Wie wird man glücklich? Wenn alles im Fluss ist !!

Gerade lese ich ein Buch von Tom Hodckinson dass sich mit dem Leben auf dem Lande beschäftigt. Er preist in „Schöne alte Welt“ die Vorzüge des Lebens auf dem Land im Mittelalter vor der Reformation. Er gehört der sogenannten „Idler“-Bewegung an die Müßigang und Arbeit als Spiel propagiert. Das finde ich sympathisch. Im Grunde ist das eine gute Reaktion auf unsere Überflußgesellschaft und die bürgerliche Leistungsethik.

Mir fiel mal wieder auf wie Recht solche Menschen haben. Natürlich macht Faulheit nicht glücklich, Müßigang ist auch mehr eine Kreativtechnik als nur bloße Faulheit. Und wer wünscht sich nicht das es keinen Unterschied zwischen Arbeit und Vergnügen gibt.

Ich weiss nicht ob dieser Lebensstil als hedonistisch bezeichnet werden kann. Ich habe einen Kollegen der sehr hedonistisch ist. Er arbeitet nur um sich passive Vergnügungen hinzugeben. Er gibt sehr viel Geld für Urlaubsreisen, Unterhaltungselektronik und Club und Restaurantbesuche aus. Zum einen ist er ständig Pleite auf der Anderen Seite ist er nicht glücklich. Das liegt wohl auch an seinem Job der keine gute Wahl für ihn war. Vergnügen alleine ist kein Garant für ein gutes Leben.

Dann habe ich einen Kollegen der sehr fleißig ist. Er arbeitet und hat mehrere Ausbildungen nacheinander gemacht, ist literarisch aktiv und hat noch einen größeren Grabelandgarten den er bestellt.  Er ist das Gegenteil eines Müßigängers. Als er erfuhr das ich eine Umschulung im sozialen Bereich nicht durch Arbeiten nebenher finanzieren will sondern durch das Arbeitsamt war er wirklich wütend auf mich und er hält mich für einen Faulpelz. Tatsächlich will ich nach der Umschulung als Alltagsbegleiter für demente Menschen nicht Vollzeit arbeiten. Das hat bei mir Gründe. Ich ermüde sehr schnell durch die ADHS-Erkrankung so dass ich nach einem Vollzeitjob nicht mehr in der Lage gewesen wäre noch irgendetwas anderes zu leisten. Und nur für die Arbeit zu Leben fände ich auch schade. Ich bin verpartnert und mein Mann arbeitet auch aus ähnlichen Gründen nur halbtags. Ich komme aber mit dem wenigen Geld gut aus, besser als der hedonistische Kollege.

Ich lese sehr viele Sachbücher und schaue auch gerne fern z. B. Dokumentationen auf ARTE oder 3sat. Mein Ziel ist es noch einen kleinen Grabelandgarten zu bestellen. Finanziell bringt auch ein Gemüsegarten mit Kleinvieh wie Hühnern nicht wirklich viel ein, dennoch bleiben die Kosten im Rahmen und dieses Vergüngen würde mir gut tun. Gerade im sozialen Bereich braucht man Ausgleich. Und ich muss Martin auch im Haushalt entlasten. Meine Aufgabe ist das kochen und Putzen. Die Wäsche und das Ein- und Ausräumen der Spülmaschine überlasse ich ihm. Ich glaube das viele Menschen auch durch Minderwertigkeitsgefühle verleitet werden mehr zu leisten als zu dem sie fähig sind und als es gesund ist. Ich denke das weder Faulheit noch Arbeitswut als auch Konsumrausch glücklich machen. Die richtige Dosis muss jeder für sich selber herausfinden. Gerade im sozialen Bereich ist Burn Out ein Thema das man berücksichtigen muss. Gerade dafür brauch man auch Ausgleich. Selbstwert sollte man nicht unbedingt immer an große Leistungen binden. Für mich ist ein Wert andere zu versorgen. Es geht mir darum für Menschenn da zu sein. Egal ob es alte demente Menschen sind, oder mein Partner dem ich Abendessen koche und die Wohnung versuche sauber zu halten. Oder es halt die Hühner und Pflanzen im Garten sind. Das macht mich glücklich. Und die anderen Dinge können Fallen sein. Ja ich weiss dass ich mich da auch wieder zu sehr von anderen abhängig mache in dem ich andere Helfen und versorgen will. Ich gleiche das aber durch körperliche Arbeit und kreative Tätigkeiten wie etwa auch Häkeln und Stricken und natürlich lesen und Kulturgenuss aus. Ich denke das ist mein Weg glücklich zu werden. Die anderen Wege können auch Sackgassen sein. Ich glaube das immer ein richtiges Maß vorhanden sein muss, das von Person zu Person unterschiedlich ist. Und das nennt man im modernen Soziologendeutsch Flow.

Die ästhetische Diktatur der schwulen Subkultur

Im Grunde sollte die schwule Szene den Angehörigen so viel Freiheit bieten wie sie es nötig haben. Tatsächlich schränkt sie viele schwule Männer ein.

Wenn man als Schwuler so wie ich nicht so recht in die Schublade passt hat man es schwer. Wenn man etwa keinen Schlager oder House mag kann ein Kneipenbesuch manchmal schwer erträglich sein. Klar hört man da auch normal „Kneipenpop“ aber in den angesagten Bars wummert Vocal-house von der extremsten Sorte.

Das gleiche kann auch bei der Sexualität der Fall sein. Ich mag ältere Männer, doch wer ältere Männer mag sollte entweder auch Leder oder SM mögen oder halt ganz brachial oder derb wirkende Männer. Schönheit ist in gewisser weise nur den Jugendlichen vorbehalten, die müssen möglichst haarlos und schlank oder muskulös sein.

Manchmal frage ich mich tatsächlich ob ich noch als schwul gelten kann wenn ich diese Kategorien nicht erfülle. Klar verkürze ich viel und spitze zu. Aber für einen richtigen Mann ab 30 sind Muskeln  irgendwie Pflicht. Ich finde eigentlich dass das nicht der Fall sein muss.

Schwule Männer haben viel Neurosen und Komplexe die sie durch unterschiedliche Dinge auszugleichen versuchen. Zum einen dient Jugend- und Schönheitswahn und eine enthemmte Sexualität dazu. Das Motto könnte auch bedeuten ich ficke also bin ich.  Sicher gibt es in der jüngeren Generation schon einen Wandel der aber von einigen Älteren bedauert wird und ein Dortmunder Funktionär scheinen Liebe und Freundschaft gar ein Graus zu sein.

Ich denke die Wahrheit liegt in der Mitte. Wir brauchen beides Liebe aber auch Abenteuer. Beides muss möglich sein. Und dass auf die Weise wie jeder es braucht. Ich glaube dass eine neue Bigotterie auch der falsche weg ist. Aber auch diese entfremdete also anonyme Sexualität ohne Verantwortung  zu propagieren führt auch zu nichts. Ich denke Schwule müssen auch lernen zu lieben und zärtlich zu sein. Sie müssen lernen sich zu akzeptieren, dazu gehört sicher auch die eigenen ausgefallenen sexuellen Bedürfnisse. Und nicht jeder der viel Sex hat ist auch pathologisch sexsüchtig. Aber ich brauche auch Vertrauen, Intimität und Nähe. Die Jahrtausende alte Diskrimminierung  hat uns als krankhaft und triebhaft abgestempelt, obwohl wir nicht anders sind als andere Männer auch nur ohne moralischen Hemmschuh aus eigenen Reihen.

Doch bleiben wir im Endeffekt in der Pubertät stecken und experementieren bis ins hohe Alter. Ankommen ist eine Perspektive die für mich wichtig ist. Ankommen in einer Situation wo man aufgehoben ist in einer verbindlichen Beziehung die aber sexuelle Bedürfnisse toleriert und Freiräume läßt. Vielleicht ist das der gangbare weg. Und natürlich dass die Anzahl der Schubladen größer werden muss. Das es o. k. sein kann Bi zu sein oder auch wie ich schlanke reife Männer zu  mögen die nicht trainiert sind und aussehen wie der Flokatiteppich  in einem bürgerlichen Haushalt.

Ich wünsche mir einfach viel mehr an Variationen und mehr Staunen wie man Leben kann und weniger Pfui und Ausgrenzung. Für das  brüchige Selbstbewußtsein vieler schwuler Männer scheint das schon zu viel zu sein – schade!!!

Schreiben fällt mir schwer

O. K. ich habe Probleme mit der Groß- und Kleinschreibung. Manchmal neige ich auch zu einem abenteuerlichen Satzbau. Und manchmal sage oder schreibe ich sogar das Gegenteil von dem was ich eigentlich aussagen will ohne das es mir großartig auffällt.

Ob das auch ein Aufmerksamkeitsproblem ist? Wahrscheinlich! Ich tue mich mit Vielem schwer. Denken und sprechen kann ich gefühlt nur in Zeitlupe. Ich glaube das Denken und schreiben bei mir nicht synchron verlaufen. Es ist so als wüßte ich genau was ich sagen will nur das mir das formulieren schwer fällt. Ich hoffe das es für Euch liebe Leser nicht zu anstrengend ist meinem Blog zu folgen.

Und ich hoffe ihr verzeiht mir die vielen Flüchtigkeitsfehler. Auch beim durchlesen wird das bei mir nicht immer besser. Manchmal muss ich Texte drei mal lesen um sie halbwegs fehlerfrei einzustellen.

Damit muss ich wohl Leben.

Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg ?

Heute habe ich mich für einen 1 Euro Job in der Seniorenbetreuung vorgestellt. Mit mir stellte sich auch eine Frau ungefähr in meinem Alter oder etwas älter vor. Sie schimpfte auf das Jobcenter und behauptete Ausländer würden immer bevorzugt behandelt.

Ich fand diese Aussage erst einmal sehr schlicht. Danach habe ich darüber nachgedacht wie Menschen zu so einem Schluss kommen können. Ich denke es liegt an unserer Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik. Viele Menschen bei uns im Ruhrgebiet halten sich für abgehängt und wertlos. Ihr Eindruck ist dass ein Fremder ein Ausländer mehr wert hat als sie selber.

Das ist kein gutes Zeugnis das unseren Politikern ausgestellt wird. Wie hätte man das besser machen können? Mir fällt so einfach nichts dazu ein da ich kein Soziologe bin. Aber das es nach wie  vor Menschen gibt die keinen Schulabschluss haben, das es bei uns ein ungerechtes Steuersystem gibt was nur den Mittelstand und die Geringverdiener belastet, das Bildungserfolg immer noch mit der sozialen Schichtzugehörigkeit zu tun hat, das alles sind Probleme auf die die Politik Antworten finden muss.

Gerade im verarmten Ostdeutschland stellen sicher auch viele Menschen die Frage nach dem eigenen Wert. Eine verfehlte Bildungs- und Sozialpolitik ist Wasser auf die Mühlen von Bewegungen wie Pegida.

Klar sind die Ausländer nicht an der eignen Arbeitslosigkeit Schuld. Doch Perspektiven bieten muss der Staat schon. Vielleicht ist auch längerfristig auch ein bedingungsloses Grundeinkommen ein Modell das eine Antwort ist auf die sozialen Verwerfungen einer hochindustrialisierten und digitalisierten Gesellschaft.

Doch habe ich den Eindruck das hier eher zurück gerudert wird als vorwärts. Das zum BeispielTittip wieder nur dem Finanzmarkt und den Großkonzernen dient als dem kleinen Mann auf der Straße. Wenn man in Deutschland keine Zustände wie in Ungarn oder der Schweiz haben will muss die Politik sich eben genannten Fragen Lösungen finden und umsetzen.

Auch die politische Bildung vieler ist ein Manko. Auch da  muss vieles getan werden. Doch was nützt es wenn die Menschen die Welt erklärt bekommen sich aber machtlos fühlen. Wir brauchen wieder eine Politik die die Bürger ernst nimmt und da abholt wo sie sind. Das sie das Gefühl haben das ihre Stimme zählt. Klar verändern Parteien wie die AfD die Politik nicht in dem Sinne wie es der Bürger braucht. Sie geben Antworten aus längst vergangner Zeit und keine davon war eine gut Alte! Was ist aber wenn man selber noch in dieser Gesellschaft des 20 Jahrhunderts mit dem industriellen Aufschwung verwurzelt ist wo Erwerbsarbeit das einzige Sinn stifetend im Leben ist. Auch in dem Sinne muss es einen Wertewandel geben. Denn woher soll das immense Wachstum kommen um die Wirtschaft zu befeuern. Schließlich sind wir ja um die 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Darüber muss ernsthaft diskutiert werden, ob wir für alle erwerbsfähigen Menschen noch Arbeit haben, oder ob sie nur noch auf dem Abstellgleis gelandet sind. Das sind Fragen die die etablierten Parteien nicht behandeln. Wenige machen sich darüber Gedanken mit Ausnahme etwa der Piratenpartei oder vielleicht noch den Grünen. Doch Leben wir alle nicht  noch gefühlt im 20 Jahrhundert, hat das 21 Jahrhundert in unseren Köpfen überhaupt schon begonnen.

Herkus Monte der Hermann der Cherusker Ostpreußens

Im Moment lese ich die Herren der Schwerter von Claudius Crömert. Dieser historische Roman behandelt die Geschichte um den  berühmten jungen prussischen Adligen Herkus Monte, der viele der Aufstände gegen den Deutschen Kreuzritteroden führte.

Er ist in Magdeburg christlich erzogen worden. Wahrscheinlich nahm man ihn faktisch mit anderen prussischen Adelssprößlingen als Geisel damit die prussichen Häuptlinge nicht mehr wagten sich gegen den Orden weiter  zu erheben.

Eine Sage finde ich besonders bemerkenswert. Ich weiß nicht ob Sie im Buch auch vorkommt. Herkus Montes Heer nimmt einen alten deutschen und christlichen Freund von ihm aus Magdeburg gefangen. Um weiteres Kriegsglück von dem Gott Kurche zu erhalten, soll ein Gefangener als Opfer für den Gott, durch das Los ermittelt werden. Dreimal fällt das Los auf Hirtzhals den Freund von Herkus, so dass er geopfert werden muss.

Menschenopfer kamen wohl im Kult der Prussen vereinzelt vor. Gefangene galten als Beute und dienten häufig auch als Sklaven bei den Reichen Prussen.

Schyzoide Persönlichkeitsstörung und ADHS vom unaufmerksamen Typus

Es ist schon erstaunlich dass ich  mich gut mit schyzoiden Menschen  verstehe. Die schyzoide Persönlichkeitsstörung ist durch ein distanziertes Verhalten zu anderen Menschen gekennzeichnet. Diese Menschen haben sehr viel Angst vor dem Kontakt mit anderen Menschen und meiden soziale Kontakte weitestgehend.

Meine erste große Liebe war ein schyzoider Mann, mein bester Freund ist schyzoid und mein Lebenspartner ist auch schyzoid.

Ich mag diesen Männertypus des schüchternen Intellektuellen oder Nerds. Es gibt aber auch schyzoide Frauen.

Häufig sind es sehr sensible und auch intelligente Menschen. Nur das ihre sozialen Fähigkeiten unterentwickelt sind was durch die mangelnde Übung kommt.

Jetzt  habe ich im Internet gelesen dass ein Problem der schyzoiden Menschen ist, dass sie Ärger schlecht ausdrücken können.

Und hier ist auch eine Parallele zum ADHS vom vorwiegend unaufmerksamen Typus. ADHSler vom vorwiegend unaufmerksamen Typus wehren sich selten oder wenn dann versuchen sie den Gegner nur zu beschwichtigen. Verschärfend kann da noch das sogenannte „sluggish cognitive tempo“hin zu  kommen. Das heißt das dass Denken  sehr langsam und zäh ist und zu einer verlangsamten Reaktion auf äußere Reize führt. Daher sind mir auch eher zurückhaltende Menschen lieber.

In meinem Artikel über ADHS und Homosexualität habe ich auch den Humor in der Szene erwähnt. Nicht ohne Grund ist die Serie „Golden Girls“, wegen der bissigen Dialoge bei schwulen Männer sehr beliebt. Es gibt in der Szene immer diese freundlichen Beleidigungen. Auch manche Heteromänner pflegen diese Art der eher rauhen Herzlichkeit, wie etwa der Stiefvater von meinem Patenkind.

Für mich sind solche Situationen sehr schwierig zu händeln schon von der Doppeldeutigkeit her. Ich mag Dich aber ich foppe Dich trotzdem. Ich denke dass dies bei schwulen Männern so häufig ist weil Männer nicht ihre Gefühle offen zeigen dürfen. Auch für schwule Männer ist das schwer. Auf jeden Fall war für mich das immer sehr schwierig zu händeln. Das hat sich verbessert. Ich kann auch flapsig reagieren und „Sprüche wechseln“ wie man bei uns im Ruhrgebiet sagt. Früher dachte ich das es eine besondere Gabe sein muss auf flapsige Sprüche zu reagieren. Es ist aber nur reine Übungssache. Nur wenn man so wieso sehr langsam reagiert ist dann die Luft schon raus aus der Situation.

Mein Mann ist schyzoid, wie erwähnt. Das hat auch Vorteile. Ein Kollege hat eine Affäre  mit einem etwas prolligen Autoschlosser. Er sagte mir das er ihn so vermißt. Ich fragte ihn wo er denn sei. Er antwortete: „am Ballermann auf Mallorca“!

Tja so etwas peinliches kann einem mit einem schyzoiden Partner nicht passieren, die meiden ja Menschenmassen. Das ist an der Stelle ein Trost.

Prince Edward Island die Heimat von Anne of Greengables und ein Traum von Insel

Zu meinen zahlreichen Tagträumen gehörte auch der Traum auf die Prince Edward Island, vor der atlantischen Küste Kanadas auszuwandern.

TPEI01_JS_Orwell_Cove_farm_houseWas mir gut gefällt an dieser Insel ist die sanfte ruhige Landschaft mit der rostroten Erde und den pinkfarbenen Stränden. Selbst der Sandstein der für einige öffentliche Gebäude wie etwa Kirchen verwendet wird ist rostrot. Die Erde enthält Eisenoxid. Ein kleines Unternehmen färbt damit T-Shirts als Touristen Souvenir.

Die Küste der  Insel ist durch Gezeiten beinflusste Flussmündungen geprägt die man auch Ria nennt. Viele dieser Rias sind zumindest für Fangboote schiffbar. Es gibt auch zwei Indianerreservate der Micmac Indianer. Eines dieser Reservate befindet sich auf der Lennox Island in der Malpeque Bay. Die Bewohner Lennox Islands bieten auch Ferienunterkünfte und Kursprogramme in der Kultur der Ureinwohner an.

Wirtschaftliche Grundlage der Insel sind Kartoffeln, Hummer und Anne of Greengables ;-). Ohne Lucy Maud Montgomerys Jugendroman würde niemand dieses hübsche Fleckchen Erde so stark wahrnehmen.

Das Wasser vom St. Lorenz Golf ist sehr warm, daher lohnt sich ein klassischer Badeurlaub dort wie etwa auch Radtouren auf dem sogenannten Confederation Trail, auf der Strecke der ehemaligen Eisenbahn der Insel.

Neben dem Bauernhof Green Gables in Cavendish, und den Stränden dieser Ortschaft gibt es noch mehr sehenswertes. Die Ortschaft Orwell beherbergt  ein Freilichtmuseum aus Pioniertagen der Insel. Micmac Kultur kann man bei einem Aufenthalt im Reservat Lennox Island oder beim großen Powow auf Pamure Island schnuppern.

Die Insel ist durch eine 12,8 km lange Brücke mit dem Festland von New Brunswik verbunden. Der nächste größere internationale Flughafen befindet sich in Halifax Nova Scotia. Von dort gibt es sowohl Bus als auch Flugverbindungen nach Charlottetown auf Prince Edward Island. Die Busse von Acadien Lines halten auch in anderen größeren Ortschaften der Insel.

Formen psychischer Erkrankung

Ich weiß nicht ob meine Definition jetzt dem eines Psychiaters entspricht.  Aber es gibt verschiedene Formen von psychischen Erkrankungen. Viele Menschen haben sehr wenig Ahnung über diese Themen. Ich will versuchen dem ein wenig entgegenzuwirken, obwohl ich selber auch Wissenslücken habe.

Es gibt zum einen Depressionen und einige Persönlichkeitsstörungen die durch Verletzungen durch andere Personen bedingt sind. Darunter fallen etwa die „posttraumatische Belastungsstörung“  oder auch die „Depressive Reaktion – auch unter dem irreführenden Begriff Anpassungsstörung bekannt.

Dann gibt es psychiatrische Störungen für die eine genetische Disposition besteht. Dazu gehören etwa Schyzophrenie ( das hat nichts mit gespaltener Persönlichkeit zu tun sondern Wahnerleben) oder auch die bipolare Störung veraltet Manisch-Depressive Erkrankung. Hier besteht eine angeborene Verletzlichkeit die durch ein belastendes oder extremes Ereignis, sowohl positive als auch negative können der Fall sein, ausgelöst wird.

Dann gibt es noch welche die neurologische Ursachen haben aber angeboren sind, wo der Hirnstoffwechsel verändert ist. Da zu gehört eine Wahrnehmungsstörung wie ADHS die eine Störung der Aufmerksamkeit ist.

Die psychostische Dekompensation die ich hatte ist ähnlich der Schyzophrenie aber ich denke die Ursachen sind da etwas andere.

Schyzophrenie heilt in 30 Prozent der Fälle komplett aus. Weitere 30 Prozent können mit Medikamenten gut behandelt werden und die Störung ist beherrschbar ein letztes Drittel der Fälle ist die Krankheit chronisch und die Betroffenen Patienten sind sehr stark beeinträchtigt bis hin zur Verrentung.

Medikamente zur Behandlung von Schyzophrenie nennt man Neuroleptika, sie sedieren sehr stark, hier kann  von Ruhigstellen schon die Rede sein. ADHS-Medikamente wirken antriebsfördernd, man nennt sie Stimulanzien, sie machen sehr wach und steigern daher die Aufmerksamkeit. Sie sind häufi ähnlich Amphetaminen. Bei ADHS-Betroffnen führt das aber zu  einer konträren Wirkung.  Durch die verbesserte Aufmerksamkeit werden sie ruhiger sprich konzentrierter. Hyperaktive gleichen durch Bewegung den Mangel an Dopamin im Kopf aus. Aber ich leide unter ADHS vom vorwiegend unaufmerksamen Typus. Ich bin eher geistig abwesend und verträumt, so als würde mich eine  Nebelwand umgeben. Ich denke bei mir kommt noch eine weitere Form des ADHS vor. Man nennt das „sluggisch cognitive tempo“. Ich bin sehr stark abwesend so wie unter einer milchfarbenen Käseglocke. Daher reagiere ich auch sehr spät auf äußere Reize oder ich muß mich erst einmal sammeln wenn ich angesprochen werde.  Ich hoffe dass ich das richtig beschrieben habe, die Nervenärzte unter den Besuchern und Follownern, wie Herr Dr. Winkler mögen mich dann bitte korrigieren.