Probleme als Erwachsener Hypoaktives ADHS diagnostiziert zu bekommen ?

Mitunter kann es schwierig sein als Betroffener hypoaktives ADHS diagnostiziert zu bekommen. Viele Experten kennen dieses Krankheitsbild nicht genügend und Zweifeln bei Erwachsenen die Existenz dieser Krankheit häufig an.

Vor einer Weile habe ich in einem Expertenblog gelesen, das er dies nur diagnostiziert wenn andere Fälle von ADHS in der Familie vorkommen.

Allerdings gibt es noch weitere Hinweise die eindeutig sein können bei einer möglichen Diagnose. Hier sind die Grundschulzeugnisse häufig sehr aufschlußreich. Auch die Biografie wie z. B. die Umstände der Geburt können darauf hindeuten.

Ob Hypoaktives ADHS bei mir in der Familie vorkam weiss ich nicht genau. Mein Großvater mütterlicherseits und ein Onkel väterlicherseits zeigten hypoaktive Symptome.

Allerdings hatte meine Mutter auch während der Schwangerschaft mit mir eine Mutterkuchenablösung. Dies führte wohl dauch dazu das mein Gehirn nich genügend versorgt wurde und das ich daher mit hypoaktivem ADHS geboren wurde.

Nur weil diese Variante nicht so „spektakulär“ ist, heißt es nicht undbedingt dass es dieses Syndrom nicht gibt.

Oder muss man erst  Delliquent weden bis manche Experten das einsehen. Damit kann leider nicht jeder hypoaktven ADHSler dienen. Das klingt zynisch aber es ist auch auf der Anderen Seite ignorant wenn man sich klar macht was die dauernden Reizüberflutungen die man nicht ausfiltern für Auswirkungen auf die  berufliche Leistung und das Wohlbefinden  haben.

Wir haben ein Anspruch auf ein normales, gesundes Leben wie andere auch ohne Kränkungen und einem dem Bildungsgrad entsprechenden Beruf  und einem sozialen Leben das harmonisch ist. Ist dies denn so viel was wir Betroffene verlangen. Das wünscht sich doch Jeder!

Hier geht es nicht primär um Neuroenhancment, also Doping für das Gehirn. Hypoaktive haben sehr schwere Emotionale Probleme die der bipolaren Störung; veraltet manisch-depressiv genannt, ähneln. Die ihnen angeborene Verletzlichkeit führt zur sozialen Isolation und die mangelnde Selbststrukturierung zu chaotischen Lebensverhältnissen.

Und wenn Medikamente da helfen können und kaum Nebenwirkungen haben dann muss man sie nich dämonsieren, weil man sie in einer Anderen Darreichungsform missbrauchen kann.

Methylphenidat macht kaum abhänigig. Dies kann der Fall sein wenn es intravenös gegeben oder durch die  Nase eingenommen wird. Allerdings werden Erwachsenen nur retardierte Darreichungsformen verschrieben. Selbst in hohen Dosen führt dies nur zu einer geringen Rauschwirkung wie etwa bei 3 Litern Kaffee. Also Leute die Pillen lassen sich nicht auf der Platte verticken, vergißt es.

Die Pflicht des Experten ist es aber die Diagnose fachgerecht zu stellen. Leider sind nur wenige Psychiater dazu in der Lage weil dies sehr Aufwendig ist. Häufig haben die Spezialambulanzen der Universitätskliniken genügend Erfahrung. Doch kann es nützlich sein eine Zweitmeinung einzuholen. Die Diagnosekritierien sind sehr streng doch scheinen selbst diese von Einigen Experten noch verschärft zu werden in dem sie populären Meinungen über ADHS aufsitzen. Das ist an der Stelle endtäuschend und kostet den Steuerzahler übrigens mehr als Jemand der leichter einen Job findet weil er Leistungsfähig ist. Obwohl ich den Wert eines Menschen nicht an seinr Arbeitsleistung fesmachen weill. Aber in unserer ökonomisierten Welt scheint das ein Argument zu sein.