Ich weiss nicht was mir fehlt

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Ich Grübel sehr viel u. a. auch über die Umstände der Entstehung meiner Psychose. Ich verstehe nicht genau warum ich sie bekommen habe. Vielleicht war es im Zweifel auch die Amphetaminvergiftung in der Klinik. Irgend etwas komisches war in meiner Trinkwasserflasche. Die Polizei wollte mir nicht glauben und im Krankenhaus in Dortmund-Brackel haben die nur festgestellt dass die Infarktwerte und die Krampfwerte erhöht waren. Ich hatte mich auf den Verdacht auf Schlaganfall nach einer Flucht aus der Klinik dort untersuchen lassen.

Die Polizei wollte mir  nicht glauben. Ich Grübel viel und ich habe zu nichts richtig Lust. Ich habe einen Roman von Terry Pratchett angefangen zu lesen den Martin für mich aus der Onleihe der Stadt und Landesbibliothek ausgeliehen hat.

Selbst darauf habe ich keine Lust. Ich denke ich muss Sport machen und mir eine Aufgabe suchen. Die Wohnung zu entrümpeln könnte so eine Aufgabe sein. Doch ist das ein einsamer Kampf. Und einmal die Woche reicht mir das wirklich.

Ich muss irgendetwas tun um auf andere Gedanken zu kommen. Es ist schon  gut dass ich zur Handarbeitsgruppe gehe. Morgen ist wieder ein Termin. Und Donnerstags gehe ich wieder schwimmen. Ich traue mir nicht viel zu. Ich würde gerne einen Angehörigenkurs zum Thema Demenz besuchen. Vielleicht gibt es so etwas in meiner Nähe. Ich muss mal schauen.

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Tagträume als Verdrängungsmechanismus

Ich bin immer unterschwellig etwas depressiv. Ich konnte mich früher leichter wegträumen in eine Situation die für mich glücklicher ist.

Manchmal finde ich mein Leben außerordentlich frustrierend. Ich bin relativ arm und kann mir nicht viel leisten.

Dortmund ist eine relativ triste ehemalige Industriestadt. Der Stadtteil in dem ich lebe ist auch ein sozialer Brennpunkt.

Meine Partnerschaft frustriert mich schon manchmal weil soziale Aktivitäten mit Martin nicht so einfach machbar sind. Der Zustand unserer Wohnung ist nicht wirklich einladend.

Mir fällt es schwer etwas an meinem Leben zu verändern. Spielräume habe ich durchaus. Wir sind nicht so arm das wir uns gar nichts leisten können. Ich will mich dauernd ausruhen. Bewegung fällt mir schwer. Ich bin übergewichtig und ich habe einen verformten Rücken. Ich mache zwar mehr Sport und esse weniger Süßes, dennoch fühle ich mich dauernd müde.

Ich muss mein Leben stärker wieder in die eigenen  Hände nehmen. Es ist schon ein Jammer das ich so selten richtig koche. Wir ernähren  uns hauptsächlich von Convience-Produkten. Ich koche am Wochende Sauerkraut. Es gibt Schnitzel dazu. Ich will auch wieder anfangen zu lesen. Ich habe mir den Jugendroman „Sajo und ihre Biber“ Second Hand bestellt. Ich mag solche Bücher sehr. Vielleicht lese ich auch wieder etwas von Lucy Maud Montgomery. Leider gibt es nicht so viele Übersetzungen von Ihr. Es gibt wohl ein Buch mit Tiergeschichten von Ihr das könnte ich kaufen. Ansonsten häkel ich wieder viel. Nur der  Haushalt liegt brach und ich koche zu schlecht. Auch kümmer ich mich auch nicht richtig um meinen Topfgarten. Das muss auf dauer besser werden.

 

Meine Identifikationsfiguren aus Filmen, Serien und Romanen

Es ist schon auffallend dass ich mich überwiegend mit weiblichen Figuren aus Filmen und Büchern identifizieren kann.

Da ist zu aller erst das verträumte und Impulsive Mädchen Anne auf Green Gables. Lucy Maud Montgomery beschreibt da eindeutig ein Mädchen mit ADS-Zügen.

In neuerer populärer Kultur ist das Amy Faraha Fowler aus Big Bang Theory. Sie kleidet sich so ähnlich altmodisch wie ich, begeistert sich für die Kultur vergangener Zeiten und das sie ein großes Kind ist gefällt mir auch. Und ihre Begeisterung für „Unsere kleine Farm“ finde ich auch sympathisch. Ich habe mal zu Weihnachten Zimthühnchen im „Unser kleine Farm Stil“ zubereitet. Das schmeckte ungewöhnlich gut. Außerdem gefällt mir an Amy wie sie mit Sheldon umgeht und sich gegnüber ihm selbst behauptet. Mein  Göttergatte ist ein etwas ähnlich neurotischer Nerd nur das er kein Asperger Autist ist sondern eine schyzoide Persönlichkeitsstörung hat.

An männlichen Protagonisten gibt es nur sehr wenige. Vielleicht noch Grey Owl, den „Weißen Indianer“ der um 1930er Jahren als weißer Brite bei den Ojibwe Indianer gelebt  und sich sehr für den Naturschutz angagiert hat

An schwulen Protagonisten so kann ich mich am ehesten mit der Hauptfigur aus „Mambo Italiano“ identifizieren. Eine polnische Spätaussiedlerfamilie ist nicht viel anders als eine italienische. Meine Coming Out Probleme waren aber weniger dramatisch.

Einer meiner liebsten schwulen Liebesfilme ist Big Eden. Ein schwuler Maler geht wegen eines Todesfalles zurück in seine  Heimat in  ein Dorf nach Montana. Und dort wird er liebevoll aufgenommen und findet die Liebe bei einem schüchternen Ladeninhaber mit indianischen Wurzeln.

Ich hatte immer schon Fernweh

Heute habe ich seit langer Zeit wieder mir fremde Städte im Internet angeschaut. Ich surfte nach Deventer und Delft in den Niederlanden.

Eigentlich hatte das immer etwas mit Fernsehserien, Spielfilmen und Romanen zu tun.  Ich wollte in die Welt der Protagonisten eintauchen. So ähnlich ist auch meine Prince Edward Island Manie entstanden.

Lange Zeit wollte ich auch  in eine kleinere, schönere Stadt ziehen. Mir schwebte z. B. Landau in der Pfalz vor weil die Stadt eine sehr gebildete Bevölkerung hat und eine altkatholische Gemeinde.

Wäre ich  mit meinem Wachleben zufrieden würde ich nicht so viel tagträumen? Oder bin ich nicht mit meinem Wachleben zufrieden weil ich so viel tagträume? Wahrscheinlich stimmt beides.

Man muss aber auch zugeben das man als Mensch aus dem Ruhrgebiet schnell Fernweh bekommt. Also Dortmund ist ja nicht gerade das Florenz an der Emscher.

Mit der Realität sich abfinden

Manchmal fällt es mir noch schwer mich  mit der Realität abzufinden. Ich würde doch noch gerne mehr meiner alten Träume verwirklichen. Die Träume die mir geblieben sind, sind schon schwer zu erreichen. Ich fühle mich einfach  unfähig an meinen  Zielen kontinuierlich zu arbeiten. Der mangelnde Antrieb ist schon noch ein Problem.

In meinen  alten Träumen lebte ich auf einem kleinen Bauernhof auf der Prince Edward Island und war mit einem Indianer verheiratet. Schwule und Lesben können in Kanada ganz normal heiraten. Mein Mann war Förster und ich war in seine Familie eingebunden. Wir hatten in dem  Traum eine Adoptivtochter mit Down Syndrom.  Ich hielt Schafe und spann Wolle und häkelte Strümpfe für die langen Winter.  Wir bauten Kartoffeln an und brannten Wodka daraus. So wie die zwei Frauen die den Prince Edward Wodka jetzt brennen. Und Rhodeländer Hühner hatte ich und Katzen und einen Hund.

Ich glaube ich hätte gerne noch so ein Leben. Ganz abgesehen von einem Indianer als Mann mit dunklen Augen und schwarzen Haaren.

Aber die Wolle spinnen könnte ich auch in Dortmund auch ohne eigene Schafe. Rohwolle ist billig. Vielleicht lerne ich das ja mal im nächsten Winter von  meiner Mutter.

Meine Begrenztheit zu akzepieren fällt mir immer noch schwer. Zu akzeptieren dass Dortmund und die Nordstadt ein guter Platz für mich ist, ebenfalls. Ich sehne mich so sehr nach Grün. Wir fahren ja nicht  mal in Urlaub, Martin und ich. Ich sehne  mich so sehr nach dem Land, wie viele Städter. Woher kommt sonst der Urban Gardening Trend. Arbeit gibt es halt in  der Stadt und nicht auf dem Land. Aber das Grün vermissen wir  Städter schon.

Ich wohne auch gerne in der Dortmunder Nordstadt. Vieles ist hier unkompliziert und erschwinglich. Wolle kaufe ich bei Zeeman oder auch bei Tedox. Kontakte knüpfen geht auch leicht, bei den vielen Gruppen und Vereinen. Dennoch sehne ich mich nach so etwas wie der  Prince Edward Island. Und Martin mein Mann ist  zwar lieb, aber auch nicht gerade ein Naturbursche mit dem man am Wochende irgend welche Outdooraktivitäten macht.

Ich überlege mir irgend wann mal ein aufblasbares Kanu zu kaufen. Ich möchte damit auf der Körne oder vielleicht mal auf dem Regenrückhaltebecken in Mengede paddeln, Das würde mir gefallen.  Vielleicht sind das ja realistischere Ideen, das mit dem Kanu  und dem Wolle spinnen. Das ist leichter zu erreichen als das mit dem Indianer-Ehemann auf PEI.

Irgendwie muss ich mich ja trösten.

 

 

 

Was habe ich noch an Träumen

Gerade habe ich die Geschichte des „Weißen Indianers“ Grey Owl auf Video gesehen. Und schon als Kind hat mich der wilde Westen und die Kultur der Ureinwohner Nordamerikas fasziniert.

Der Stiefvater meines Patenkindes ist ebenfalls ein großer Kindskopf der regelmäßig zu Treffen von sog. Weißen Indianern fährt und dann in seiner Freizeit Indianer spielt. Das wäre nicht so mein Ding.

Ich würde gerne eines der Indianerreservate auf der Prince Edward Island in Kanada besuchen. Dort kann man ganz regulär Urlaub machen. Das würde mich schon intressieren, wobei mir klar ist dass ich nie Teil der Gemeinschaft dort sein werde.

Und dann habe ich noch einen großen Traum seit meiner Kindheit. Ich möchte etwas in  Richtung Selbstversorgung machen. Ich habe auf einem Nebenerwerbsbauernhof in Polen der meinen Eltern zu Versorgung mit Lebensmitteln diente, meine ersten vier Lebensjahre verbracht.

Davon schreibe ich immer wieder, aber es ist eine ganz fixe Idee die nicht aus meinem Kopf heraus will. Ich möchte hier in der Stadt einen Grabelandgarten pachten und Gemüse anbauen und dort drei Hühner halten. Damit die fleißigen gefiederten Damen nicht geschlachtet werden müssen, werde ich wohl eine klassische nordwestdeutsche Rasse zur Haltung aussuchen. Ich denke da an Zwergrheinländer oder Krüper. Die legen noch im höheren Alter einige Eier. Etwa achte Jahre legen diese  Hühner noch Eier. Das ist immens, Legehybriden erschöpfen sich im zweiten Jahr und andere Rassehühner außer vielleicht noch Rhodeländer, müssen schon im  dritten Jahr geschlachtet werden weil sie nicht mehr viel legen.

Von einer Auswanderung nach Prince Edward Island träume ich  nicht mehr. Auch einen Indianer in Kanada zu ehelichen auch  nicht mehr. Und davon mit Martin einen kleinen Resthof zu pachten ebenfalls nicht. Aber der Grabelandgarten und ein Urlaub auf Prince Edward Island spuken noch in meinem Kopf herum. PEI ist die  Heimat von Anne of Greengables, einem verträumten impulsiven Mädchen das einem Roman von Lucy Maud Montgomery stammte, und das so viel mit mir gemeinsam hat wie keine andere Kinderbuchfigur auf der Welt.  Und ihre Heimat mal zu sehen das wäre schön.

Die Motivation ist bei mir schlecht

Um an meinem Leben etwas postitiv zu verändern fehlt es mir an Ausdauer und Motivation. Der Antrieb ist bei mir immer noch sehr schlecht. Ich mache zwar mehr. Meinen Hobbys fröne ich mehr. Ich schaue weniger fern und häkel  häufiger oder lese. Im Moment häkel ich z. B. ein Sofakissenbezug und lese noch das „Schloss in den Wolken“. Obwohl das Buch nicht sehr dick ist habe ich allerdings noch an die 80 Seiten zu lesen.

Die Entrümplungsaktion in meinem Schlafzimmer stagniert. Ein Kollege von mir meinte ich bräuchte dazwischen noch Belohnungen weil die Aufgabe  das Zimmer zu entrümpeln sehr umfangreich ist.

Mir fällt aber auch nichts als Zwischenschritt ein. Für zwei Stunden entrünpeln brauchte ich schon eine Belohnung. Es müßte etwas einfaches sein was sich schnell realisieren läßt.

Ich könnte für zwei Stunden ins Solebad gehen. Das finde ich gerechtfertigt. Vielleicht entrümpel ich am Besten immer Donnerstags. Und wenn ich zwei Stunden geschafft habe gehe ich ins Solebad. Das ist eine gute  Idee. Das ist konkreter als die unabsehbare Zeit bis der ganze Raum entrümpelt ist.

Gestern noch habe ich dem Psychiater in der ADHS-Ambulanz gesagt ich wäre weniger depressiv. Das stimmt nur zum Teil. Ich fühle mich sozial isoliert und in der Wohnung bin ich nicht besuchbar. Eine gemeinsame Unternehmung mit einem Freund oder eine Freundin täte mir gut.

Ich habe zugenommen und muss noch passende Kleidung für mich kaufen. Vielleicht wäre es gut mit meinem besten Kumpel G. einkaufen zu gehen. Ich habe mir letztens einen schönen dünnen Pullover in blau bei C&A gekauft. Ich habe nur wenige wirklich schöne Sachen. Das täte mir sicher gut.

Welche Funktion haben bei mir erotische und romantische Phantasien ?

Seit meiner Kindheit hatte ich und habe ich teilweise noch romantische und erotische Phantasien und Tagträume. Nur hat die ja wohl Jeder in irgendeiner Phase seines Lebens.

Ich glaube für mich ist das angenommen sein und Geborgenheit eine Ursehnsucht. Ich denke dass hat auch etwas damit zu  tun dass meine Eltern überfordert waren mit ihrem Leben. Ich hätte viel mehr Aufmerksamkeit und Förderung gebraucht als dass sie mir geben konnten. Wenn ich daran denke wie motorisch ungeschickt ich etwa bin oder auch wie sehr ich in sogar einfachsten Konfliksituationen überfordert bin, ist es verständlich dass ich Gegenphantasien nutze wo ich kein Versager oder Außenseiter bin. Das ich auch wertvoll bin in dem ich den verletzen Indianerkrieger in meinen kindlichen Phantasien gepflegt habe und als Gegenleistung Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit bekam.

Ich wurde nicht richtig vernachlässigt. Außer dass meine Eltern sich nicht gut verstanden in    einigen Phasen meiner Kindheit. Viel mehr hätte ich Frühförderung und Ergotherapie gebraucht. Nur das Problem war außer in Sport und in Mathe kame ich in anderen Fächern gut mit. Ich bekam die Empfehlung für die Gesamtschule nach der 4. Klasse um mir alle Optionen zu lassen. Ich hätte aber mehr Förderung und auch einer Medikation bedurft.

Schon alleine meine mangelhafte Selbstbehauptungsfähigkeit durch das ADS war eine enorme psychische Belastung  für mich. Dazu kommt noch die Langsamkeit beim erledigen von Aufgaben.

Martin mein Mann eignet sich auch nicht besonders gut als Coach. Vielleicht habe ich gerade deswegen auch Phantasien von anderen Männern. Die Sexualität ist ein  vermientes Feld für mich. Gerade die Ablenkbarkeit und auch die Berührungsempfindlichkeit ist für mich im Schlafzimmer eine enorme Belastung. Als schwuler Mann habe ich aber den Vorteil dass ich unabhängig von der Praktik die aktive Rolle einnehmen kann. Damit umschiffe ich unangenehme Gefühle und den fehlenden Fokus beim Sex.

Außerdem kann ich in der Phantasie ein Leben führen das ich  möchte  ohne die Probleme im wahren Leben.

Ich habe gar nicht genug Platz in meinem Zimmer

Heute habe ich etwas mit dem Aufräumen in meinem Zimmer angefangen. Ich stelle fest dass ich nicht genug  Platz habe um die brauchbaren Sachen aufzuheben. Selbst wenn ich auch diese reduziere. Der alte Kleiderschrank von Martins Mutter hatte zwei Türen mehr und oben noch eine ganze Zeile an  kleinen Schrankteilen. Für Bett- und Tischwäsche ist nicht genug Platz. Es gibt aber noch Schränke in denen noch Sachen von Martins Mutter drin sind. Ich  muss die brauchbaren Sachen in durchsichtigen Müllbeuteln zwischenlagern.

Das alles ist hier komplizierter als ich dachte. Bisher habe ich nur etwas Papier weggeräumt und Schmutzwäsche von der Wäschetruhe im Eingang des Zimmers weggeräumt. Ich habe jetzt schon Panik davor dass ich das nicht schaffe. Es ist egal  wie weit ich komme. Aber jeder Gegenstand der seinen Platz findet oder im Müll landet verbessert meine Lebensqualität enorm.

Ich habe auf nichts wirklich Lust

Zu Martin meinem Lebensgefährten habe ich mal scherzhaft gesagt dass ich einen krankhaften Blog Kontrollzwang habe. Im Moment rufe ich die Statistiken meines Blogs sehr häufig auf. Vielleicht definiere ich mich zu sehr über den Blog weil ich kaum andere soziale Kontakte habe.

Dieses Wochende habe ich etwas in dem Lucy Maud Montgomery Roman „Das Schloss in den Wolken“ gelesen und das wars schon. In  der Kirche war ich auch noch heute, aber sonst habe ich nicht viel gemacht außer für Martin und mich Essen angewärmt und war bei der Aquafitness.

Aber  ansonsten sitze ich vor dem PC und checke die Statistiken meines Blogs und einige der Blogs die ich regelmäßig lese,  ob neue Beiträge veröffentlicht wurden. Unsere Wohnung sieht  immer chaotischer aus. Ich will am Montag zumindest die Küche aufräumen.

Ich freue mich auf einen geplanten Beitrag eines Blogs über den Stadtteil von Dortmund in dem ich lebe.  Nordstadtblogger will einen Bericht über die im Zweiten Weltkrieg zerstörte altkatholische Kirche, die  sogenannte Krimkapelle, bringen. Die neue gefällt mir nicht so gut und die Heizung dort ist viel zu niedrig eingestellt. Man muss im Gottesdienstraum die Jacke anbehalten weil die Heizung den Raum nur auf 17 Grad aufheizt. Richtig gemütlich finde ich die neue  Kirche nicht so sehr.

Ich hoffe das das Projekt mit der Ausschmückung des Gottesdienstraumes mit einem Bild  aus den bunten Fenstern der alten Hauskirche in der Weißenburgerstraße bald erfolgt.

Eigentlich ich das ja  ein ADS-Blog. Es ist aber auch typisch für mich ADSler dass ich gerne von Themen abschweife und mich nur schwer zur Hausarbeit motivieren kann und dass mich nur wirklich intressante Dinge begeistern und ich mich mit ihnen beschäftige.

Sensation seeking nennt man das. Ob Jemand vor lauter Faulheit schon vergammelt ist? Mir könnte das durchaus passieren. Ich würde gerne im   nächsten Leben als Faultier wiedergeboren werden oder als Flusspferd. So den ganzen Tag baden und essen würde mir schon  gefallen.