sexuell gefärbt und ich fantasierte später generell von Männern.

Ich hatte mein Coming Out auf Raten. Mit 12 habe ich mich in der Schule immer zu Homosexualität geäußert und dann wurde ich als schwuler Junge stärker wahrgenommen und wurde mit diesen Aussagen wie etwa als es um Menschenrechte ging ob alle das Recht hätten denjenigen zu heiraten den man wollte oder ich äußerte mich auch zum Thema Transsexualität und Transvestitismus, weil ich davon im Fernsehen Beiträge dazu gesehen hatte. Damit wurde ich von Mittschülern aufgezogen das führte zu depressiven Verstimmungen. Da war ich dann 14.

Meine Mutter fragte dann nach was denn sei ob ich wegen einem Mädchen etwas hätte. Ich sagte nein und fragte dann wie es wäre wenn es ein er wäre. Meine Mutter hatte Angst das ich vielleicht durch Jemanden verführt worden wäre und das vielleicht etwas mit meinem Hormonhaushalt nicht in Ordnung wäre und schlug vor zum Arzt zu gehen. Ich redete ihr das alles aus und wir sprachen mehrmals darüber. Sie hatte auch Angst dass sie etwas in der Erziehung falsch gemacht hätte und auch das redete ich ihr  auch aus.

Mein Vater erfuhr es mit 17 von meiner Mutter als ich begann regelmäßig zu den offenen Abenden vom Schwulen- und Lesbenzentrum zu gehen. Er weinte wohl als er das erfuhr. Ich war ja ein Sissy-Boy und erklärte das so dass ich mich mehr wie ein  Mädchen fühle. Ich spielte als Kind etwa auch mit Puppen und lieber mit den  Mädchen als mit den Jungs. Als ich in die Szene kam merkte ich erst dass ich nicht die Norm bin und das viele erst später ihr Coming-Out haben und nicht feminin sind. Das führte auch zu starken depressiven Verstimmungen. Ich habe auch Ausgrenzung erfahren durch andere Schwule erfahren.. Aber es war nicht soo dramatisch eigentlich aber es macht mich trotzdem sehr traurig. Es hat etwa noch 5 Jahre gedauert bis ich mich wohl in meiner Haut gefühlt habe. Und jetzt lebe ich ein Leben das mir gefällt. Ich bin seit über 10 Jahren in einer altkatholischen Gemeinde wo Homosexuelle total akzeptiert sind und besuche auch ganz selbstverständlich einen Handarbeitskreis wo ich der Hahn im Korb bin. Und bin da auch akzeptiert. Auch bei meinem letzten 1 Euro Job war das alles kein Problem. Ich war Betreuungskraft in einer Alltentagesstätte. Da habe ich mich sehr wohl gefühlt.

Mit Martin  meinem Ehemann bin ich gut 20 Jahre zusammen. Und ich bin glücklich mit ihm.

Das Jobcenter ist sooo langsam

Ich hatte heute einen Termin beim Jobcenter. Das mit meiner Reha ist noch nicht endgültig entschieden. Das kann noch einmal 2 Monate dauern. In der Zeit könnte ich wirklich schon längst die Alltagsbegleiter Ausbildung gemacht haben. Jetzt ärgere ich mich. Der nächste Kurs bei den Maltesern in Dortmund fängt im nächsten Jahr im Februar an. Bis dahin habe ich garantiert nichts geschafft. Ich glaube ich schaffe es nicht auch diesen Kurs zu besuchen. Jetzt brauchen die das ganze Jahr dafür um zu entscheiden was mit mir geschehen soll. Ich war zwei mal beim ärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes und einmal beim berufspsychologischen Dienst von der Arbeitsagentur. Und ich weiß immer noch nichts was mit mir geschehen wird. Langsam habe ich den Kaffee wirklich auf. Ich habe keine Geduld  mehr.  Wenn ich jetzt noch einmal 2 Monate warten muss dann ist das November und dann kann ich mir den Kurs dort auch abschminken weil ich ja in eine Reha-Maßnahme soll und die dauert ja auch  mehrere Monate. Ich ertrage das nicht mehr. Was bleibt  mir anderes übrig. Ich bin ziemlich genervt.

Ich weiß nicht was mir genau hilft

Mein Problem ist der Antrieb und das Chaos in der Wohnung. Danach auch Stellenweise Vergesslichkeit. So richtige depressive Symptome habe ich nicht mehr. Auch die Selbstabwertung ist nicht mehr so das Problem. Eher die Ordnung in meine Wohnung und in den Gedanken. Es ist auch das Gefühl der Überforderung bei kleinen Sachen.

Ich habe jetzt die CD vom Body Scan wiedergefunden. Ich werde versuchen diese Meditationstechnik anzuwenden. Vielleicht hilft das auch etwas gegen das Grübeln.

Und dann muss ich Sport machen. Meine körperliche Verfassung ist nicht die beste. Ich gehe erst mal wieder schwimmen. Das habe ich ja schon gesteigert, Durch eine Erkältung konnte ich nicht schwimmen gehen. Und danach mache ich mir Gedanken wie ich meinen Alltag sinnvoller organisiere. Ich lebe häufig in den Tag hinein. Eine Psychotherapie bringt nichts das habe ich zu häufig schon versucht.

Die Einkäufe muss ich bündeln dadurch spare ich Zeit und das Einkaufen mit dem Fahrrad erledigen. Ich träume aber so gerne vor mich hin. In der Straßenbahn kann man so schön seinen Gedanken nachhängen. Na da kann der Body Scan helfen und ich könnte mir einen Schaukelstuhl zulegen, obwohl ich nicht hyperaktiv bin, das würde mir auch beim ausspannen helfen. Und ich wünsche mir zu Weihnachten ein Smartphone. Es gibt viele sinnvolle Kalender Apps die bei der Organisation helfen können. Das ist doch schon mal ein bißchen was von einem Plan. Mal schauen wie ich das hinkriege.

Erkältung, Salvador Sobral und Chaos zu Hause

Ich habe mir vor einiger Zeit griechischen Bergtee gekauft und ihn zur ADS-Behandlung ausprobiert. Ich wurde nach einem Liter dieses Tees, den ich täglich über zwei Wochen, zusätzlich zu Strattera 100 mg getrunken habe, manisch. Jetzt benutze ich ihn als Erkältungsmittel. Griechischer Bergtee wirkt schleimlösend und antibakteriell. Im Moment bin ich ziemlich erkältet und hoffe das der Tee etwas hilft.

Seit dem diesjährigen Eurovision Song Contest bin ich Fan von Salvador Sobral.Salvador Sobral ist im Krankenhaus auf der Intensivstation. Er wartet dort auf ein Spenderherz. Anscheinend steht er ganz oben auf der Warteliste, so dass Hoffnung besteht. Ich mag diesen Sänger ungemein. Irgendwie passt der in mein Weltbild, er wirkt so zerbrechlich das rührt an meine ADS-Altruismus Ader.

Unsere Wohnung ist wirklich chaotisch. Dadurch bin ich im Grunde unbesuchbar. Dazu kommt noch das ich gerne im Schlafanzug den Tag verbringe. Weil ich sehr übergewichtig bin hält die normale Jeanshose nur mit Hosenträgern und die drücken ganz schön auf dem Körper, so dass ich gerne im Schlafanzug zu Hause mich bewege. Ich muss mir wohl einen Hausanzug zulegen.

Die Probleme beim entrümpeln der Wohnung kommen wohl daher das ich ADS-bedingt nur schwer  Wichtiges von Unwichtigen unterscheiden kann. Das ist tatsächlich ein Handykap.

 

 

Kleine Brötchen backen

Es fällt mir schwer mich mit meiner Unzulänglichkeit abzufinden. Meine Rechtschreibschwierigkeiten nerven mich. Ich denke ich sollte auf Dauer einen Kurs Rechtschreibung bei der VHS belegen. Als Seniorenbetreuer muss ich auch Dokumentationen führen, fürchte ich und da brauche ich eine bessere Rechtschreibung.

Meine mangelnde Konzentrationsfähigkeit wirkt sich auch auf meine Hobbys aus. Ich kann einfach keine komplizierteren Muster oder auch keine Pullover stricken. Damit werde ich mich wohl abfinden müssen. Ich kann einfach die Armausschnitte und die Schulterpartien an einem Pullover nicht. Auch kompliziertere Häkelmuster lerne ich wohl nur sehr langsam. Ich kann Mäusezähnchen und ich kann Tweedmuster damit hat sich das aber auch.

Ich denke dass ich ganz kleine Projekte mir vornehmen muss. Zu aller erst hat meine berufliche Zukunft Priorität und danach die Ordnung zu Hause und die Sauberkeit. Das sind schon Dinge die mich ganz ausfüllen. Andere Wünsche und Träume mussen hinten anstehen. Wenn ich dann noch etwas lese oder Musik höre ist das schon viel an Freizeitaktivitäten. Und natürlich wenn ich kleinere Handarbeitsprojekte mache. Ich kann mich aber auch daran wagen eine Decke oder auch einen Herrenponcho zu häkeln. Das ist für mich einfach. Ich muss mich daran gewöhnen das ich langsam bin.

Und was das Übergewicht angeht ist es glaube ich wichtiger das ich mich gesünder ernähre als dass ich schnell abnehme. Mehr Obst und Gemüse und Vollkornprodukte essen ist gut. Und das weniger essen kommt zuletzt dran.

Wenn ich 3 persönliche Wünsche frei hätte dann…

Ich glaube was ich mir am meisten Wünsche ist Antrieb und Elan. Das ist glaube ich die oberste Priorität.

Dann würde ich mir ein wenig mehr Charme und Witz wünschen. Ich kann furchtbar spröde sein.

Und dann noch etwas total egoistisches. Ich würde mir ein kleines Fleckchen Land wünschen auf dem ich meine Selbstversorgungsphantasien ausleben kann. Kartoffeln, Bohnen und Kohl zwischen Ringel- und Studentenblumen ziehen können und drei freundliche, fleißige Legehennen halten.

O. K. das gehört auch zu Elan und Antrieb ich würde gerne als Alltagsbegleiter 20 Stunden die Woche arbeiten. Dann wäre das Leben fast perfekt wenn meine Wohnung noch dazu sauber und aufgeräumt wäre.

Aber irgendwie muss dass ja zu schaffen sein. Vielleicht hätte ich die gute Fee auch etwas überfordert. Sind doch mehr als drei Wünsche. Aber alle hängen miteinander zusammen.

Ich fühle mich einsam

Irgendwie finde ich meine Bekanntschaften und Freundschaften etwas unbefriedigend. Ich habe jetzt meinen Kumpel Marc angerufen ob er mit mir Kaffee trinken geht. Aber er zieht im Oktober weg. Er ist der einzige vertraute, nach Martin natürlich, den ich hier in der Umgebung habe. Eine Frau von Borsig11 gibt es noch mit der ich ab und an rede und natürlich Dominic vom Buchladen. Meine Bekanntschaft mit Dominic ist aber sehr unbefriedigend.

Gerade über meine Wünsche und Träume kann ich kaum mit Jemandem reden. Mit einem Bekannten der auch sich für Hühnerhaltung intressiert und jetzt Zwergwelsumer in der Stadt hält, habe ich es verscherzt. Ich  könnte mit meiner Freundin Susanne auf eine Geflügelausstellung gehen. Ihre Hühner sind Opfer vom Marder geworden. Irgend Jemand züchtet Zwerg-Rheinländer Hühner in Dortmund. Die gefallen mir sehr gut und sie legen mehrere Jahre ausgezeichnet wenn die Eier auch nur etwa halb so groß sind wie die von großen Hühnern. Etwa Taubenei groß sind sie.

Ich tue mich mit regelmäßigen Kontakten schwer. Ich wollte noch einmal ein Kaffeetrinken organisieren. Ich will die gleichen Leute wie zu meinem Geburtstag einladen das hat mir sehr gut gefallen.  Meine Freundin Jutta ließt viel die hat auch die Anne of Greengables Romane gelesen. Die lese ich ja jetzt nach der Reihe alle. Ich habe sie alle bei Amazon heruntergeladen und zwar auf englisch. Ich verstehe ganz gut englisch wenn auch das sprechen mir schwer fällt.

Ich schreibe auch keinen Blog-Post in dem nicht etwas von Hühnern, Anne auf Green Gables oder häkeln drin steht. Darum dreht sich meine Welt. Früher waren es auch noch Männner und romantische Phantasien von irgendwelchen Schauspielern aus Spielfilmen. Ein Mann reicht mir eindeutig. Ich bin ein romantischer Mensch. Ich glaube dass diese  promiskuitive Sexualität in der Schwulenszene mich sehr frustriert hat. Ich liebe Martin meinen Mann sehr. Ein Mann der mehr meine Hobbys teilt wäre mir lieber.

Aber so geht es auch meinen Bekannten der in der Stadt jetzt Hühner hält. Sein Partner interessiert sich nicht dafür. Ich hätte gerne eine urbane Farm mit Hühnern und Gemüsebeeten. Hühner sind für den urbanen Farmer das Allround Haustier. Sie liefern Eier, Dünger, sporadisch Fleisch und auch ein wenig Arbeitskraft. Es gibt die Möglichkeit Hühner zum lockern von Gartenbeeten zu verwenden. Man nennt die Methode auch Hühner-Traktor oder auch Hühner-Schlepper. Die Hühner werden auf den Beeten für eine bestimmte Zeit eingezäunt sie düngen und lockern den Boden vertilgen aber auch Schädlinge. Also im großen und ganzen sind sie sehr nützlich Tiere.

Irgendwie finde ich keine Ruhe

Gedanken schießen mir durch den Kopf und ich finde keine Ruhe. Am liebsten würde ich zum Grübeln in die Badewanne gehen oder mit der Straßenbahn durch die Gegend fahren.

Ich habe etwas über einen misshandelten Bären in  Rumänien im Fernsehen gesehen und fand das so abscheulich dass ich keinen klaren Gedanken fassen kann. Ich kann gar nicht beschreiben was dem armen  Tier angetan wurde.

Wie dankbar bin ich doch in einem halbwegs zivilisierten Land zu leben. Es gibt bei uns auch schlimme Dinge aber ich denke schon das die Behörden effektiver arbeiten als in Rumänien.

Was mir einfällt ist das unsere Gemeinde einen Förderverein einer Grundschule im Dortmunder Norden unterstützt hat. Dort wurden viele rumänische und bulgarische Kinder aufgenommen die sehr vernachlässigt waren. Sie kannten mit 6 Jahren oder älter noch keine Stifte, keine Zahnbürste und kein Besteck. Ich denke mir ist es wichtig dass unsere Gemeinde diese Schule weiter unterstützt.

Ich denke schon dass Rumänien eher eine Art Schwellenland ist. Wie dankbar bin ich nicht in Rumänien oder gar nur in Polen zu leben. Aber ich denke dass Polen zwar auch politisch gesehen ein schwieriges Land ist aber dass dort im Vergleich zu Rumänien noch die Welt mehr in Ordnung ist. So unterentwickelte Regionen wie in Rumänien gibt es in Polen gar nicht mehr. Ich glaube das sogar die Kurpie, das ehemalige Armenhaus Polens, mittlerweile besser da steht als Siebenbürgen.