Wo soll meine Reise hingehen ?

Gerade habe ich einen Beitrag gepostet den ich wieder in den Papierkorb gelegt habe. Es ging um meine Prince-Edward Island Fantasien. Die habe ich nicht mehr so ausgeprägt wie früher. Manchmal tagträume ich von der perfekten Inselidylle und entwerfe dann eine Insel nach meinen Träumen, aber PEI hat wenig Raum in meiner Fantasie. Mir ist auch klar dass das eigentlich Fantasien sind die kontraproduktiv sind wie auch Fantasien vom Fremdgehen. Es ist eigentlich eine Ausflucht weil ich mein Leben nicht gebacken bekomme.

Es geht nur sehr langsam voran in meinem Leben. Ich denke aber das was ist auch gut ist. Ich meine meine Partnerschaft und teilweise auch Dortmund als Wohnort. Dortmund hat einen riesigen Vorteil gegenüber anderen Metropolen, die Lebenshaltungskosten sind hier gering. Dafür ist Dortmund nicht wirklich aufregend.

Und die aufregenden Teile nutze ich kaum aus verschiedenen Gründen. Ich muss mich immer noch etwas umorientieren. Mein Fokus auf die schwulen Anteile meiner Persönlichkeit sind mir noch zu wichtig. Ich bin schon ein ziemlich queerer bunter Vogel. Das macht mich auch etwas einsam. Bei geselligen Anlässen bin ich seltsam verschlossen. Als könnte ich niemandem von der verrückten Welt in meinem Kopf erzählen. Das ist jetzt etwas besser geworden. Ich glaube ich mache die Tage den Poncho fertig und ziehe ihn auch mal zum Handarbeitstreff und in die Kirche an.

Jetzt wo es kälter wird kann ich das sicher mal tun. Vielleicht poste ich auch mal ein Foto von dem Poncho. Ich stelle immer wieder fest dass mir  Männer nicht so wichtig sind. Ich glaube die Anziehung ist mehr psychisch als körperlich. Das ich ein sehr romantischer Mensch bin, ich Sex durchaus mag, aber ich denke nicht dass das die tragende Rolle in meiner Partnerschaft ist. Ich war auch bei Holding the Man auch geschockt wie sehr sexuell gefärbt diese Liebesbeziehung von Timothy und John war.

Ich rätsel manchmal über meine Sexualität. Das ich nicht so sehr visuell erregbar bin ist schon komisch. Nicht das ich keine eigenen Schönheitsvorstellungen bei Männern haben würde. Ich mag lange oder längere Haare und eine meist schlanke Figur und nur wenig muskulöse Körper. Martin mein Lebenspartner ist wirklich o. k. wie er aussieht. Auch das er zugenommen hat stört mich nicht besonders. Vielleicht bin ich mehr homophil als homosexuell. Das mich gutaussehende Männer kalt lassen stimmt nicht. Aber was die Szene fordert und was ich als schön empfinde ist schon noch ein Unterschied. Diesen Muskelwahn teile ich nicht. Ich mag glaube ich generell natürlichere Männer. Es nervt mich das die ganzen Medien so voll sind von Abziehbildern männlicher Schönheit und das dieses Attraktivitätsdiktat bei Männern genauso schlimm ist wie es auch bei Frauen schon fast immer war.

Und dieses Diktat macht nicht glücklich, wie ich es ja auch in dem Post über einen Artikel in der Huffington Post,  versucht habe zu beschreiben. Ich mag auch Männer die ein wenig tuckig sind. Mir fällt das immer wieder auf das mir manchmal auch ,sich feminin fließend bewegende Männer, als attraktiv auffallen. Ich finde Sam Smith (ohne Undercut) sexy und Salvador Sobral als sensiblen zerbrechlichen Heteromann auch.

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Liebe und Romantik aus meiner Sicht

Manchmal denke ich dass ich eigenwillige Vorstellungen von Romantik habe. Es wundert mich nicht das solche schwulen Aids-Dramen wie Holding the Man bei mir einschlagen wie eine Bombe. Liebe hat bei mir etwas von sich aufopfern müssen.

Und manchmal tut das ganz gut die  Rollen zu wechseln. Als müsste ich immer die Mutter Theresa spielen. Als es mir im letzten Jahr so schlecht ging tat mir es unheimlich gut das Martin sich mal einen freien Tag genommen hat und auch mal von zu Hause gearbeitet. Ist die Essenz der Romantik nicht das für einander da sein auch wenn es schwierig wird. Vielleicht ist das wirklich auch nicht merkwürdig.

Ich habe es aber auch mit dem Aufopfern. Ich will ja auch in einem sozialen Beruf als Seniorenbetreuer arbeiten. Manchmal hätte ich aber gerne einen psychisch gesünderen Mann, nicht so einen Eigenbrödler wie Martin. Und ein paar gemeinsame Intressen mehr wären auch nicht schlecht. Wir gehen kaum aus weil er ungesellig ist. Vielleicht überrede ich ihn wenigstens einen Film beim Schwulen Filmfestival bei uns in der Stadt zu schauen. Am ehesten gehen wir dann in eine Komödie. Ich will dagegen lieber in einen Betroffenheitsfilm. Ich meine damit ein Sozialdrama. Vielleicht ist das gar nicht so schlecht das ich einen Mann habe mit dem ich eher lachen kann als gemeinsam zu weinen. Da haben wir mal wieder dieses gerne melancholisch sein wollen. Ich glaube ich bin wirklich etwas morbide was das angeht. Ich habe so viel Mitleid dass es für die ganze Welt reicht. Aber immer nur andere beweinen ist ja auch nicht schön. Vielleicht sollte ich tatsächlich mit meinem Schmusehasen in eine Komödie gehen. Oder in eine Dramödie da haben wir beide etwas davon.

Ich wünsche mir Geschichten über reife Liebe

Ich lese viel mehr. Dadurch dass ich mich durch die Einnahme von Straterra besser konzentrieren kann habe ich mehr Spass am lesen. Ich mag Liebesgeschichten ungemein gerne. Entweder lese ich welche die aus Sicht einer Frau erzählt werden oder wie jetzt schwule Liebesgeschichten. Was ich frustrierend finde, dass es bei schwulen Liebesgeschichten immer um die erste Liebe geht oder sie dramatisch enden. Ich wünsche mir mehr Geschichten über reife Menschen. Ich bin ja doch keine 17 mehr sondern 42. Als wäre man mit jenseits der 40 aromantisch und asexuell oder hätte keine Freude mehr am fremden Glück.

Der Roman „Holding the Man“ hat mir gefallen allerdings war das auch so die erste Liebe und viel Drama. So sehr quälen lassen möchte ich mich nicht von Liebesgeschichten. Ich mag „happy ends“. Die Geschichten von Lucy Maud Montgomery enthalten ja auch solche Themen. Ich lese die Bücher um Anne sehr gerne. Als nächstes lese ich wohl „Annes Haus der Träume“. Das ist deutlich entspannender als schwule Aids-Dramen. Vielleicht ist meine Literaturauswahl nicht sehr modern und untypisch für einen schwulen Mann von 42 Jahren aber das ist mir egal. Ist der Ruf erst ruiniert lebt es sich völlig ungeniert. Etwas Kitsch ist doch o. k.

Ich kriege keine Ordnung in meinen Kopf

Ich bin noch ganz tief in der Welt des Romans „Holding the Man“. Das ist eine Geschichte die vor 20 Jahren mit dem Tod beider Liebenden beendet wurde. Aids ist kein Todesurteil mehr. Irgendwie rührt mich diese Geschichte zu Tränen. Ich mochte schon immer tragische Geschichten. Ob das mid ADS-Altruismus zu tun hat? Ich träume zwar nicht von den Beiden außer nachts dennoch googel ich nach Filmbeiträgen über das Buch und den Film bei youtube. Den Film habe ich sogar bei Amazon bestellt. Ich komme mir vor wie 12 als ich geweint habe als der polnische Robin Hood Janosik in der dazugehörogen Serie gehängt wurde.

Was ist mir meiner eigenen Beziehung? Ich bin mit Martin glücklich. Unser Sex könnte besser sein, was an  mir liegt und auch an dem ADS, aber ich bin mit Martin glücklich. Ich brauche keine Phantasien von Männern wie John Caleo aus Holding the Man.

Ein Artikel über Schwule Männer und ihre Psyche hat mich auch aufgewühlt. Die Selbstmordrate von schwulen Männern in der westlichen Welt ist wesentlich höher als die von Heterosexuellen. Und überdurchschnittlich häufig sind feminine Schwule betroffen. Ich hatte auch im letzten Jahr Selbstmordgedanken, allerdings wegen meiner Sexsucht. Die ist aber weg daher gibt es keinen Grund für die übemäßige Beschäftigung mit dem Thema. Ich denke wenn ich Martin schon nicht richtig lieben kann, dann liebe ich keinen richtig. Aber ich liebe ihn und er fühlt sich genügend geliebt. Warum wühlt mich das alles auf. Und Drama und Aufregung hatten wir im letzten Jahr genug, aber es band uns auch mehr zusammen. Das eigentliche Problem ist dass Martin so in sich gekehrt ist und wir wenig Geld haben um etwa zu verreisen. Aber das kann sich ändern.

Martin macht sich sorgen darum dass er keinen Berufsabschluss hat. Er arbeitet zwar als Programmierer, aber er hat Panik davor dass die kleine Firma in der er beschäftigt ist Pleite gehen könnte, was aber unbegründet ist. Mein Kollege Tobias hat auch keine Ausbildung als Informatiker arbeitet aber trotzdem als Programmierer so weit ich weiß. So ein Problem muss das nicht sein. Ich kriege diese Sachen nicht unter einen Hut.

Ich weiß im Moment nicht wie ich damit umgehen soll. Auch egal. ich sitze es einfach aus.

Warum die Szene Schwule nicht glücklich macht

Ich habe schon viel über die Ausgrenzungserfahrungen in der Szene berichtet. Und ich schreibe jetzt mehr über Schwule Themen! Sorry liebe ADSler gerade ist schwule Woche auf meinem Blog. Ich habe einen intressanten Artikel über die Psyche von Schwulen in der Huffington Post gelesen zu dem ich einen Link am Ende des Beitrages hinterlassen will. Dieser Text kann eine mögliche Erklärung für einen Teil meiner psychischen Probleme im letzten Jahr sein.

Hier nun der Link zu dem Artikel:

http://www.huffingtonpost.de/michael-hobbes/einsamkeit-drogensucht-depression-und-selbstmord-schwulen_b_18224392.html

Ich bin immer noch beeindruckt von dem Roman „Holding the Man“!

Mir gefällt das Männerpaar in Holding the Man außerordentlich gut. Mir fällt auf wie sehr mich Bücher und Filme beeinflussen. Als wären die Geschichten gute Freunde und als gehörten sie zu meiner alltäglichen Realität. Manchmal denke ich das  mir die Geschichten wichtiger sind als meine eigene Realität.

Ich habe auch von einer schönen Liebesgeschichte mit viel weniger Drama zu berichten. Martin und ich hatten nur Schwierigkeiten wegen unserer psychischen Besonderheiten. Er als eigenbrödlerischer Computer Nerd und ich als verträumter Chaot.

Irgendwie kann ich mich mit Timothy aus dem Roman so gut identifizieren er ist so frühreif und früh Erwachsen geworden. Und ich glaube ich würde mich auch in John verlieben. Ich hatte zwar auch meine Abenteuer und eine Zeit lang war ich auch sehr promiskuitiv, für mich war das aber mehr eine Sucht als eine Lust. Um so spannender finde ich die Geschichte von Timothy. Ich weiß nicht ob er typisch schwul ist, aber seine Leidenschaftlichkeit ist wirklich überraschend. Ich glaube dass ist das rührendste und wichtigste Buch das ich gelesen habe. Das tragische Ende mit dem Aids-Tod von John ist wirklich grundtief traurig. Da war aber auch so viel Liebe das sie teilten und das er auch teilweise von Familie und Freunden bekam. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.

Erste Liebe und Coming Out

Wieder einmal mische ich die Themen in  meinem Blog. Im Grunde heißt der Blog ja ADStagtraeumer.  Ich bin allerdings ein schwuler Mann, daher finde ich es auch o. k. über solche Themen zu schreiben.

Ich lese zur Zeit den Roman „Holding the Man“ über eine Liebe die auf der High school in Australien begann und wo zum Schluss auch der Tod eines der Männer durch eine Aids bedingte Erkrankung eine Rolle spielt.

Ich muss an das Coming Out von Timothy dem etwas jüngeren denken. Es erinnert mich so sehr an mein eigenes und an meine erste große Liebe W. W. war ein Kumpel aus dem lokalen Schwulenzentrum der auch aus der gleichen Kleinstadt stammt wie ich. Die Liebe war sehr einseitig, dennoch habe ich noch schöne Erinnerungen an unsere platonische Freundschaft. Es war zu dieser Zeit gefühlt immer Sommer und ich war immer mit dem Fahrrad unterwegs. Und ich war besessen von der Idee mit ihm zusammen zu sein. Doch ich ließ ihn kalt. Für mich war das eine sehr schwierige Erfahrung. Daran, dass ich mehr von ihm wollte, ist auch unsere Freundschaft auf Dauer gescheitert. Ich habe aber einen ganz ähnlichen Mann später dann kennengelernt und geheiratet. Martin ist auch so ein verschlossener in sich gekehrter Typ. Ebenfalls ein Technikfreak wie W. nur nicht mit Radios sondern mit Computern und Internet.

Um einen alten Schlager zu zitieren „Liebeskummer lohnt sich nicht my Darling“. Ich dachte ich werde nie mehr so glücklich wie mit ihm. Aber im nachhinein hat sich das nicht bewarheitet. Ich bin jetzt mit Martin 20 Jahre zusammen. Fünf Jahre länger als das Paar in dem Buch. Und ich bin glücklich!!!

Mein Beitrag zum internationalen Coming-Out day

Zur Zeit lese ich den schwulen Liebesroman „Holding the Man“. Er beginnt in der Schulzeit eines der Protagonisten und handelt auch vom Coming-Out in diesem autobiografischen Roman. Eine der Hauptfiguren Tim Cunningrave hatte sein Coming-Out genau so früh wie ich mit 14 und hatte sich das erste mal in einen Mann mit 8 verknallt. Bei mir war das ähnlich, ich fantasierte von Winnetous Kriegern die ich immer pflegen und trösten wollte wenn sie verletzt waren. Ich war ein riesiger Fan der Verfilmungen der Karl May Romane um diesen Apachen  Häuptling. Ich glaube diese Fantasien begannen so mit 5 Jahren. Mit dem Alter wurden sie immer stärker sexuell gefärbt und ich fantasierte später generell von Männern.

Ich hatte mein Coming Out auf Raten. Mit 12 habe ich mich in der Schule immer zu Homosexualität geäußert und dann wurde ich als schwuler Junge stärker wahrgenommen und wurde mit diesen Aussagen wie etwa als es um Menschenrechte ging ob alle das Recht hätten denjenigen zu heiraten den man wollte oder ich äußerte mich auch zum Thema Transsexualität und Transvestitismus, weil ich davon im Fernsehen Beiträge dazu gesehen hatte. Damit wurde ich von Mittschülern aufgezogen das führte zu depressiven Verstimmungen. Da war ich dann 14.

Meine Mutter fragte dann nach was denn sei ob ich wegen einem Mädchen etwas hätte. Ich sagte nein und fragte dann wie es wäre wenn es ein er wäre. Meine Mutter hatte Angst das ich vielleicht durch Jemanden verführt worden wäre und das vielleicht etwas mit meinem Hormonhaushalt nicht in Ordnung wäre und schlug vor zum Arzt zu gehen. Ich redete ihr das alles aus und wir sprachen mehrmals darüber. Sie hatte auch Angst dass sie etwas in der Erziehung falsch gemacht hätte und auch das redete ich ihr  auch aus.

Mein Vater erfuhr es mit 17 von meiner Mutter als ich begann regelmäßig zu den offenen Abenden vom Schwulen- und Lesbenzentrum zu gehen. Er weinte wohl als er das erfuhr. Ich war ja ein Sissy-Boy und erklärte das so dass ich mich mehr wie ein  Mädchen fühle. Ich spielte als Kind etwa auch mit Puppen und lieber mit den  Mädchen als mit den Jungs. Als ich in die Szene kam merkte ich erst dass ich nicht die Norm bin und das viele erst später ihr Coming-Out haben und nicht feminin sind. Das führte auch zu starken depressiven Verstimmungen. Ich habe auch Ausgrenzung erfahren durch andere Schwule erfahren.. Aber es war nicht soo dramatisch eigentlich aber es macht mich trotzdem sehr traurig. Es hat etwa noch 5 Jahre gedauert bis ich mich wohl in meiner Haut gefühlt habe. Und jetzt lebe ich ein Leben das mir gefällt. Ich bin seit über 10 Jahren in einer altkatholischen Gemeinde wo Homosexuelle total akzeptiert sind und besuche auch ganz selbstverständlich einen Handarbeitskreis wo ich der Hahn im Korb bin. Und bin da auch akzeptiert. Auch bei meinem letzten 1 Euro Job war das alles kein Problem. Ich war Betreuungskraft in einer Alltentagesstätte. Da habe ich mich sehr wohl gefühlt.

Mit Martin  meinem Ehemann bin ich gut 20 Jahre zusammen. Und ich bin glücklich mit ihm.

Das Jobcenter ist sooo langsam

Ich hatte heute einen Termin beim Jobcenter. Das mit meiner Reha ist noch nicht endgültig entschieden. Das kann noch einmal 2 Monate dauern. In der Zeit könnte ich wirklich schon längst die Alltagsbegleiter Ausbildung gemacht haben. Jetzt ärgere ich mich. Der nächste Kurs bei den Maltesern in Dortmund fängt im nächsten Jahr im Februar an. Bis dahin habe ich garantiert nichts geschafft. Ich glaube ich schaffe es nicht auch diesen Kurs zu besuchen. Jetzt brauchen die das ganze Jahr dafür um zu entscheiden was mit mir geschehen soll. Ich war zwei mal beim ärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes und einmal beim berufspsychologischen Dienst von der Arbeitsagentur. Und ich weiß immer noch nichts was mit mir geschehen wird. Langsam habe ich den Kaffee wirklich auf. Ich habe keine Geduld  mehr.  Wenn ich jetzt noch einmal 2 Monate warten muss dann ist das November und dann kann ich mir den Kurs dort auch abschminken weil ich ja in eine Reha-Maßnahme soll und die dauert ja auch  mehrere Monate. Ich ertrage das nicht mehr. Was bleibt  mir anderes übrig. Ich bin ziemlich genervt.

Selektives Hören und ADS bzw ADHS

Selektives hören klappt bei mir nicht. Ich kann wenn Menschen durcheinander reden  mich nicht auf eine Person konzentrieren. Etwa im Restaurant wenn hinter mir auch noch Leute sitzen und sich laut unterhalten kann ich mich noch schwer auf meinen Gesprächspartner konzentrieren. Bei Familienfeiern ist es ähnlich. Dafür bekomme ich viel mehr Gespräche etwa in der Bahn oder auf der Straße mit weil ich sie nicht ausblenden kann und dann gleichzeitig lesen. Dieser Zustand ist nur ein wenig besser geworden durch die ADS-Medikation. Bei Wortbeiträgen im Radio kann ich mich auch schlecht auf mein Buch oder die  Zeitschrift konzentrieren.