Meine Träume – Meine Sehnsüchte!

Heute habe ich geträumt dass ich mir endlich Hühner zugelegt habe, die ich in  einem Grabelandgarten gehalten  habe. Bei der Rasse war ich mir nicht sicher. Ob es doch eher zwei Rhodeländer und zwei Sussex oder doch 3 niedliche Zwerg-Rheinländer sein sollen.

Im Grunde habe ich viele Tagträume. Ich träume auch davon in einer netten Kleinstadt zu  wohnen in der die Welt  noch so halbwegs in Ordnung ist und die sehr  grün ist.

Das mit den  Hühnern ist nur die Minimalausgabe des Traums von der Selbstversorgung. Als Kind lebte ich bis ich 4 war auf einem Nebenerwerbshof in Polen.

Die Kleinstadtphantasie ist kompli zierter. Ich glaube es ist abstrakt gesehen eine Sehnsucht nach Vertrautheit und Geborgenheit. Die Anonymität der Großstadt macht auch einsam. Und das Großstadtleben  hat mir nicht das erhoffte Glück gebracht dass ich gehofft habe. Der schnelle Sex in der Szene war nichts für mich, obwohl ich nicht prüde bin.

Vielleicht liegt es auch an mir selber dass ich so einsam bin. Ich bin sehr  unsicher  und verletzlich. Ich denke auch meine Langsamkeit macht mir Probleme. Ich bin dadurch nicht so schlagfertig wie andere Menschen. Und ich habe den Eindruck nichts zu erzählen zu haben. Alles nur Tagträume. In Wirklichkeit habe ich ein Doppelleben, mein  trostloses Leben in  einem sozialen Brennpunkt des Ruhrgebiets und das in  meiner Vorstellungswelt.

Im Grunde könnte mein Leben schon spannender sein. Doch blockiert mich auch meine Lethargie. Es ist aber schon besser geworden. Ich bin relativ angagiert in der Kirchengemeinde  und  ich lese mehr und handarbeite auch mehr. Aber im Grunde häkel ich immer nur halbe Stäbchen in Reihen etwas neues mache ich kaum. Und bei den Romanfiguren von Lucy Maud Montgomery geht es auch um Tagträumer.

Ich muss einfach neue Dinge ausprobieren.  Ich will lernen wie man Granny Squares häkelt und daraus Kissenhüllen und auch  Untersetzer häkeln. Aber die Anleitung die ich habe ist auch etwas unpräzise. Und ich gehe zur Aquafitness. Das tut  mir auch gut. Aber ich habe keinen engeren Freund außer Martin. Die anderen sind   lose Bekannte oder Leute die nur wenig Kontakt brauchen. Auch in der Gemeinde habe ich kaum engere Freunde nur lose Bekannte. Ich habe auch nichts zu erzählen beim Gemeindecafe. Natürlich könnte ich schon erzählen aber ich traue  mich  nicht.

Ich komme mir vor wie ein Langweiler. In meinem Leben passiert einfach nicht viel. Aber vielleicht ist es doch mehr als ich denke. Ich lese ja viel und ich mache durchaus ungewöhnliche Sachen wie etwa Tawashis häkeln.  Und ich habe mir von Amazon auch ein ganzes E-Book mit Anleitungen für diese japanischen Putztücher runtergeladen.  Die sind ja auch für andere intressant. Ich bringe schon neue Ideen mit. Und ich häkel ja auch ungewöhnliche Sachen wie eine Weste. Manchmal könnte man glauben dieser Blog gehört einer Frau. Aber ich bin auch sehr feminin. Wenn man mich sprechen hört wird das noch deutlicher. Aber ich habe auch positive Vorbilder wie den „crochet bloke“ Theo Sundh.

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s