Manchmal mache ich mich selber runter!

Im letzten Beitrag habe ich mich selber zu sehr runter gemacht. Aber ich fühle mich schon isoliert. Ich glaube dass ich als schwuler Mann so feminin bin sehe ich schon als Makel. Bin ich geoutet haben viele Verständniss dafür dass ich anders bin.

Und nun zur Literatur von Lucy Maud Montgomery. Sie hatte von Anfang an männliche Leser. Auch einige große Staatsmänner haben etwa „Anne auf Greengables“ gelesen und die polnischen Soldaten haben „Annes Haus der Träume“ mit in den zweiten Weltkrieg genommen. Das ist nicht nur Kinder- und Jugendliteratur. Ursprünglich hat Lucy Maud Montgomery für ein sehr breites Publikum geschrieben. Auch Erwachsene finden die Geschichten um Anne amüsant. Erwachsene lesen die Geschichten ganz anders als Kinder oder Jugendliche. „Anne in windy Poplars“ und „Annes Traumhaus bzw Haus der Träume“ richtet sich auch an ein erwachsenes Publikum.

O. K. ich kann wegen dem ADS kaum kompliziertere Muster stricken oder häkeln. Ich bin halt ein Prozeßstricker bei dem es eher ums Stricken geht als um das Projekt an sich. Es entspannt mich ungemein. Ich kann dreieckige Halstücher ganz gut, auch kann ich verschiedene Muster mit halben Stäbchen häkeln. Außerdem kann ich  Mützen von unten aus häkeln und eine Mütze habe ich mal  mit Reliefstäbchen und Schrim gehäkelt.

Also mache ich auch durchaus auch anspruchsvollere Sachen als nur schlichtweg gerade in Reihen zu häkeln.

Und Männer haben schon immer gestrickt. Nur seit dem man mit dem Handstricken kein Geld mehr verdienen kann ist es ein Frauenhobby geworden. Guckt mal bei Facebook da gibt es eine eigene Gruppe für  Männer die stricken und häkeln. Also muss dass nicht peinliches sein.

Unter dem fehlenden Antrieb und unter dem Chaos hier leide ich selber. Das ist schon ein Problem aber ich bin auch psychisch nicht gesund, daher kann das auch mal o. k. sein. Ich kämpfe ja mit dem inneren Schweinehund und diese Kämpfe könnt ihr ja auch auf dem Blog mitverfolgen. Es ist einfach alles schwer für mich weil ich mich zu kaum etwas aufraffen kann.

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2 Gedanken zu “Manchmal mache ich mich selber runter!

  1. Ich finde das alles auch nicht unmännlich. Es macht dich besonders! Und übrigens: mein Opa, Jahrgang 1919 hat sich nach dem Krieg selber das Nähen beigebracht und meiner Oma einen feinen Rock genäht, in dem wir sie sogar beerdigt haben! Und zu der Zeit waren die Geschlechterrollen noch viel strikter!

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