Hochsensibilität beim Bloggen

Mir fällt an  meinem neuen Blog, peterhatzeit.wordpress.com, auf dass bei den Film- und Musikempfehlungen klar wird das ich nicht nur ADS habe sondern auch hochsensibel bin.

Das mir sozialkritische Themen wichtig sind und ich im Grunde meines Herzens trotz aller Verbitterung ein Menschenfreund bin.

Das es mir wichtig ist dass es Menschen die irgendwie anders sind gut geht und sie auch beschützt und geliebt werden.

Vielleicht wäre das gut dem Blog einen Untertitel zu geben.  Wie etwa die Vorlieben eines hochsensiblen Mannes.  Ich glaube schon dass ADS und Hochsensibilität sehr ähnlich sein können. Und das Mitleid für uns eine Triebfeder ist etwa auch in sozialen Berufen tätig zu sein. Es ist echt empfundenes Mitgefühl und das ist einfach auch eine Stärke.

Ich weiß gar nicht was mir wichtig ist!

Mein Leben scheint nur aus Belanglosigkeiten zu bestehen. Ich handarbeite etwas und lese Jugendbücher und das mit 42. Es kommt mir so vor als könnte ich nichts zustande bringen.

Eines ist mir klar ich muss versuchen als Seniorenbetreuer bzw. Alltagsbegleiter Fuß zu fassen. Zur Not muss ich die Ausbildung bei den Maltesern machen. Ich muss mich mal beim Arbeitslosenzentrum informieren ob ich da keine Probleme mit dem Jobcenter bekomme. Das Problem ist das Praktikum das muss ich mir genehmigen lassen. Vielleicht reicht auch das Zeugnis von dem 1 Euro Job aus. Das wäre schön wenn ich diesen Beruf ausüben dürfte. Vielleicht klappt das ja auch mit dem Langzeitarbeislosen Projekt des Jobcenters dass ich mich da für den Seniorenbegleitdienst qualifiziere.

Und es wäre gut wenn wir wieder eine Katze halten könnten. Falls die Katze krank werden würde hätten wir nicht genug Geld für den Tierarzt. Martin mein Lebensgefährte arbeitet nur halbtags, daher muss ich auch Geld verdienen.

Mina Teichert hat schon recht wenn sie in einem Youtube Video sagt dass die Arbeit mit Tieren ihr gut tut. Und sie erwähnt da auch schnurrende Katzen als Mittel herunter zu kommen. Auch ein kleiner Garten wäre sicher nicht schlecht. Zur Zeit habe ich nur meinen Balkon. Dort habe ich u. a. eine wunderschöne Zwergrose und schöne Petunien. Ich bin gespannt wann die Prunkbohne anfängt zu blühen. Meinen Topfgarten auf dem Hinterhof habe ich aufgegeben wegen der lästigen Amseln die meine Kübel zerwühlt haben.

 

Ich muss mich neu erfinden

Da ich nicht mehr tagträume muss ich mich neu erfinden. Was früher wichtig war ist nicht mehr so wichtig. Meine alten Interessen taugen zu nichts mehr. Ich habe ja z. B. gerne historische Romane gelesen weil ich mich gerne in diese Welten hinein geträumt habe. Im Grunde will ich aber etwas lesen was mit der Gegenwart zu tun hat. Was mit meinem Leben und  mit mir zu tun hat. Ich bin viel egozentrischer geworden. Ich stehe viel mehr im Mittelpunkt meines Kosmos. Ich fand den Roman von Mina Teichert „Neben der Spur aber auf dem Weg“ ganz gut. Vielleicht lese ich noch „Emily auf der Moon Farm“ obwohl es ein Jugendroman ist, weil es da um eine Tagträumerin geht ähnlich wie bei „Anne auf Green Gabels“.  Von Indianer Abenteuern will ich nicht mehr träumen. Es gibt Erwachsene die das wirklich noch kultivieren wie etwa der Stiefvater meines Patenkinds Emilia. Salvador Sobral ist mir langhaariger Held genug. Und seine Musik bewegt  mich jedenfalls. Es ist aber so das ich mich neu finden muss. Ich weiß nicht mehr was mir wichtig ist. Ich möchte in der Gegenwart und in der Realität verwurzelt sein. Scince Fiktion und Fantasieabenteuer wie bei Martin fallen da schon weg. Bin ich da zu streng  mit mir?

Meine kleine Farm Fantasien finde ich nicht so verkehrt. Ich träume noch vom Grabelandgarten mit der Zwerghühnerschar. Das würde mir auch gut tun. Ich glaube der Umgang mit Tieren würde mir wirklich gut tun und die Gartenarbeit. Den Topfgarten habe ich aufgegeben. Die Amseln haben zu viel Schaden angerichtet. Dafür habe ich viele Pflanzen auf dem Balkon. Ich habe auch Gemüsepflanzen dort. Und zwar Prunkbohnen und Radieschen. An Kräutern haben ich Pfefferminze und auf dem Hof noch Winterheckenzwiebeln.

Ich glaube aktiv zu sein ist mir wichtiger als nur der passive Träumer. Ein besserer Koch möchte ich auf jeden Fall werden und einige kompliziertere Häkelmuster und Projekte möchte ich umsetzen. Auf jeden Fall mehr als nur halbe Stäbchen in Reihen.

Das sind ja Ziele genug. Aber was könnte ich denn noch lesen was mich in die Gegenwart führt. Vielleicht sollte ich mich mal von Dominic oder Karin vom Litfass beraten lassen. Das wäre sicher sinvoll.

 

 

Ich fange immer mehrere Dinge gleichzeitig an führe sie aber nicht zu Ende

Das sich nicht konzentrieren können wirkt sich auch auf meine Hobbys aus.

Es ist doch wie verhext. Ich habe immer so viele Ideen die ich machen kann was meine Hobbys angeht, fange aber sie nicht an oder führe sie nicht zu Ende. Ich verzettel mich auch bei Freizeitaktivitäten. Der Poncho ist noch nicht fertig da habe ich eine Tischdecke fast zur Hälfte fertig gemacht. Als es schwierig wurde habe ich den Poncho liegen lassen.

Im Grunde muss ich am Halsausschnitt noch eine oder zwei Reihen anhäkeln und ihn zusammenhäkeln und die zahlreichen Fäden einziehen.

Im Grunde komme ich nur mit einfachen Häkelmodellen zurecht. Ich habe auch extra einen Poncho gehäkelt weil ich die Armausschnitte für einen Pullover nicht kann. Das erfordert zu viel Genauigkeit und Konzentration. Im Moment häkele ich gerne halbe Stäbchen und Stäbchen in Reihen. Auch Mützen habe ich so gemacht. Das Muster habe ich dann mit einem changierenden Garn, so ähnlich wie ein Sockengarn in Streifen da rein gehäkelt. Das sieht wirklich gut aus. Bei Zeemann hatten die so ein tolles Garn aus Polyacryl das schon ein Muster in sich hatte. Manchmal verwende ich auch tiefer eingestochene Stäbchen für ein Muster.

Außerdem habe ich noch Garn zum Häkeln von Spülschwämmen gekauft. Das habe ich auch noch mal irgendwann vor.

Den Roman von Terry Prachett “ Rollende Steine“ werde ich wohl nicht zu Ende bringen. Der ist mir zu langatmig. Dafür habe ich mehrere andere Bücher und Kurzgeschichtensammlungen gekauft und schon angelesen.

Ich werde wohl als nächstes den Roman „Harka – Die Söhne der großen Bärin“ lesen.  Mit dem Prachettroman komme ich nicht zurecht. Ich habe auch einen Gedichtband von Fernando Pessoa aus der Stadt und Landesbibliothek ausgeliehen da ist das Gedicht Pressagio, das Salvador Sobral gesungen hat, nicht drin. Es gibt aber noch mehr an übersetzten Gedichten von Pessoa in der Bibliothek. Ich muss doch mal in einem anderen Gedichtband von Pessoa gucken.

Viele Kurzgeschichtensammlungen von Lucy Maud Montgomery habe ich bei Amazon günstig als E-Book heruntergeladen und die kompletten Romane um Anne of Greengables auch.

Ich frage mich wann ich das alles lesen will. Denn ich habe noch vor längerer Zeit einen Roman um das Gilgamesh Epos und einen Band  der Lebenserinnerungen eines Tierarztes gekauft. Zeit habe ich eigentlich genug Streife aber nach den Lebensmittel einkäufen zu lange noch in der Stadt herum. Meistens um wieder neue Inspirationen zum Handarbeiten oder Lesen zu finden.

Im Grunde ist das furchtbar. Dabei kaufe ich nichts mehr aber schauen tue ich trotzdem noch.

Fremde Phantasien für meine Zerstreuung

Es hat sich doch einiges in der letzten Zeit an mir verändert. Da ich nicht mehr tagträume muss ich  meinen Geist mit fremden Phantasien füttern. Hier sind nun einige Beispiele für Musik und Büchern die meine Sehnsucht nach Zerstreuung erfüllen.

Ich bin ein glühender Verehrer der Musik von Salvador Sobral. Wie eine Rezension vom „Freitag“ beschreibt, ist er ein Musiker mit Persönlichkeit. Gerade die Möglichkeit der Improvisation im Jazz gibt ihm diese Freiräume seine Seelenzustände auszudrücken.

Es gibt keinen Tag an dem ich nicht seine Musikvideos auf you-tube sehe. Gerade die Vertonung eines Fernando Pessoa Gedichtes Pressagio, zu deutsch der Vorbote, hat es mir angetan. Leider kann ich kein Portugiesisch so dass ich nur die englischen Lieder von Salvador Sobral verstehe. Allerdings gibt es Gedichtbände, dieses großen Dichters der Moderne,  auch in der Stadt und Landesbibliothek auszuleihen.

Zur Zeit lese ich „Rollende Steine“ von Terry Prachett. In diesen Roman geht es auch um einen Musikstar der vom frühen Tod bedroht ist. Im Grunde wollte ich mich über den Gesundheitszustand von Salvador Sobral hinwegtrösten. Salvador Sobral braucht eine Herztransplantation.

An Lesestoff habe ich reichlich gekauft. Ich habe die gesammten Anne of Greengables Romane als E-Book auf englisch bei Amazon heruntergeladen.

Und auf einen weiteren Roman freue ich mich besonders. Es ist „Harka“ aus der Buchreihe um die „Söhne der großen Bärin“. Dies sind Romane um einen Teilstamm der Lakota Indianer aus den Prärien der USA.

Aus Schusseligkeit Medikamente vertauscht und Termin beim Arbeitsamt

Heute habe ich fast den ganzen Tag geschlafen. Ich habe letzte Nacht schlecht geschlafen und aus Versehen die Nachtmedikation morgens genommen.  Nach dem Termin beim Arbeitsamt habe ich  mich dann zu Hause wieder hingelegt und bin nur mal kurz aufgewacht um etwas zu essen.

Ich nehme zur Nacht ein Neuroleptikum zum schlafen. Tagsüber nehme ich Stratterra und ein Neuroleptikum wegen einer psychotischen Episode.

Der Termin beim Arbeitsamt war wegen einem Projekt für Langzeitarbeitslose. Die Stadt bietet einige Stellen für Langzeitarbeitslose an u. a. im Kantinenbereich und in der Betreuung und Begleitung von Senioren. Ich habe da meine Konzentrationsprobleme verschwiegen ich hoffe das dass nicht schlimm ist.

Bessere Konzentration wirkt sich auf mein Einkaufsverhalten aus

Ich glaube dass ich viel weniger impulsiv bin was mein Einkaufsverhalten angeht. An persönlichen Dingen kaufe ich gerne Garn zum Handarbeiten und E-Books weil die keinen Platz weg nehmen und weniger kosten als physikalische Bücher.

Wie schon erwähnt interessieren mich nicht mehr so viele Themen wie früher.  Das ist schade weil ich den Hyperfokus schon als etwas sehr beglückendes erlebt habe. Vielleicht sollte ich mir regelmäßig eine große Wochenzeitung kaufen und lesen. Ich fand einen Artikel über Salvador Sobral im „Freitag“ gut.

Ich lese tatsächlich mehr erzählende Literatur als Sachbücher. Das war früher anders. Ich glaube mich nervt es das abends kaum noch Dokumentationen im Fernsehen kommen und ich Spielfilme selten schaue. Daher lese ich viel mehr und häkel abends und höre Musik.

Mein Poncho ist fast fertig und ich häkel an einer Tischdecke in Streifen aus beiger und rosafarbener Wolle mit halben Stäbchen.

Im Moment hören wir eine CD von Melissa Etheridge häufig und den Stream des Albums von Salvador Sobral „Excuse me“.  Den song „Gently we Row“ von Melissa Etheridge finde ich sehr schön.

Ich habe Mina Teicherts Roman „Neben der Spur aber auf dem Weg“ gelesen. Im Moment lese ich Kurzgeschichten von Lucy Maud Montgomery und hab noch ein E-Book mit Tiergeschichten von ihr runtergeladen.

Was unterscheidet mich vom Fall Mina Teichert

Ich habe ja Mina Teicherts autobiografischen Roman, „Neben der Spur aber auf dem Weg“ gelesen.

Irgendwie bin ich immer noch etwas nachdenklich und auch geschockt was den Fall Mina Teichert angeht. Ihre Begleiterkrankungen zum ADS sind wirklich nicht von Pappe.

Selbstverletzendes Verhalten und Angststörungen wie auch Spannungsschmerzen kenne ich nicht.

Also meine Situation ist eine ganz andere. Am meisten abgelenkt werde ich durch Geräusche und Gedanken. Gespräche vor allem wenn Leute durcheiander Reden finde ich schwer ertragbar. Da bekomme ich so einen schwer ertragbaren Druck auf den Kopf. Früher als ich noch im Büro gearbeitet habe, habe ich dann die Tür zugemacht damit ich mich konzentrieren konnte. Ein Großraumbüro mit mehreren Kollegen die arbeiten wäre nicht gegangen. Ich glaube auch in Klassenräumen war ich nicht so glücklich obwohl ich das Abitur und auch zwei Berufsausbildungen mit Ach und Krach gemacht habe. Die Theorie war das eine aber in der Praxis habe ich dann versagt. Und Auto fahren kann ich nicht weil ich mich auf zu viele Sachen gleichzeitig konzentrieren muss. Mina Teichert fährt dagegen Auto.

Was habe ich an Süchten. Typisch für ADS-Männer ist eine Pornografie- und Sexsucht. Die ich aber nach der letzten Psychose die ich hatte, bewältigen konnte. Die Nebenwirkungen durch die Neuroleptika waren so stark dass ich keine Erektion bekam.

Ich habe soziale Ängste und wahrscheinlich eine ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung. Das hat sicher mit den Versagensängsten durch das ADS zu tun, so dass ich soziale Situationen meide und damit auch die Bewertung durch Andere.

Stimmungsschwankungen kenne ich auch. Die haben sich durch die Einnahme durch Strattera aber gelegt. Ritalin bzw. Medikinet habe ich auch nicht vertragen. Ich habe gegen Abend wenn das Medikament an Wirkung nachließ Depressionen bekommen.

An Essstörungen leide ich am Bingeeating. Ich neige dazu mich abends mit Süßigkeiten vollzustopfen. ADS kommt aber nicht von zu viel Zucker. Schließlich habe ich die Störung seit meiner Kindheit. Laut Grundschulzeugnis schon seit der ersten Klasse.

In dem Zeugnis steht drin dass ich noch sehr verträumt und langsam bin.

Und da war ich noch nicht pummelig. Dick wurde ich erst in meiner späteren Grundschulzeit.

Mein größtes Problem ist im Moment der Antrieb was insbesondere die Hausarbeit angeht. Ich bin ebenfalls kein guter Hausmann.

 

 

Der große Schlachtplan gegen Schmutz und Chaos

Ich habe ja durchaus Züge eines Messies, zwar nur aus Antriebsarmut als durch die Unfähigkeit wegzuwerfen, dennoch ist unserer Haushalt sehr chaotisch und es fehlt auch an kontinuierlicher Sauberkeit.

Das Chaos in meinem Schlafzimmer ist etwas kleiner geworden und ich arbeite auch immer wieder daran und zwar am Donnerstag. Zur Belohnung hole ich Martin und mir für die gemeinsame Entrümplung unseres Zimmer immer ein Grillhühnchen vom Imbiss an der Hauptstraße. Das Chaos in der Küche räume ich jeden Abend auf und kaufe dafür Hobbyartikel wie Pflanzen für meinen Hinterhofgarten oder Wolle zum Handarbeiten.

Und das Chaos im übrigen Teil der Wohnung will ich ebenfalls täglich bewältigen. Ich möchte jeden Tag die Wohnung putzen und aufräumen und das für eine Stunde. Als Belohnung gehe ich jeden Tag zum Bäcker Kaffee trinken und meinen Bekannten Dominic auf seiner Arbeit in einem Buchladen besuchen.

Ich hoffe das bringt etwas. Aber ich denke schon dass dies ausreicht. Am Sonntag will ich mich immer eine Stunde um Balkon und Hinterhofgarten kümmern. Das reicht wahrscheinlich. So viel Zeit brauche ich gar nicht außer etwas zum, gießen, düngen, pflanzen und den Boden lockern.

Ich werde berichten was das gebracht hat.

 

Mina Teicherts biografischer Roman „Neben der Spur aber auf dem Weg“ ist wirklich spannend

Gestern habe ich mir das Buch von Mina Teichert „Neben der Spur aber auf dem Weg“ gekauft, dass sich biografisch mit ihrem ADS beschäftigt.

Ich lese dass Buch jetzt gerade den zweiten Tag und ich bin schon auf Seite 170 von 269.

Es ließt sich sehr gut und ich lese es sehr begeistert und konzentriert. Sie schildert die Reizüberflutungen anschaulich und ihre Phantasiewelt als Kind und die Begleitstörungen wie etwa selbstverletzendes Verhalten und Alkoholmissbrauch.

Die löcherige Biografie ähnelt stark meiner ich habe auch einen miesen Callcenter Job gemacht aus dem ich gekündigt wurde weil ich zu ehrlich war und die Leute nicht über den Tisch ziehen wollte.

Ich hatte mehr soziale Ängste als Sie. Auch andere Essstörungen, ich habe eher immer zu viel gegessen. Und andere Süchte. Bei mir war es eher Sex zum runterkommen als Alkohol und Cannabis. Und die Hochsensibilität fehlt etwas bei ihr. Ich weiss nicht wie es mit Weltschmerz und solchen Dingen bei ihr aussieht und dem Gerechtigkeitssinn und dem übersteigerten Mitgefühl für andere. Vielleicht kommt das aber noch im Buch vor. Zum Schluss soll sie auch Lösungsstrategien für ADS Probleme bieten. Schön wäre es wenn sie mehr über ihre Phantasiewelten erzählt hätte. Auf die wäre ich nämlich wirklich gespannt. Was andere ADSler träumen finde ich ungemein interessant.

Mir gefällt das Buch sehr gut weil es deutlich macht wie schwierig das Leben mit ADS ist. Ich würde das Buch Betroffenen und Angehörigen schon empfehlen. Einem muss schon klar sein dass jeder Fall auch anders ist und das nicht alle ADSler ähnliche Biografien haben. Das liegt auch am Schweregrad der Erkrankung und am persönlichen Umfeld. Mina Teichert gehört in meinen Augen zu den Schwerstbetroffenen. Ihr Bruder ist hyperaktiv und hat schon früh Hilfe bekommen. ADS bleibt dagegen lange unerkannt.