Vorteile vom Leben in der Dortmunder Nordstadt

Im Grunde bin ich ein „Small-town-boy“. Ich bin in Lünen an der Stadtgrenze zu Dortmund aufgewachsen. Meine Eltern und mein Bruder leben noch in Brambauer, wohin es eine Straßenbahnverbindung aus Dortmund und der Nordstadt gibt.

Lange habe ich auch davon phantasiert wieder in einer Kleinstadt zu leben. Ich weiss auch mittlerweile dass das kulturelle Angebot etwa in Lünen gar nicht so schlecht ist.

Ich komme jetzt zum eigentlichen Thema des Blogbeitrags. In der Dortmunder Nordstadt kommt man mit wenig Geld aus. Die mieten hier sind niedrig, das einrichten der Wohnung ist nicht teuer weil es ein Sozialkaufhaus mit Möbeln von der Diakonie gibt und natürlich den Billigbaumarkt Tedox.

Was meine Hobbys angeht bin ich in der Dortmunder Nordstadt gut augehoben. Es gibt Wolle bei Zeeman und bei Tedox günstig zu kaufen. Grabelandgärten gibt es sowohl von der Deutschen Bahn als auch vom Verband der Kleingärtner.

Was das lesen und Musik hören angeht bin ich hier gut aufgehoben denn es gibt einen Buchladen der auch ein kleines Sortiment an Büchern vom Verlag 2001 führt an der  Münsterstraße.

Wenn es mir danach ist   Leute zu treffen gibt es hier viele Vereine und auch  einige Kneipen und Partys. Für schwule und Lesben gibt es die gemeinnützige Begegnungsstätte KCR, am Borsigplatz macht der Verein Borsig11 immer schöne Aktionen und auch im Kunstladen ConcordiaArt gibt es intressante Konzerte, gerade auch im Bereich der Singer und Songwriter.

Was ein Nachteil vom Borsigplatzviertel ist, dass es keinen sehr nahen Supermarkt dort gibt. Ich muss an die Bornstraße oder zum Nordmarkt bzw. zu den Supermärkten bei Hornbach.

Und an Pantoffelgrün fehlt es etwas. Den Hoeschpark finde ich nicht so schön und zum Fredenbaumpark  ist es relativ weit. Es soll aber irgendwann  ein Grünzug vom Hoeschpark über die Westfalenhütte zum Fredenbaumpark entstehen. Das ist aber erst in der Planung, und in Dortmund passieren Veränderungen immer langfristig.

Auch soll es in einem geplanten Wohngebiet am Borsigplatz einen neuen Supermarkt geben. Doch auch diese Planungen stehen nicht kurzfristig vor der Umsetzung. Also ist dies der große Wehrmutstropfen in der Nordstadt. Aber gerade für Menschen mit einer Behinderung ist die Nordstadt eine gute Wohnadresse weil das wohnen sehr günstig ist. Und gerade Menschen mit einem Handykap  haben häufig kein hohes Einkommen.

Die medizinische Versorgung ist hier o. k. . Es gibt Fachärzte, Massagepraxen, Ergotherpiepraxen und die Unfallklinik. Auch mehrere Nervenärzte gibt es in der   Nordstadt. Allerdings lasse ich mich in der ADHS Ambulanz an der LWL-Klinik in Aplerbeck behandeln.

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Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB

Als Dortmunder Bürger fühle ich mich durch das Attentat auf den Mannschaftsbus des BVB auch getroffen. Ich danke Gott das dieser Anschlag für die betroffnen Spieler „relativ“ glimpflich abgelaufen ist.

Ich vermute dass der oder die Täter einen Bezug zu unserer Stadt haben. Wer könnte sonst so etwas perfides und eine ganze Region erschütterndes geplant  haben. Irgendwie bin ich in meinem Selbstbewußtsein erschüttert. Naiv wie ich war dachte ich dass unsere Stadt nicht Opfer von Terror oder Anschlägen werden kann.

Ich denke aber nicht dass das im Internet aufgetauchte Bekennerschreiben der Antifa echt ist. Ich halte dies für die Tat eines Trittbrettfahrers. Ich hoffe dass man den oder die Schuldigen bald findet und ich bete dafür dass weitere Anschläge in der Stadt ausbleiben.

Gerade die Nähe des Attentats erschüttert mich total. Ich habe zwar keine Angst selber  Opfer zu werden, aber dennoch raubt diese Tat mir den Rest  an  Unbekümmertheit die ich mit diesem Thema verbunden  habe.

Wie wohnt man am Borsigplatz ?

Seit 4 Jahren lebe ich  mit meinem Lebenspartner am Borsigplatz in Dortmund. Unsere Wohnung ist knapp 70 qm groß und kostet 418 Euro Miete samt Nebenkosten. Unser Haus gilt als Neubau und unserer Vermieter ist ein privates Firmenkonsortium und keine Genossenschaft. Wesentlich schönere teilweise auch preiswertere Wohnungen bieten die Viva West aber auch der Spar- und Bauverein an.

Die Nahversorgung mit Lebensmitteln ist etwas schwierig. Obst und Gemüse bekommt man sehr günstig bei einigen türkischen Lebensmittelgeschäften wie auch Fleisch bei türkischen und deutschen Metzgern. Schreibwaren und Zeitungen und Zeitschriften in ausreichender Auswahl gibt es mehrmals. Imbisse und Pizzerien sind in  ausreichender Anzahl vorhanden. Für größere Einkäufe sind das Hornbachcenter als auch das sog. WEZ an der Bornstraße zu empfehlen wo es neben Super- und Baumärkten auch etwa eine Drogerie als auch Textildiscounter gibt. Diese Einkaufsmöglichkeiten sind mit der Fahrrad unter 15 Minuten zu erreichen.

Der Hoeschpark ist etwa 20 ha groß und besteht aus einem kleinen Waldteil und einigen Sportplätzen und Liegewiesen und ist das Naherholungsgebiet des Stadtteils. An den Park angrenzend befindet sich das geheizte Freibad Stockheide. Das Gesundheitshaus der BKK-Hoesch bietet Gesundheitskurse und Fitness und Sauna an.

Die soziale Lage hier ist allerdings sehr schwer. Es gibt sehr viele Langzeitarbeitslose und auch viele Suchterkrankte. Armutszuwanderer wohnen hier ebenfalls aber nicht so viele wie an der Malinkrodtstraße. Die Heroldwiese samt Spielplatz ist der Mittelpunkt der Drogen- und Alkoholikerszene und dieser Teil des Viertels ist auch der unattraktivste.

Richtung Hoeschpark ist der bürgerlichste und schönere Teil  des Viertels der sich nicht viel von Teilen von Westerfilde, Huckarde oder Hörde unterscheidet.

Kulturell bietet das Concordia Art, ein Kunstkaufhaus direkt am Platz, und Borsig 11 immer nette Aktionen und das Publikum ist dort gemischt wie der Stadtteil auch.

Mittlerweile Lebe ich nach 4 Jahren sehr gerne hier. Wenn auch die Armut vor der  Haustür sicher depremmierend ist. Ich bin viel unterwegs auch abends und nachts und habe mich nie besonders bedroht gefühlt. Die Heroldwiese meide ich aber auch bewußt.

Fahrräder werden hier häufiger gestohlen daher sollte man sie möglichst immer gut abschließen und auch in Kleingartenlauben gibt es mitunter Einbrüche. Doch ansonsten habe ich kaum etwas negatives erlebt. Ich kann das Wohnviertel für experimentierfreudige Menschen empfehlen. Zur Situation an den Schulen kann ich nichts sagen doch ist das Berufsschulzentrum an der Geschwister Scholl Straße nahe wie auch eine Pflegeschule. Und Grundschulen gibt es hier ebenfalls mindestens zwei.

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Im Dortmunder Norden scheint vermehrt die Sonne – es geht bergauf!

Ich beobachte die Entwicklung meines Stadtteils kontinuierlich. Das Stadtviertel um Nordmarkt und Malinkrodtstraße ist  mittlerweile sauberer geworden und die Häuser sind dort in einem besseren Zustand. Ein großer schöner türkischer Lebensmittelladen hat sich im Brunnenstraßenviertel angesiedelt. Die Einwanderer aus Südosteuropa bekommen wohl auch Lebensmittel von der Tafel und sind besser gekleidet, einige sogar sehr geschmackvoll wenn es auch nur Second-Hand-Klamotten sind.

Die katholische Kirche leistet in der Holsteinstraße Sozialarbeit und bietet und anderem auch dort Logopädie und Physiotherapie für benachteilligte Kindern an. Ein Arzt hat eine „Armensprechstunde“ am Nordmarktkiosk.

Es gibt noch Schattenseiten. Die Versorgung der Drogenabhängigen muss besser werden. Therapieleistungen und auch die Abgabe von synthetisiertem Heroin an Schwerstabhängige ist nach wie vor erforderlich. Ob es einen Drogenkonsumraum im Stadtteil gibt weiss ich nicht.

Auch gibt es Luxussanierungen und erste Gentrifizierungstendenzen. Doch ist die Nordstadt zu groß um so chic wie Kreuzberg zu werden. Und die erste Schwäbin habe ich auch bei einer Veranstaltung gesprochen, mein Eindruck ist aber dass sie zu den  Guten gehört ; -).

Also tut sich was in  Dortmund.

Dortmund ist eine tolerante und weltoffene Stadt

Auswärtige die meinen Blog lesen, könnten meinen das Dortmund eine besonders intoleranter Ort ist, insbesondere für Einwanderer, Asylsuchende und Andersgläubige.

Ich muss zugeben dass es einige populistische Auswüchse unter Dortmunder Lokalpolitkern angeht insbesondere was Muslime aber auch die Armutseinwanderung vom Balkan angeht.

Es hat sich allerdings in letzter Zeit einiges getan. Am letzten Wochende gab es ein sehr gut besuchtes Roma Kulturfestival  an verschiedenen Orten in der Dortmunder Nordstadt.

Auch wird die aufsuchende Sozialarbeit für diese Gruppe verstärkt. Mittel aus dem Europäischen Sozialfond wurden dafür genehmigt. Die Dortmunder Fachhochschule hat einen speziellen Studiengang eingerichtet der Sozialarbeiter speziell für den Umgang mit Migranten Qualifiziert.

Gerda Horitzky, eine sehr stark islamfeindlich eingestellte Lokalpolitikerin aus der  Bezirksvertretung Nord wurde durch Abwahl ihres Amtes enthoben.

Auch anderen Randgruppen wie etwa den Homosexuellen ist die Stadtregierung gegenüber tolerant und aufgeschlossen. Es wurde eine spezielle Stelle bei der Stadt eingerichtet die den Kontakt mir der  Szene pflegt. Der sogenannte Runde Tisch hat viele wichtige emanzipative Projekte in der Stadt angestoßen. Unter anderem ist dies   ein schwul/lesbischer Jugendtreff im Jugendzentrum Fritz-Henßler-Haus der durch zwei fachkundige Sozialarbeiter/pädagogen betreut wird, und das Gesundheitszentrum für schwule Männer „Pudelwohl“ das Ansprechparnter zu allen gesundheitlichen Fragen zum Thema Homosexualität ist.

Dortmund galt schon immer als besonders tolerante Stadt. Nur der Zeitgeist der letzten Jahre wurde hier in   ganz Deutschland sehr konservativ. Von dieser Bewegung ist Dortmund nicht ausgeschlossen. Ein gutes Zeichen für Toleranz ist auch die hohe Anzahl von Künstlern die sich hier in einigen problematischen Stadtteilen ansiedeln. Dies spricht zumindest für einen gewissen Grad an kultureller Toleranz und Offenheit auch in einer typischen ehemaligen Arbeiterstadt wie Dortmund es ist. Also doch alles nicht so schlecht wie es vorher klang.

Wie ist Dortmund so als Stadt?

Dortmund eine Großstadt mit Fast 580 000 Einwohnern gilt häufig als triste Industriestadt und wird am ehesten noch mit Fußball und Exportbier in Verbindung gebracht. Auch die sozialen Verwerfungen die der industrielle Strukturwandel mit sich bringt wird in der Öffentlichkeit noch wahrgenommen und natürlich auch die Probleme mit Armutszuwanderung und Arbeitslosigkeit.Das ist ein Teil der Wahrheit. Dortmund ist eine sehr vielschichtige Stadt mit Schwächen, Stärken und Chancen.

Die Stadt ist vor allem auch geteilt, in einen deindustiralisierten armen Norden und einen wohlhabenderen Süden.Wobei der Norden auch sehr unterschiedlich ist. Das Dorf Brechten gilt als begehrte Wohnlage und die Dortmunder Nordstadt entwickelt sich zu  einer positiven Version von Berlin Kreuzberg in Westfalen. Die Nordstadt ist multikulturell in vielerlei Hinsicht. Hier wohnen vor allem Einwanderer, aber auch Deutsche die die Kulturelle Vielfalt und die zahlreichen Kulturinstitutionen des Stadtteils anziehen.Künstler und Studenten wählen sehr häufig diesen Stadtteil als Wohnort weil das gentrifizierte Kreuzviertel im Dortmunder Süden ihnen zu teuer ist.

Die TU Dortmund hat ein gutes Renomee. Neulich habe ich noch gehört dass sie auch bei Asiaten als Studienort beliebt ist. Auch die Sozial- und Kulturwissenschaften sind dort gut vertreten.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt geht hin zu Higtech wie Informatik, Mikrosystemtechnik und Logistik. Doch noch hat die Stadt die Verluste aus der Stahl- und Kohlekrise nicht ganz aufgeholt. Und der Industrieanteil an der Dortmunder Beschäftigung liegt nur bei ungefähr 10 Prozent.

Neue Arbeitsplätze entstehen überwiegend im Dienstleitstungssektor. Dortmund ist gerade als Handelsstadt und in der Versicherungswirtschaft gut aufgestellt.

Kulturell hat sich einiges in den letzten  Jahren getan. Wie etwa die Umwandlung des alten Braureigebäudes der Unionbraurei in ein Museums- und Kulturzentrum. Der Bau des  Dortmunder Konzerthauses wurde durch eine Bürgerstiftung finanziert. Hier hat die klassische Musik mit der Philharmonie für Westfalen seinen Ankerpunkt.

Wer Off-Theater mag wird hier Festivals und Bühnen finden wie etwa das Depottheater oder das Fletch Bizzel.

Ist Dortmund eine schöne Stadt. An einigen Stellen sicher. Die historischen Stadtkirchen mit ihren mittelalterlichen Altarbildern und auch einige andere neue Gebäude wie die Stadt und Landesbibliothek oder die Oper sind durchaus gute Beispiele für gelungene Architektur. Aber was den Bahnhof angeht oder auch den nördlichen Teil der Innenstadt angeht ist dort noch Renovierungsbedarf vorhanden.

Dortmund ist eine vielfältige Stadt auch mit krassen Gegensätzen. Das kann man mögen oder nicht. Dies macht die Stadt auch spannend und sie hat durchaus Potentiale was sogar dafür sorgt dass die Einwohnerzahl leicht gewachsen ist.

Dortmund ist kein Heidelberg an der Emscher und auch kein westfälische Stuttgart. Dafür ist die Stadt im Wandel und erfindet sich ganz neu. Und dieser Wandel kann beispielhaft für andere Regionen sein die ihre Industrielle Geschichte hinter sich lassen müssen.

Und Dortmund ist grün, und das fast auf 50 Prozent seiner Fläche wo von auch ein stattlicher Teil  Wald ist. Dortmund ist vieles vor allem aber auch anders und mehr als Sie vielleicht denken.

Zur Straßenprostitution in Dortmund

Dortmund war einmal eine vorbildliche Stadt was den Umgang mit dem Thema Prostititution angeht. Das Vertrauensverhältniß zwischen Polizei und Prostituierten war gut. Für die Straßenprostituierten wurde ein geschützter Bereich mit sog. Verrichtungsboxen eingerichtet, in denen die Frauen geschützt vor Blicken und auch vor handgreiflichen Freiern, arbeiten konnten. In den Boxen waren Notrufknöpfe eingerichtet die die Frauen zur ihrem Schutz gegen Übergriffe durch Freier nutzen konnten.

Durch den Zuzug von weiblichen Armutsflüchtlingen vom Balkan nahm die Anzahl der Prostituierten auf diesem geschaffenen öffentlichen Straßenstrich zu. Das führte zu Konflikten mit Anwohnern und Geschäftsleuten. Diese Tatsache wurde teilweise populistisch von einer SPD Politikerin aufgegriffen um den Straßenstrich dort schließen zu lassen. Die Folge ist, dass die Straßenprostitution sich in die Cafes verlagert  hat und es illegal stehende Frauen in der Nordstadt gibt.

Die soziale Lage der betroffenen Frauen hat sich dadurch dramatisch verschlechtert. Für aufsuchende Sozialarbeit sind diese Frauen nur noch schwer zu erreichen. Die Sicherheitslage der Frauen hat sich ebenfalls verschlechter. Dies hatte auch zur Folge dass eine dieser Frauen von einem ihrer Freier in einer Wohnung an der Malinkrodtstraße gestürzt wurde. Sie ist jetzt schwerbehindert und hat nur knapp diesen Übergriff überlebt.

Kober eine Hilfseinrichtung für Straßenprostituierte bekommt keine städtischen Mittel mehr. Kober macht weiter und unterstützt mit knappen Mitteln vom Land diese Frauen u. a. auch mit Lebensmitteln. Meine Meinung zu diesem Thema ist das nicht die Frauen und Ihre Arbeit eine Schande darstellen sondern der Umgang mit Ihnen. Außerdem wünsche ich mir eine Gesellschaft wo keiner aus bloßer Armut gezwungen ist seinen Körper zu verkaufen.

Politik muss Beides liefern. Sozialarbeit und die  Hilfe zur Integration aber auch Schutz vor Willkür und auch Gewalt von Seiten der staatlichen Stellen wie etwa Polizei und Ordnungsamt als auch von gewalttätigen Freiern. Dies war auf dem Straßenstrich der Fall.

Hier werden menschliche Grundrechte mit Füßen getreten und Menschen Aufgrund ihrer Armut diskriminiert und sicher auch ausgebeutet. Doch ist Prostitution nicht illegal – und an diesem Besipiel wird auch deutlich wie schwer es ist so ein Verbot umzusetzen. Ähnlich wie bei der Prohibition, also dem Verbot von Alkohol, ist ein Verbot der Prostitution das falsche Mittel.

Hier wird nur der Menschenhandel und illegale Strukturen begünstigt und das ist Frau Dr. Hetmeier von der SPD warhaft gut gelungen. Von den körperlichen Schäden der Frauen durch gewalttätige Täter ganz zu  schweigen. Es ist gut wenn Prostitution in öffentlichen Räumen stattfindet, der Jugendschutz war durch die Verrichtungsboxen gewährleistet. Öffentlichkeit bringt Sicherheit und das Verborgene ist immer der Hort des Kriminellen.

Leider wurden hier gute Lösungen und Ansätze nicht weiterverfolgt oder durch Anpassungen an die neue Situationn modifiziert. Und dies anscheinend teilweise auch aus ganz eigenen finanziellen Intressen wie die eines Immobilienmaklers wie bei der SPD Politikerin Marita Hetmeier. Das ist beschämend für die SPD die doch ein Anwalt für die kleinen Leute sein sollte. Anscheinend gehören Prostituierte nicht dazu. Für mich ist das ein Verrat an den Grundlegenden Prinzipien dieser Partei. Daher ist sie für mich auch auf lokaler Ebene nicht mehr wählbar. Denn einem Verwaltungsgerichtsbeschluß zur Wiedereinrichtung eines Straßenstrichs ist die Stadt bisher nicht nachgekommen.