Altkatholischer Weihnachtsgottesdienst Heillig Abend 2016 in der Weißenburger-Straße 23 in Dortmund

Leider hat sich die Hoffnung der  altkatholischen Gemeinde in Dortmund nicht erfüllt. den Gottesdienst Heillig Abend in der neuen Kirche in Kley  feiern zu können. Ein Fenster in der neuen Kirche ist nicht dicht, so dass Regenwasser eindringen kann  und der Bodenbelag nicht verlegt werden kann. Daher wird der Weihnachtsgottesdienst wie bisher um 17 Uhr in der alten altkatholischen Hauskapelle in der Weißenburger-Straße 23 stattfinden.

Die Gottesdienstbesucher die das Friedenslicht aus Betlehem mitnehmen möchten, sollen eine Laterne oder eine Kerze in einem Gefäß mitbringen.

Meinen treuen Lesern und Followern wünsche ich noch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit Euer Peter.

Weltklasse Gitarrist Celso Machado kommt nach Dortmund!

Am 16.01.2016 wird es ein Konzert des Weltklasse Gitarristen Celso Machado aus Kanada in der Kapelle der altkatholischen Gemeinde an der Weißenburgerstraße in Dortmund geben.

Da die Plätze begrenzt sind wird um eine rechtzeitige Reservierung bei der Kirchenmusikerin Anja Witt gebeten. Die E-Mail-Adresse der Kirchenmusikerin  lautet: anja.witt@gmx.de !

 

Was bedeutet für mich altkatholisch?

Altkatholisch zu sein bedeutet für mich dass diese reformierte katholische Konfession keinen ihrer Mitglieder aus moralischen Gründen verstößt. Wir sind keine Freikirche, und unsere Mitglieder zahlen ganz normal Kirchensteuer.

Das alle getauften zur Kommunion eingeladen sind.

Das Frauen selbstverständlich alle Ämter in Kirche und Gemeinde bekleiden dürfen.

Das der Pastor verheiratet ist.

Das sogar der Bischof offen homosexuell leben darf.

Das es Segnungen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften gibt.

Das die Gemeinden sehr familiär und solidarisch sind und die Mitglieder für einander einstehen.

Das ich das Gefühl habe in einer urchristlichen Gemeinschaft zu sein deren Lehre befreiend und im alltäglichen Leben stützend ist.

Und das ist so wunderbar dass ich mir nicht mehr vorstellen kann einer der großen Volkskirchen anzugehören.

Schwul sein und Christ bleiben ein wiederspruch in sich?

Ich weiss von vielen meiner Schwulen Bekannten dass sie keine Religion praktizieren. Dennoch gibt es etwa den Christopher-Street-Day Gottesdienst in der Reinoldikirche und Gottesdienste für Schwule und Lesben etwa zum Welt-Aids-Tag oder in der Kapelle des katholischen Forum im Dortmunder Probsteihof.

Was mir als Erstes einfällt ist dass ja auch Schwule und Lesben aus muslimischen Ländern oder aus Rußland ihre Kultur lieben und auch behalten selbst wenn sie die Homophobie bedroht.

Sie lieben das was in   ihrer Erinnerung gut ist. Ich denke die Botschaft Christi ist sehr klar eine Botschaft der Liebe. Christus hat sich für Aussätzige eingesetzt und sie geheilt und auch eine Ehebrecherin geschützt. Er war für das Teilen mit den Armen und er war ein Freund der Frauen.

Was ist das mehr als unsere kapitalistische Wertordnung die die Schöpfung und die Mitmenschen ausbeutet. Was ist die Botschaft der Moderne? Es ist der Konsum und ein grenzenloser Hedonismus wie der Tanz auf  einem Vulkan. Demnach ist Jesu Botschaft viel menschlicher und wärmer. Das sie verzerrt wurde und zum Machtmißbrauch genutzt wurde ist klar. Und das Schwule aber auch Lesben wie Transgender und Bisexuelle unter der strengen Moral der Kirche gelitten haben ist nicht wegzudiskutieren.

Die Kirche hat sich schuldig gemacht nicht nur gegen dies Gruppe sondern auch gegen viele andere Gruppen auch.

Aber ist das die Basis des Glaubens? Wer die Evangelien aber auch das alte Testament ließt wird häufig ein anderes Bild wiederfinden das menschenfreundlicher ist. Wenn auch das Gottesbild dass das neue Testament vermittelt ein ganz anderes ist als das alte.

Ich glaube dass ich Verantwortung für mich und die anderen Trage und das es Konsequenzen hat was ich tue bis ins Jenseits hinein. Die Verdammung von Homosexualität und sexueller Freizügigkeit basiert auf menschlichen Gesetzen. Sie ist im Kampf mit anderen Religionen entstanden. Das damalige Judentum wollte sich gegen die im nahen Osten häufig praktizierte Tempelprostitution und die Knabenliebe der Griechen die auch Palästina besetzt hatten abgrenzen. Diese strengen Regeln galten ursprünglich nur für die Priesterkaste der Leviten. Dennoch wurden später diese Vorschriften gegen Homosexuelle als Gesamtheit im Christentum wie im Judentum angewendet.

Doch fühle ich mich dem Christentum verbunden und bin als altkatholischer Christ glücklich, denn in dieser reformiert katholischen Freikirche werde ich nicht verstoßen sondern bekomme sogar den Segen für meine Partnerschaft. Und was kann man sich dan noch mehr wünschen?

Kinderrechte und römisch-katholische Kirche

Die Aussagen des Pabstes zur Prügelstrafe als Erziehungsmittel halte ich für unerträglich.  Kinder haben das Recht ohne psychische, sexuelle und körperliche Gewalt aufzuwachsen. Nur da hat die katholische Kirche großen Nachholbedarf. Der sexuelle Missbrauch an Kindern ist himmelschreiendes Verbrechen.

Die schiere Anzahl der Verbrechen durch die katholische Kirche an Kindern ist erdrückend und unverzeihbar.

In einer Liste über sexuellen Mißbrauch bei wikipedia sind auch Skandale in kirchlichen „Boardings Schools“ das heißt Internaten in den USA und Kanada aufgelistet. Weit bis in das 20 Jahrhundert hinein wurden Indianerkinder aus ihren Familien gerissen und in diese Internate gezwungen in denen man sie zu Christen erziehen wollte. Die Folge ist eine traumatisierte Generation von amerikanischen Ureinwohnern. Als ich das las  habe ich geweint.

Dieses Handeln kann nicht mit Gottes Wort übereinstimmen und mit Jesu Wort ebenfalls nicht. Christus hat die Kinder als Vorbilder dargestellt. Was für ein Hohn ist so ein Verhalten für unsere Religion. Einige von uns sprechen immer von Europa als christliches Abendland. Sind wir dadurch besser das wir Christen sind? Wir hätten es sein können, doch diese Chance haben wir immer wieder vertan. Wir sind nicht bessere Menschen weil wir an den einen Gott und an Christus glauben. Doch hätte es keiner religösen Dogmen gebraucht um zu verstehen dass wir das kostbarste was wir haben beschützen müssen und nicht zer- und verstören, und das sind nun mal die kommenden Genartionen. Das wussten sogar schon die  nordamerikanischen Ureinwohner. Gewalt gegen Kinder als Erziehungsmittel war in Ihrer Kultur verpönt. Wie sehr haben wir uns gegenüber anderen Kulturen und religösen Gemeinschaften versündigt in dem wir nicht gesehen haben was gut an ihnen ist und was wir annehmen können. Es beschämt mich zu tiefst dass dies im Namen unseres Glaubens passiert ist. Ich  bin froh eine Gemeinschaft gefunden zu haben die auch ihre Altlasten hat aber sich von diesen befreit hat. Ich freue mich daran dass ich altkatholisch sein darf und wir aktiv versuchen Dinge zu verbessern.

In Stuttgart kümmert sich die altkatholische Diakonie um männliche Prostituierte worunter es auch einige Minderjährige gibt. In Dortmund wird ein überkonfessioneller Kindergarten von der lokalen Gemeinde unterstützt. Ich bin froh das bei uns jeder sein kann wie er ist.

Und dafür bin ich dankbar dass ich eine neue, bessere spirituelle Heimat gefunden habe.

Altkatholische Kirche – Demokratie steht schon im Namen

Viele Menschen die das erste mal  von der altkatholischen Kirche hören sind verwundert und irritiert insbesondere wenn sie dann noch erfahren dass es sich um eine katholische Reformkirche handelt.

Der Name alt-katholische bezieht sich dabei auf den Bezug auf die Organisation der ursprünglichen Kirche deren Beschlüsse in Glaubensfragen durch Konzilien entstanden sind.

Es gab immer wieder Reformbemühungen diese eher demokratische Form der Kirchenverfassung wieder aufzugreifen. Diese Strömungen stammten in der katholischen Kirche aus innerkirchlicher Sicht zeitlich aus den Zeiten des Barock und der späten Renaissance hauptsächlich aus Frankreich  und den Niederlanden aber auch  aus  Österreich und später auch aus Deutschland.

Als erste altkatholische Kirche hat sich das niederländische Bistum Utrecht abgespalten.

In Deutschland gründete sich die altkatholische Kirche 1871 aus Protest gegen das Dogma der Unfehlbarkeit des Pabstes.

Die Kirche ist bischöflich-synodal organisiert. Der Bischof hat eine Leitungsfunktion doch haben die Synoden, Gremien aus geistlichen und Laien einen großen Einfluß auf das kirchliche Leben.

Also wäre vielleicht konziliar-katholische oder synodal-katholisch ein treffender Name für die Kirche.

Genderideologie dämonisch

Die Dämonisierung des Genderkonzeptes im christlich konservativen Lager erweckt den Eindruck dass diese Konzept nicht mit christlichen Werten vereinbar ist. Häufig wird nicht verstanden worum  es bei Gender geht. Es geht nicht darum die Geschlechtergrenzen ganz aufzuheben, dagegen mehr Variationen an Ausdruck von Geschlecht zuzulassen, die übrigens ganz natürlich und Gott gewollt sind.

Wir Menschen sind verschieden auf Grund unserer unterschiedlichen Biografie und unserer biologischen Ausstattung.

Menschen die sich nicht so einfach geschlechtlich einordnen lassen werden in unserer Gesellschaft ausgegrenzt. Ein gutes Beispiel sind etwa Gewaltverbrechen an Transidenten veraltet Transsexuellen.

Diese Menschen können  nichts für ihre psychische Grundausstattung. Das sie eine andere Seele oder Psyche haben als dass ihrem körperlich erkennbaren Geschlecht entspricht. Hier handelt es sich um eine Sonderform der Intersexualität, veraltet und politisch inkorrekt Zwitter.

Viele alte Kulturen tolerierten diese Formen der anderen Geschlechtsidentität wie etwa viele Stämme der nordamerikanischen Indianer oder das Volk der Bugis auf Sulawesi.

Homosexualität im christlich jüdischen Umfeld wurde zur Sünde nach der sogenannten babylonischen Katastrophe. Zu dieser Zeit wurde auch das Buch Leviticus verfasst, in dem das erste mal homosexuelles Verhalten explizit als sündhaft bezeichnet wird. Hier geht es um kultische Reinheit der Priesterkaste. Sexuelle Freizügigkeit wurde mit der heidnischen Tempelprostitution in Verbindung gebracht die auch homosexuelle Praktiken mit einschloß die wohl auch von Transvestiten modern als Crossdresser bezeichnet ausgeübt wurde.

Die Bibel kennt viele homosexuelle und  bisexuelle Helden wie etwa König David oder den alttestamentarischen Josef. Wir können die Heillige Schrift nur im Kontext der Zeit auslegen. Gottes Schöpfung hat sich mit der Evolution weiterentwickelt auch unsere Gesellschaft hat dies auch. Wir praktizieren keine Sklaverei mehr in der westlichen Welt, sie gilt bei uns als kriminell in biblischen Zeiten gab es unter anderem die Schuldknechtschaft. Auch halten wir uns nicht mehr an die strengeren Speisevorschriften des Urchristentums das uns z. B. den Verzehr von Blut verbietet. Also wäre deutsche Blutwurst und schottische Haggis für uns  unrein.

Nun welchen Zweck hat die Dämonisierung  von Sexualität und einiger seiner Varianten durch konservative Christen. Es geht um die Ausübung von Macht. Sexualität ist so grundmenschlich dass jeder ein Bedürfnis danach hat. Bei so hohen moralischen Ansprüchen muss fast jeder eine Sünde begehen. Dies läßt die Menschen willfährig werden und keine Kritik an der Theologie äußern die menschenverachtend ist.

Außerdem ist die Ausrichtung der evangelikalen Kirchen auf disseitigen Erfolg und die Unterstützung einer entgrenzten neoliberalen Form des Kapitalismus, sehr problematisch und mitverantwortlich für die Wirtschaftskrisen dieser Welt. Eine nachhaltige Nutzung der Welt und ihrer Ressourcen die eher bibelkonform wäre und die auch in den Leviten und anderen biblischen Vorschriften erwähnt wird, wird nicht nachgegangen. Weil es ja dem Portmonaie schadet. Ich habe den Eindruck das evangelikale Christen eher den Mammon anbeten als Christus und Gott. Eine Umkehr und sogar Buße wäre vielleicht nicht schlecht für einige Hetzer aus diesem Lager. Damit sie wieder auf den rechten Weg zu Gott finden der die Menschen und seine Schöpfung liebt. Ein Gott der die Welt nicht knechten und zerstören will. Sondern wir Menschen sind es die Andere ausgrenzen und Raubbau an unserer Schöpfung wie etwa dem fracking betreiben.

Altkatholisches Bistum genehmigt Ankauf einer Kirche in Dortmund

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Der Ankauf der ehemaligen neuapostolischen Kirche in Kley durch die altkatholische Gemeinde in Dortmund, wurde durch die Bistumsleitung in Bonn genehmigt.

Nun kann endlich ein Kaufvertrag mit der Neuapostolischen Kirche abgeschlossen werden.

Wann dieser schlichte moderne Bau der Gemeinde für Gottesdienste zur Verfügung steht, ist noch nicht näher bestimmbar.

Einige Umbauarbeiten wie die Einrichtung eines Gemeinderaumes und die Umgestaltung des Gottesdienstraumes für den altkatholischen Ritus sind erforderlich.

Zum Beispiel fehlt im Gottesdienstraum ein Altar und ein Tabernakel oder auch ein freistehendes Sakramentshäuschen. Außerdem gibt es auch Überlegungen zur Ausschmückung des Innenraumes ein Kunstwerk vom Namenspatron St. Martin anfertigen zu lassen.

Nach der Zerstörung der sogenannten Krimkapelle in Bahnhofsnähe würde die 230 Personen umfassende Gemeinde endlich wieder eine eigene freistehende Pfarrkirche in Dortmund haben.

Das Pfarrhaus der Gemeinde befindet sich ebenfalls in Dortmund Kley nur einige Schritte von der neuen Kirche und dem S-Bahn-Haltepunkt Dortmund Kley entfernt.

An dem neuen Standort würde es auch mehr Platz für Wachstum der Gemeinde geben so dass ich alle Leser herzlich zu unseren sonntäglichen Gottesdiensten um 10 Uhr, vorerst noch in der Kapelle in der Weißenburger-Straße einladen möchte.

Die Unterdrückung der Frauen im Christentum

Die Stellung der Frau ist in vielen christlichen Konfessionen ist ein Thema dass sehr problematisch ist.

In vielen christlichen Gemeinschaften werden ihnen Mitbestimmungsrechte und auch das Priesteramt verweigert. Häufig wird dort mit dem Pauluszitat argumentiert, dass das Schweigen der Frauen in der Gemeinde fordert.

Nur kannte Paulus Christus nicht mehr. Christus hatte sicher eine gespaltenes Verhältniß zu den Frauen als Mensch seiner Zeit.

Doch nimmt er häufiger Stellung für die Frauen. Und Maria von Magdala war seine Jüngerin und auch eine der ersten, mit einigen anderen Frauen die von seiner Auferstehung erfuhr.

Wohlhabende Frauen unterstützten Jesus wie etwa die Schwestern Maria  und Martha. Hier lobte er auch die Wissbegier einer der Schwestern bezüglich seiner Lehre. Es kann davon ausgegangen werden dass er geglaubt hatte dass Frauen seine Lehre genauso verstehen und interpretieren sollten wie Männer.

Das Scheidungsverbot war ursprünglich ein Schutzgebot für die verlassenen Frauen und Kinder. Viele Männer verließen zur damaligen Zeit ihre Familien einfach und ließen sie in Armut fallen.

Diese Ausgrenzung der Frauen ist nicht nur diskriminierend sondern sie schädigt unsere Kirche in dem wir auf große weibliche Geister in der Führung verzichten.

Niemand würde jetzt mehr auf die Idee kommen, auf schöne weibliche Stimmen beim Vortrag von christlicher Musik zu verzichten. Doch wurde das getan und man nahm Knaben und Kastraten um die hohen Parts etwa von Barockmessen singen zu  lassen.

Genauso unverzichtbar die schönen Stimmen der Frauen beim preisen Gottes in der religösen Musik sind so sind auch ihre Stimmen in der Gestaltung des Gemeindelebens wichtig.

Ich bin altkatholisch und in unserer Gemeinde haben wir männliche Priester, obwohl auch Frauen das Priesteramt ausüben dürfen. Doch wäre die Gemeinde ohne den Sachverstand der Frauen und ihre Mitarbeit nicht vorstellbar.

Gott hat uns nach seinem Ebenbild erschaffen, sowohl uns Männer als auch  die Frauen. Nicht nur die großen Heldinnen der Bibel sollten uns Männern ein Vorbild sein, auch sollten wir unsere Zeitgenossinnen mit Respekt behandeln und ihre Würde achten, nicht nur  in Staat und Gesellschaft sondern auch in der Kirche.

Christ sein in der Gegenwart

Seit Jahren  bin ich altkatholisch und ich bin es gerne und mit Freude. In unserer Gemeinschaft wird das Urchristentum gelebt und Ausgrenzung gibt es nicht, weder für Frauen, noch für geschiedene Wiederverheiratete oder Homosexuelle oder andere getaufte Christen bei der Kommunion.

Konservative Christen vergessen zu schnell die wahre Botschaft Jesu, die wir auch an Weihnachten feiern. Es ist das Licht , eine aufgeklärte, menschenfreundliche Haltung die er uns gebracht hat im Verhältnis zu Gott.

Christus hat nichts verlangt was unerfüllbar ist. Er hat sich mit den Pharisäern gestritten die Gottes Wort nicht verstanden haben wie es jetzt konservative und reaktionäre Christen tun in dem sie unmenschliches Verlangen das nicht einmal immer biblischen  Ursprungs ist.

Christus war auch Mensch und kannte uns Menschen und ihre Fehler. Er mahnte zu Vergebung und Mitgefühl. Er heilte Aussätzige die genauso geächtet waren wie die Aids-Kranken unserer Tage. Die die  Homosexuelle deffamieren will ich daran erinnern das wichtige Helden der Bibel homosexuell oder auch bisexuell waren. Nicht nur David und Jonathan sind da zu nennen, auch der alttestamentarische Josef und viele Andere, deren Lebensweise vermeintlich fromme Christen mitrügen wenn sie Homosexuelle verdammen.

Frauen waren  ganz selbstverständlich Jesu Jünger und es war auch eine Frau die als erste Zeugin seiner Auferstehung war. Er schätzte die Klugheit der Frauen und ließ sich von ihnen inspirieren.

Denen die als Wächter über die Moral sich aufspielen und die Dinge die im Schlafzimmer passieren wichtiger nehmen als wahre Ungerechtigkeit die Menschen durch Christen erfahren, sage ich sie irren und vergessen den historischen Kontext vieler biblischer Forderungen, die genauso wenig gelten wie „Du sollst keine Blutwurst essen“, das gilt auch als Sünde wenn man die Bibel wortgetreu auslegt!!!

Die Gewalt gegen Andersgläubige etwa oder auch der Hass auf Frauen und die eigenen Begierden und Leidenschaften steht  konträr zur Liebe Gottes und seines Sohnes Jesu Christi.

Man könnte meinen das Christen die Lust Anderer eher ein Dorn im Auge ist als das was falsch läuft in unserer Welt. Die Bewahrung der Schöpfung, das Teilen mit den Armen dies alles hat kaum Bedeutung für Konservative unter uns!!! Und der Mammon regiert in so manchem Herzen eines Klerikers. Verstehen wir Christ sein so, dann entfernen wir uns von Gott und seiner Schöpfung mehr als wenn wir tolerant und aufgeklärt sind.

Das sind die Mißstände die Menschen aus den Kirchen treiben, die sie ver- und auch abstoßen. Für diese Kirche ist Christus nicht auf die Welt gekommen.

In diesem Motto: Frohe Feiertage!!!!