Antrieb und Stimmung sind nicht wirklich gut

Ich glaube dass ich einen schlechten Antrieb habe, dass habe ich schon mal erwähnt. Habe ich schon erwähnt dass ich zu verblöden drohe. Da der Hyperfokus ausbleibt lese ich nicht mehr so viel. Die Zeiten von mir als wandelnden Lexikon sind wirklich vorbei.

Heute war ich einkaufen und habe Essen von gestern aufgewärmt und Papiermüll herausgebracht. Das wars schon an „Heldentaten“ für diesen Tag. Martin und ich wollen aber noch weiter entrümpeln. Wenn dann geht es nur in ganz kleinen Schritten vorwärts.

Wie soll ich nur meine Ziele erreichen wenn ich so lethargisch bin. Und wie soll ich je einen Garten bestellen wenn ich so faul bin. Ich träume etwas von niedlichen Sussexhühnern in Rot mit schwarzem Kragen. Meine Freundin Susanne hat relativ wenig Zeit und hat auch einen Garten und Hühner. Ein Foto von ihren hübschen Zwergbrahma Hennen habe ich mal gepostet. Googelt doch mal Susannes Zwergbrahmas, dann sieht ihr die niedlichen Mädels meiner Freundin. Vielleicht sollte ich doch mal Susanne besuchen. Oder auch mal nach Brambauer zu meinem Bruder fahren und mich an den Hühnern dort erfreuen.  Alles ist sehr weit weg. Wenigstens im Fredenbaum den Streichelzoo könnte ich besuchen und die Hühner dort begucken. Ich vermisse schon tierische Gesellschaft. Eine Katze können wir uns im   Moment auch nicht leisten. Wir hatten eine alte und kranke Katze gehabt die hat Unmengen Geld für den Tierarzt verschlungen. Erst wenn ich arbeite können wir uns wieder ein Haustier leisten. Mein Lebensgefährte ist auch nicht ganz psychisch gesund und arbeitet nur halbtags. Wir kommen über die Runden aber in Urlaub fahren wir nie und halten wie gesagt auch kein   Haustier.

Durch den 1 Euro Job habe ich etwas gespart. Da ich keine neue Umschulung in diesem Jahr bewilligt bekomme, will ich einen Kurs zum Seniorenbetreuer bei den Maltesern machen. Ich hoffe dass ich dann auch bald eine Stelle finde. Das wäre wirklich gut.

Gelassener nach der Lektüre von “ Wie man Dinge geregelt kriegt ohne einen Funken Selbstdisziplin“.

Durch die Einnahme von Risperidon wegen der psychotischen Episode bin ich irgendwie noch langsamer und chaotischer geworden.  Dennoch geht es mir ganz gut.

Ich habe für Ostern nur das notwendigste getan. Also ich habe eingekauft und gekocht. Aufgeräumt oder geputzt habe ich nicht. Ich habe den Anspruch an  mich selber etwas tiefer gehängt. Schuld daran ist auch das im Titel des Beitrags erwähnt Buch von Sascha Lobo und Kathrin Passing. Irgendwie habe ich mich etwas damit abgefunden dass ich chaotisch bin und wenig Antrieb habe. Ich gehe dafür meinen   Hobbys mehr nach. Ich lese zur  Zeit eine Liebesgeschichte von Lucy Maud Montgomery, es ist mehr eine Novelle als ein Roman. Der Titel lautet „Kilmeney of the Orchard“ auf deutsch „Kilmeney im  Obstgarten“.  Ich denke ich sollt auch wieder etwas ernsthafteres Lesen aber zur Zeit fühle ich  mich halt sehr sentimental. Das ist der Makel der Lucy Maud Montgoerys Literatur anhaftet. Irgendwie ist mir aber wirklich nicht nach ernsthafter Literatur zu mute. Die Hälfte des Ponchos den ich machen will ist fast gehäkelt. Es fehlen nur drei Reihen.

Manchmal bin ich  regelrecht verbissen wenn es um ein  Ziel geht. An dem Poncho häkel ich wie  wild. Es kann sein das er in einer Woche oder etwa  10 Tagen fertig ist.

Ein Bekannter hat mir neulich geschildert wie chaotisch ein   Umzug von statten gehen kann, wenn man zu sehr aufschiebt.  Das läßt mich ernsthaft von irgendwelchen Umzugsplänen abstand nehmen. Manchmal ist Veräderung auch nicht notwendig.  Ich hätte schon gerne eine vorzeigbarere Wohnung, doch im  Moment habe ich keinen Elan dafür.  Martin und ich halten aber an den Entrümplungsplänen für seinen Urlaub fest. Es geht aber alles nur langsam voran. Ich müßte viel radikaler entrümpeln als ich es tue.

Manche Bücher in die ich nicht mehr reinschaue sollte ich endlich verkaufen oder wegwerfen. Und einige zu klein gewordene Kleidungsstücke. Ich habe ganz schön zugenommen. Etwa 7kg  habe ich wegen der Einnahme von Risperidoch zugelegt.

Das ist schon eine enorme Belastung für mich. Durch das Übergewicht bin ich auch nicht mehr so beweglich wie ich es mir wünsche. Es fällt mir aber auch schwer meine Ernährung umzustellen. ADS ist tatsächlich auch  ein Riskofaktor für Übergewicht. Ich esse im Moment gerne Jonagred Äpfel. Die sind lecker. Vielleicht könnte ich dadurch etwas abnehmen in dem ich Süßigkeiten durch  Obst ersetzte.

Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB

Als Dortmunder Bürger fühle ich mich durch das Attentat auf den Mannschaftsbus des BVB auch getroffen. Ich danke Gott das dieser Anschlag für die betroffnen Spieler „relativ“ glimpflich abgelaufen ist.

Ich vermute dass der oder die Täter einen Bezug zu unserer Stadt haben. Wer könnte sonst so etwas perfides und eine ganze Region erschütterndes geplant  haben. Irgendwie bin ich in meinem Selbstbewußtsein erschüttert. Naiv wie ich war dachte ich dass unsere Stadt nicht Opfer von Terror oder Anschlägen werden kann.

Ich denke aber nicht dass das im Internet aufgetauchte Bekennerschreiben der Antifa echt ist. Ich halte dies für die Tat eines Trittbrettfahrers. Ich hoffe dass man den oder die Schuldigen bald findet und ich bete dafür dass weitere Anschläge in der Stadt ausbleiben.

Gerade die Nähe des Attentats erschüttert mich total. Ich habe zwar keine Angst selber  Opfer zu werden, aber dennoch raubt diese Tat mir den Rest  an  Unbekümmertheit die ich mit diesem Thema verbunden  habe.

Was bringt mir das Medikament Straterra

Straterra wirkt etwas weniger gut als Methylphenidat bzw. Ritalin. Etwa 30 Prozent der Symptome werden besser. Bei mir konkret sind das zu allererst die großen Stimmungsschwankungen, die niveliert Stratterra. Und die Konzentration wird dauerhaft besser ich kann zum Beispiel besser lesen und habe mehr Freude daran. Auch die Impulsivität ist dauerhaft weniger geworden.

Nun zu einem Nachteil. Stratterra wirkt nicht so gut auf den Dopaminhaushalt im Gehirn. Ein höherer Dopaminspiegel  ist aber für den Antrieb und die Motivation wichtig. Der Antrieb hat sich bei mir nicht verbessert. Im Grunde muss ich täglich mit meinen inneren Schweinhund kämpfen. Durch Sport wird das aber etwas besser.

Unterschwellige Depressionen können auch durch die Medikation durch Stratterra hochkommen. Das liegt daran dass man den Scherbenhaufen des Lebens bewußter wahrnimmt in all seinen Teilen. Bewußtheit bringt halt auch mehr Bewußtsein für die eigenen Probleme mit. An sich macht das Medikament aber nicht depressiv es wirkt aber eher Stimmungsausgleichend als dauerhaft Stimmungsaufhellend. Eventuell kann da Coaching oder eine Psychotherapie helfen. Ich nutze den  Blog für eine Psychohygiene in dem ich über all meine Schwierigkeiten schreibe.

Ein Problem dass bestehen bleibt und das auch eher Methylphenidat verbessern soll sind die Mißempfindungen bei der Sexualität. Das liebevoll gemeinte Berührungen durch den Partner als unangenehm erlebt werden können. Das ist aber generell ein Problem beim hypoaktiven Subtyp. Die Berührungsempfindlichkeit durch Zärtlichkeiten ist ein Symptom des ADS. Als schwuler Mann nehme ich daher auch gerne die aktivere Rolle ein so dass ich das dadurch umschiffe. Früher habe ich Martin  meinem Lebensgefährten die Schuld daran gegeben. Aber es liegt an mir.

An Nebenwirkungen  habe ich entzündete Gesichtshaut die sich aber gut mit einer Ringelblumen- und Sanddorngesichtscreme behandeln läßt. Diese Creme habe ich bei Kodi gekauft. Und ich habe Bauchschmerzen wenn ich zum Stuhl absondern auf die Toilette muss. Sonst habe ich keine Nebenwirkungen.

Träumonkel und Trödelheini

Mich nannte meine Grundschulfreundin Tanja immer Träumonkel. Ich war immer in Gedanken und sehr verträumt. Das ist mittlerweile nicht mehr so der Fall.  Dafür bin ich ein ausgesprochener Trödelheini. Also Aufschieberitis und trödeln gehören fest bei mir zur Persönlichkeit. Früher wurde ich immer mit meinem früh verstorbenen Patenonkel verglichen. Er hatte wohl auch als Jugednlciher psychische Probleme und war auch sehr langsam. Ich vermute auch das er ADS hatte. Ich weiss gar nicht wie es mir jetzt in dem 1-Euro Job gelungen ist so angagiert zu sein. Ich habe da in der Altentagesstätte richtig in die Hände gespuckt weil ich auch ein gutes Zeugnis haben wollte. Aber wahrscheinlich hat es mir einfach auch Spass gemacht. So Hausarbeit macht eigentlich keinen Spass und ich drücke mich so erfolgreich wie ich nur kann vor ihr.

Mittlerweile tagträume ich kaum noch seit dem ich Strattera einnehme. Das ist bizarr selbst vor dem einschlafen gelingt es mir nicht in meine luzinden Tagträume abzugleiten. Meine Wild West Phantasien oder das Leben im  antiken römischen Reich haben aufgehört. Auch die Tagträume von der Auswanderung auf die Prince Edward Island im  St. Lorenz Golf vor der Küste Kanadas haben aufgehört. Fernweh habe ich trotzdem. Ich wohne nicht gerne in  Dortmund. Bonn finde ich im  Moment faszinierend als Stadt. Es gibt dort viele Museen und mehr öffentliches Grün als in Dortmund. Und dann noch die Lage am Rhein das gefällt mir schon ganz gut.

Was vermisse ich in Dortmund am meisten. Also im  Moment bei dem schönen Wetter schöneres Pantoffelgrün. Der Hoeschpark Wald ist ja in einem  jämmerlichen Zustand. Und auf den Grünzug zum Fredenbaumpark herunter können wir hier lange warten. Bis dass mal etwas wird. Und ein Museum mit archäologischen Ausstellungen fehlt in Dortmund. Ab und an gibt es mal etwas in der Richtung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte und das wars dann auch.  Dortmund ist wirklich eine etwas frustrierende Stadt.

 

Gesund ist wenn man es trotzdem versucht

ADHS-Blues ist wirklich nervig. Martin und ich wohnen für Innenstadtverhältnisse relativ abseits. Das Wetter war heute recht schön und ich bin im nahen Hoeschpark den ich nicht so toll finde spazieren gegangen. Das tat gut! Ich glaube ernsthaft dass es manchmal besser sein kann die Dinge so anzunehmen wie sie sind. Was wäre geschehen wenn ich nicht spazieren gegangen wäre da wäre ich noch frustrierter. Ich muss mich daran gewöhnen bei den Besorgungen das Fahrrad zu benutzen. Es ist überall zum einkaufen relativ weit. Jetzt hat noch der Aldi in der City zugemacht, so dass ich zur Filiale an der Bornstraße fahren muss. Mir bleibt nichts übrig als mich damit abzufinden. Umzuziehen das schaffen wir nicht.

Heute hatte ich einen Häkelhut aufgesetzt der mir nicht so ganz perfekt gelungen  ist. Eine Verkäuferin bei  Zeeman hat mich ausgelacht. Ich werde ihn zum  Handarbeitstreff mitnehmen und die Form etwas anpassen so dass ich ihn  ohne Lacher tragen kann. So ganz gerechtfertigt war der Lacher nicht. So schlimm sah der Hut nicht aus. Manche Leute lachen halt viel.

Morgen kaufe ich mir Sascha Lobos Buch „Wie man Sachen geregelt kriegt ohne Selbstdisziplin“. Ich werde von dem Buch auf dem Blog berichten. Sascha Lobo ist Internetaktivist und hat auch ADS. In diesem Buch geht es um Aufschieberitis.

Mein Wochende war wunderbar

Am Samstag habe ich meinen 42. Geburtstag gefeiert. Ich hatte nur wenige aber besonders liebe Gäste. Mein Bruder, mein bester Freund Gerold und eine alte Schulfreundin sind zum Kaffee gekommen. Ich habe mich in ihrer Gesellschaft sehr wohl gefühlt. Sie alle sind auf ihre weise etwas sonderbar so dass ich mich nicht schlecht gefühlt habe gegenüber ihnen und auch mit meinem häuslichen Chaos.

Ich will das nicht weiter ausführen weil das zu privat ist. Irgendwie sonderbar sind doch viele Menschen.

In der  Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich geträumt dass ich mir ein Cape häkeln wollte und Wolle dafür auf einem Wochenmarkt gekauft. Dann kam ich auf die Idee im Laufe des Tages nach  einer Anleitung für einen Herren Poncho im Internet zu suchen und wurde dann bei Ravelry fündig.

Ich häkel lieber als dass ich stricke und so die Abnahmen für Armausschnitte bei einem Pullover sind für mich eine unüberwindbare  Hürde. Mützen und Schals habe ich zu Hauf gehäkelt. Daher finde ich einen Poncho eine gute Idee.

Gerold hat mir einen Ausflug geschenkt. Ich werde wohl mit ihm nach Bonn fahren. Mir die altkatholische Kathedrale und eines der zahlreichen Museen dort anschauen. Natürlich werde ich auch einen kleinen Schiffsausflug auf dem Rhein machen.

Von meinem Göttergatten habe ich den  schwulen Liebefilm Maurice auf DVD bekommen  und gesehen der hat mir gut gefallen.

Ich bin immer noch etwas paranoid. Das ist nicht so schön. Auf dem Blog habe ich den Eindruck dass jeder relativ normale Kommentar eine Bedrohung oder eine böse Unterstellung bedeutet. Ich habe immer den Eindruck dass ich mich dafür rechtfertigen muss dass ich ADS habe. Das mir Jemand ein Trauma oder so etwas andichten will. Da  gibt es aber nichts was  wirklich relevant wäre. Außer mein Kulturschock in der Schwulenszene.

Der führt aber zu  keiner posttraumatischen Belastungsstörung sondern zu einem Verbitterungssyndrom. Von Bitterkeit habe ich  aber nichts gespürt.  Ich fühle mich wohl auch mit meinem geliebten Computernerd.

 

I

 

 

Ich grübel viel

Im Moment grübel ich viel über mein Außenseitertum. Nichts kann  mich dauerhaft ablenken.

Meine restlichen Projekte liegen dadurch brach. Im Grunde ist mein Leben nicht ganz schlecht. Zumindest habe ich einen Partner der mich liebt. Martin ist im Moment auch sehr lustlos und antriebsschwach. Ich weiss gar nicht wie ich mich auf andere Gedanken bringen soll.

Ich halte mich für schwierig und überempfindlich. Schnell schnappe ich ein und ziehe mich dann von sozialen Kontakten zurück. Zum Handarbeiten bin ich ein Jahr  nicht mehr gegangen bis ich eine Mail von einer Kollegin bekam die mich wieder einlud.

Meine ganze Lebenssituation ist schwierig. Unsere Wohnung ist chaotisch und an einigen Stellen auch nicht richtig sauber. Ich bekomme den dreh  nicht zum Putzen. Und ich habe keine Arbeit. Ich kümmer mich ja wenigstens um eine Umschulung. Ich hoffe das klappt dann auch, das mir das Arbeitsamt das finanziert.

Ich denke ich probiere mal gleich meine Tawashis beim putzen der Türen bei uns aus.

Dann habe ich wenigstens etwas gemacht.

Meine Identifikationsfiguren aus Filmen, Serien und Romanen

Es ist schon auffallend dass ich mich überwiegend mit weiblichen Figuren aus Filmen und Büchern identifizieren kann.

Da ist zu aller erst das verträumte und Impulsive Mädchen Anne auf Green Gables. Lucy Maud Montgomery beschreibt da eindeutig ein Mädchen mit ADS-Zügen.

In neuerer populärer Kultur ist das Amy Faraha Fowler aus Big Bang Theory. Sie kleidet sich so ähnlich altmodisch wie ich, begeistert sich für die Kultur vergangener Zeiten und das sie ein großes Kind ist gefällt mir auch. Und ihre Begeisterung für „Unsere kleine Farm“ finde ich auch sympathisch. Ich habe mal zu Weihnachten Zimthühnchen im „Unser kleine Farm Stil“ zubereitet. Das schmeckte ungewöhnlich gut. Außerdem gefällt mir an Amy wie sie mit Sheldon umgeht und sich gegnüber ihm selbst behauptet. Mein  Göttergatte ist ein etwas ähnlich neurotischer Nerd nur das er kein Asperger Autist ist sondern eine schyzoide Persönlichkeitsstörung hat.

An männlichen Protagonisten gibt es nur sehr wenige. Vielleicht noch Grey Owl, den „Weißen Indianer“ der um 1930er Jahren als weißer Brite bei den Ojibwe Indianer gelebt  und sich sehr für den Naturschutz angagiert hat

An schwulen Protagonisten so kann ich mich am ehesten mit der Hauptfigur aus „Mambo Italiano“ identifizieren. Eine polnische Spätaussiedlerfamilie ist nicht viel anders als eine italienische. Meine Coming Out Probleme waren aber weniger dramatisch.

Einer meiner liebsten schwulen Liebesfilme ist Big Eden. Ein schwuler Maler geht wegen eines Todesfalles zurück in seine  Heimat in  ein Dorf nach Montana. Und dort wird er liebevoll aufgenommen und findet die Liebe bei einem schüchternen Ladeninhaber mit indianischen Wurzeln.

Ich brauche einen Ansporn

Das mit dem belohnen für das Entrümpeln ist eine gute Idee. Es muss aber eine größere Belohnung sein wie etwa ein Ausflug in eine andere Stadt nichts vor  Ort sein. Im Moment intressieren mich aber die meisten Museumsausstellungen so gar nicht.

Mich intressieren so wenige Dinge. Die Idee Cafe – Kitchen -Yarn zum Tawashi häkeln in Düsseldorf zu kaufen habe ich verworfen. Wahrscheinlich gibt es diese Wolle für diese japanischen Putzlappen  dort  nicht zu kaufen. Eigentlich war das mein Hauptbeweggrund dort hin  zu fahren. Die Museumsausstellungen in der Region intressieren mich auch nicht besonders. Ich denke schon dass man mich sogar  mit männlichen Akten nicht mehr ins Museum locken kann.

Eigentlich intressiere ich mich sehr fürs häkeln im Moment. Vielleicht wäre ja die Creativa ein gutes Ziel. Aber ich weiss nicht wann die in Dortmund ist. Die  meisten Dortmunder Museumsausstellungen sind mir zu anspruchsvoll. Gerne würde ich auch auf eine Geflügelausstellung gehen, doch ist dies wegen der Geflügelpest nicht möglich.

Klassische Gitarrenmusik mag ich noch sehr gerne. Da ist ein Konzert am Sonntag im Torhaus im Rombergpark. Das ist leider   zu früh für eine Belohnung und   zu mickrig. So ein Konzert wie das von Celso Machado im letzten Jahr würde mir gut gefallen. Ich bin ratlos. Früher war das immer so dass ich mich auf Veranstaltungen gefreut habe und mehr in meinem Kalender drin war als das ich sie hätte alle besuchen können.

Mich intressiert so wenig. Ein Hyperfokus waren die Bücher von Lucy Maud Montgomery, aber da lese ich gerade etwas. Vielleicht fällt Euch ein schönes Ausflugsziel ein was ich  noch nicht ins Auge gefaßt habe. Geschichtsmuseen finde ich gut. Wenn ihr eine intressante Archäologische Ausstellung im Ruhrgebiet gesehen   habt würde ich mich über einen Hinweis darauf freuen. Vielleicht bringt das was ja.