Heterosexuelle und ihre naiven Vorstellungen von der Homoehe

Es ist schon merkwürdig wenn man mit weniger gebildeten Heterosexuellen über sein Beziehungsleben spricht.

Einige romantisieren die Beziehung zwischen zwei Männern oder Frauen als ideale Art des Zusammenlebens. Nur so einfach ist das nicht. Es können durchaus zwei sehr verschiedene Menschen aufeinander treffen die ganz verschieden Bedürfnisse und Intressen haben. Ich bin z. B. mehr musisch intressiert und gehe gerne ab  und an in´s klassische Konzert oder in´s Kunstmuseum mein Gatte dagegen ist ein Computer Nerd der Science Fiction Filme und Serien mag.

Bei einigen Menschen überwiegen auch die Vorstellungen das schwule oder lesbische Paare die gleiche Rollenverteilung wiederspiegeln wie es Heterosexuelle haben. Also das der eine etwa den Haushalt macht und der andere eher am Auto herumschraubt. Wir haben z. B. kein Auto und ich muss kochen weil mein Gatte sich eigentlich nich viel aus essen macht. Die Wäsche macht mein Lebenspartner dafür wie er auch das einräumen der Spülmaschine übernimmt. Ganz freiwillig übrigens. Ich bin kein guter Hausmann obwohl ich dem Klischee der Tunte schon ziemlich nahe komme.

Schwule und Lesben können sehr unterschiedlich Leben. Und es gibt die unterschiedlichsten Beziehungskonstellationen. Lesbische Frauen leben eher monogam während schwule Männer häufig in sog. offenen Partnerschaften leben wo sexuelle Abenteuer toleriert werden.

Ich finde es hingegen etwas merkwürdig wenn heterosexuelle Männer schwule Lebensweisen wegen inrer vielen Sexkontakte bewundern. Viele der sexuellen Kontakte sind sehr oberflächlich und haben meiner Meinung auch etwas damit zu tun das einige schwule Männer sich nicht trauen eine feste Beziehung mit all ihren Konsequenzen zu   leben.  Verbindlichkeit fehlt vielen schwulen Männern und der Druck immer schön und jung zu wirken ist sehr groß.

Viele schwule Männer haben mit ähnlichen Problemen  zu kämpfen wie es Frauen tun. Nur dass sie sich von ihrem eigenen Geschlecht dazu zwingen lassen ihre Haut immer wieder zu Markte tragen zu müssen. Manchmal fehlt schwulen Männern auch eine Reife Einstellung zu  Beziehungen und damit verbundenen Problemen. Langjährige Beziehungen kommen vor aber bei jüngerens sind sie  eher selten.

Obwohl auch da ein gesellschaftlicher Wandel besteht und eher die Regenbogenfamilie im Trend liegt. Also ein Homopaar mit adoptierten oder Pflegekindern.

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Rebound bei unregelmäßiger Strattera Einnahme

Strattera muss sehr regelmäßig eingenommen werden. Zwei mal hintereinander habe ich es nicht eingenommen. Impulsivität und Stimmungsschwankungen sind dadurch wieder hervorgekommen.

Stratterra muss wie ich jetzt im Beipackzettel gelesen habe wenn man es ausgelssen hat noch am gleichen Tag eingenommen werden da die Wirkung sonst spürbar nachläßt.

Ansonsten habe ich gute Erfahrungen mit dem Medikament gemacht. Außer der Antrieb der ist nicht besser geworden.

Wegen des schlechten Schlafes nehme ich aber seit einer psychotischen Krise ein leichtes Neuroleptikum ein. Vielleicht wäre es gut mich auf ein Melatoninhaltiges Präperat einstellen zu lassen.

ADHSler werden häufig erst  spät müde. Da das Schlafhormon Melatonin erst sehr spät ausgeschüttet wird. Das führt dazu dass sie mitunter erst gegen Morgen richtig müde werden.

Neuroleptika bei mir Chlorproxithen senken aber die Dopaminausschüttung und das wirkt sich negativ auf den Antrieb aus.

Meine ländlichen Wurzeln in der Ostpreußischen Wildnis

Meine Familie sind Spätaussiedler aus dem Ermland. Dies ist ein Teil des ehemaligen Ostpreußen.

Dort hatten die meisten Menschen polnische Wurzeln. Man sprach auch überwiegend einen polnischen Dialekt und war römisch-katholisch. Das lag daran das die Gegend früher vom Bischof regiert wurde also ein Hochstift war.

Mein Vater war Maler und arbeitete in der Hauptstadt der Region Olsztyn – Allenstein. Da die Lebensmittel mit dem sog. Kriegszustand und der  Demonstrationen von Solidarnosc knapp wurden und man viele Lebensmittel rationiert wurden, betrieb er den Bauernhof meiner Großeltern mütterlicherseits weiter.

Wir wohnten in einem typischen ermländischen Bauernhaus. Es war ganz aus Holz gebaut und hatte ein Dach aus Getreidestroh. Vor dem Haus hatten wir einen Teich in dem wir auch Fische angelten wie etwa Karauschen, dies ist eine Weißfischart die zu den Karpfen gehört.

Eine Kuh, ein Schwein, Hühner und natürlich Fritz das Pferd mit dem meine Eltern den Acker bestellten gehörten zu dem Hof. Es gab dann noch 2 Katzen und den Hund.

Die ersten 4 Jahre habe ich dort in dem Weiler „Sorochle“ was man mit Wildnis übersetzen kann gelebt.

Wenn ich so zurückdenke habe ich nur schöne Erinnerungen an die Zeit. Ich erinnere mich wie meine Eltern hinter dem Haus Kartoffeln rodeten und mir  immer Radieschen zusteckten. Auch an die Küken erinnere ich mich die uns eine Nachbarin in einer alten Tasche aus der Brutanstalt mitbrachte.

Die Gänse von der Nachbarin, von Frau Lech haben mich immer ganz böse kniffen.  Unsere Kuh hat sich einmal von ihrer Kette die an einem Pflock im Boden befestigt war losgerissen und meine Mutter und mich mußten sie suchen. Doch als wir sie Jollka, Jollka riefen da kam sie auch schnell angetrotet.

Es war in meinen Erinnerungen eine glückliche und schöne Zeit. Wenn sie auch für meine Eltern sehr anstrengend war. Meine Mutter war den Tag über alleine zu Hause und meine Oma war da schon pflegebedürftig und die meiste Arbeit mit dem Vieh hatte sie. Nach der Arbeit mußte mein Vater noch die schwere Feldarbeit machen.

Beliebte Spielplätze waren für uns Kinder die Heuhocken. Das waren Gerüste an denen das  Heu zum trockenen geschichtet wurde. Sie waren wie eine richtige kleine Hütte. Die Nachbarskinder hatten einen Igel den sie zu Hause hielten.

Den gab es noch  Muschinek den Hund, der so viel wie Mohrchen  hieß, und ein wirklich liebes und intelligentes Tier war.

Als wir ausreisen wollten gab wir das „Mohrchen“ meiner Erwachsenen Cousine in einem Nachbardorf. Zweimal ist er zu uns nach Hause ausgerissen. Er war unser aller Liebling und es  ist meinen Eltern besonders schwer gefallen ihn abzugeben.

Klar lebe ich auch gerne in der Großstadt doch vermisse ich die Ruhe und vor allem all die Tiere aus der damaligen Zeit. Selbst die Hühner vermisse ich. Nach wie vor halte ich pickende Hühner für den Inbegriff der Friedlichkeit.

Wenn ich mal dazu in der Lage bin will ich mir einen Grabelandgarten zulegen und dort ein paar Hühner halten. Aber dafür fehlt mir ein wenig das Geld aber vor allem die Ausdauer.

Mich fasziniert die Kraft des Wassers

Schon immer hat mich die Kraft des Wassers fasziniert. Energie zu erzeugen ohne Etwas zu verbrennen fand ich toll.

Ich bin in Lünen aufgewachsen, an der Lippe, und dort gibt es auch Stauwehre die z. B. für einen genügend hohen Wasserstand an Kühlwasser für die Kohlekraftwerke sorgen.

Leider ist und bleibt der Traum wahrscheinlich nur ein Traum. Das Gefälle dort ist sehr gering und auch alternative Turbinen Typen und Wasserkraftwerke lohnen sich nicht für diesen Fluss wie ich jetz im Internet las. Der Fluss ist halt wie Westfalen, gemütlich und nicht wild und vor allem schnell brausend.

Gerade sogenannte Strombojen und Strommühlen die auf oder im Fluss schwimmen gelten als besonders Umweltfreundlich da sie für Fische keine Bedrohung darstellen.

Doch braucht man für den Betrieb dieser innovativen Kraftwerks und Turbinenformen eine sehr starke Strömmung und das ist in der Lippe nicht gegeben.

Schade – aber dieser Traum ist nur schwer umsetzbar. Es gibt Wasserkraftwerke in Hamm und in Werne.

Doch sind diese Werke grundlos umstritten weil man unterstellt das Fische in die Turbine gelangen und  qualvoll vereenden. So weit ich weiss gibt es Siebe am Zulauf des Wasserkraftwerkes in Werne, außerdem soll das Wehr dort für Fische passierbar gemacht werden.

Das Sauerland und seine Flüsse sind  wegen des großen Gefälles besser geeignet doch sind diese Standorte fast alle schon in Gebrauch. Im Fall der Lippe gibt es an ihren Zuflüssen insbesondere in den sog. Baumbergen mehrere Wasserkraftwerke. Ähnlich wie im Sauerland ist dort die gebirgige Lage der Grund für die besondere Wirtschaftlichkeit dieser Werke.

Die Lippe als teilweise staugeregelter Fluss ist weniger geeignet als  ein Gebirgsfluss.

An Ihr können zwar Laufkraftwerke betrieben werden nur ist der Aufwand für den Naturschutz sehr hoch die Stromausbeute aber viel geringer als etwa an der Lenne im  Sauerland die ähnlich viel Wasser führt.

Vernunft zieht ein bei den Organisatoren des CSD Dortmund

Ich freue mich auf den CSD in Dortmund. Endlich habe ich den Eindruck dass Slado den richtigen Mix aus Popcovermusic und Schlager gefunden hat.

Lange regierte der für das Ruhrgebiet typische provinzielle Mief bei der Veranstaltung. Unzählige „Stänkermails“ habe ich geschrieben. Aber nun scheint alles mit einigen neues Gesichtern imTeam wie von Selbst zu laufen. Ich freue mich besonders auf Conny Kannik die mit Ihrem besonderen Sound wieder das Fest bereichern wird.

Ich hoffe auch das der politische Charakter dieses Festes nicht ganz untergeht und das Wetter mitspielt.

Solidarität gibt es genug, zahlreiche Sponsoren haben die diesjährige CSD Veranstaltung sichergestellt.

Auch die Queer Party hat ein neues zu Hause im „Village“ gefunden. Leider ist nur der Platz vor der Reinoldikirche mittlerweile zu klein für das Fest.

Es wäre schön wenn es sich komplett an der Kampstraße konzentrieren würde. Warten wir einmal ab welche Lösung Slado uns serviert.

Dortmunds Funktionäre haben ja doch neue kreative Verstärkung bekommen. Da kann man nur viel Erfolg wünschen!

Gay Pride und Schlagermusik

Lange habe ich mich mit vielen Funktionären der Dortmunder Schwulen- und Lesbenbewegung über das Bühnenprogramm auf dem Christopfer Street Day gestritten.

Insbesondere die Dominanz von Schlagermusik stieß mir unangenehm auf.

Zum Einen weil ich  einen andere Muskigeschmack habe, wie viele Schwule Männer auch.

Zum Anderen weil die Schlagerszene sehr konservativ ist und für mich gefühlsmäßig nicht so gut zum CSD passt.

Doch ist ein Auftritt eines Schlagerstars auf einem CSD schon ein Statment für Toleranz. Was mich weiterhin störte war die Dominanz von Künstlern aus anderen Regionen Deutschlands. Ich halte dies nicht für Fair wenn es um die lokale queere Szene die sicher auch eine Chance verdient hätte.

Und die Travestiedarbietungen waren mir auch ein wenig zu konventionell. Obwohl es in Dortmund eine hochkarätige Travestiegruppe gibt, und ich für dieses Jahr hoffe das Jemand von Ihnen zum Zug kommt.

Slado hatt nach längerem Ringen nachgegeben und unter anderem Conny Kanik als lesbische Künstlerin aus dem Bereich Pop gebucht.

Im Ruhrgebiet ist Schlagermusik sehr beliebt, und Schwule Männer haben genrell ein Herz für Schlager.  Besonders die  Diven unter den Sängerinnen wie Ireen Sheer haben es ihnen angetan. Es gibt durchaus intelligente Schlager wie etwa die von Cindy Berger. Das war auch ein  gutes Gefühl und eine schöne Erfahrung. Und das Ireen Sheer auch Rocken Roll kann hat sie auf der Bühne bewiesen. Doch möchte ich an das Motto des CSD Programms erinnern. So Vielfältig wie unsere Stadt – da gehören auch andere Töne wie Rock und Pop dazu aber auch andere Gruppen wie Transgender und lesbische Frauen.

Slado ist es gelungen meine Anregungen gerecht umzusetzen und dafür bin ich froh und dankbar.

Umgang mit Andersgläubigen in Dortmund

Dortmund ist immer wieder in den Schlagzeilen was den Umgang mit Andersgläubigen angeht.

Die Kopftuchdebatte um das Kopftuchverbot im Johannes Hospital und die Störung eines Freundschaftsspieles einer Lokalauswahl mit einer israelischen Manschaft, durch Neonazis wirft ein schlechtes Licht auf Dortmund als eigentlich multikulturelle und multireligöse Stadt. Dies ist beschämend für unsere Gemeinschaft die doch ansonsten gut funktioniert.

Wir müssen uns immer selber Fragen wie wir mit Andersgläubigen umgehen. Respektieren wir ihre Glaubensauffassung?

Toleranz heißt dulden. Das heißt nicht dass man in völliger Harmonie lebt und nicht über theologische Inhalte verschiedener Meinung sein darf und sich auch darüber auseinandersetzen darf.

Wir sprechen wenn es um Religion geht vom Glauben. Glauben ist nicht wissen! Ich glaube dass ich als altkatholischer Christ den rechten Glauben lebe, aber ich weiss nicht ob die anderen Konfessionen oder monotheistischen Religionen nicht doch recht haben.

Am Judentum gefällt mir die große Standhaftigkeit die ich bei Christen mitunter vermisse. Auch sind ihre besonderen Reinlichkeitsvorschriften sehr modern und auf den Schutz der Gesundheit und der Natur ausgerichtet.

Bei den Muslimen gefällt mir dass die  Nächstenliebe im caritativen Sinn einen sehr hohen Rang hat. Auch der Umgang mit Alten und Psychisch Kranken gefällt mir in dieser Religion.

Wir Christen haben die Wahrheit nicht alleine gepachtet. Wir sollten von unterschieden lernen und sie nicht nur immer betonen. Vor allem sollten wir auch die Gemeinsamkeiten zu Suchen und Toleranz und Ökomene Leben.

Ich glaube das dies Gottgefällig und zum Schluß auch wirklich menschlich wäre.

Phantasie und ADHS

Ich habe die tagträumerische Variante des ADHS, ich bin nicht hyperaktiv. Also kein Zappelphillip sondern ein Hans guck in die Luft. Tagträume und Phantasien hatte ich schon immer.

Ich träumte mich schon als Kind in den wilden Westen, auf einen Bauernhof oder als Verteidiger auf eine Burg.

Für Kinder ist das eine normale Sache. Doch nach wie vor, als Mann mit 39 Jahren lebe ich in Phantasiewelten. Etwa als Apotheker oder Gerichtschreiber in einer römischen Stadt, oder als Selbstversorgender Farmer auf der Prince Edward Island in Kanada.

Ich plane auch gerne Ideale Städte. Ich Puzzle Gebäude und Landschaften von verschiedenen Orten und Ländern zusammen.

Meine Lieblingsphantasie ist eine möglichst kleine Stadt die aber die Annehmlichkeiten einer Metropole hat.

Auch suche ich nach solchen Idealen Städten im  Internet. Ganz weit Oben stehen bei mir in Deutschland Minden und Kleve.  Ich mag Städte die an Wasserstraßen liegen und die sehr grün sind.

Durch die Medikation mit Stratterra haben die Tagträume etwas abgenommen, da die Reizüberflutung die wohl ein Grund für die Tagträume ist abgenommen hat.

 

 

Meine Vision für Dortmund

Dortmund gilt häufig als triste Industriestadt. Die meisten Bürger der Stadt würden das verneinen.

Doch fehlen mir wichtige Elemente für mehr Lebensqualität in der Stadt. Mir fehlt das blaue Element in der Innenstadt. Ich fände es sehr schön wenn es einen Brunnen  auf der Kampstraße in höhe der Reinoldikirche geben würde. Charmant fände ich eine weibliche Figur die Dortmund symbolisiert. Eine Tremonia als Figur mit Braukessel und Henkelmann.

Auch das Karstadthaus an der Kampstraße wirkt wegen der Verkleidung wie eine Blechbüchse. Vielleicht würde da ein Anstrich der Fassade helfen.

Auch Verkehrstechnisch muss meiner Meinung ein Umdenken in der Stadt stattfinden. Der Flughafen ist nicht rentabel und wird mit dutzenden von Millionen Euro jedes Jahr durch die Stadtwerke subventioniert.

Sinnvoller wäre es sich nur auf wenige rentable Flugziele zu konzentrieren und in neue Straßenbahnen und den Ausbau der  erneuerbaren Energien zu investieren.

Die Emschergenossenschaft könnte ihre Klärschlämme für die Erzeugung von Biogas verwenden.

Ich bin davon überzeugt das einige Tausend Haushalte dadurch mit Strom und Fernwärme versorgt werden könnten.

Sicher wäre es auch sinnvoll auf der Brache der Westfalenhütte Windräder zu bauen. So könnte neue günstige saubere Energie für die Stadt produziert werden.

Auch an Investititionen in  ein mögliches Wasserkraftwerk in Lünen an der Lippe wäre denkbar.

Dort gibt es ein Wehr in Höhe des alten Trianel Kraftwerks an dem mit entsprechenden Baumaßnahmen Turbinen installiert werden könnten.

Kulturell ist der sogenannte „Popkulturelle“ Bereich in Dortmund bei uns schlecht aufgestellt.

Es fehlt eindeutig ein mittlerer Live-Club in Dortmund nach dem die Life Station im Bahnhof geschlossen wurde.

Eine Umnutzung von ehemaligen Fabrikhallen wären dafür sicher sinnvoll.

Im wirtschaftlichen Bereich sollte darüber nachgedacht werden ob Dortmund nicht im  Bereich Recyckling oder urban mining neue Geschäftsfelder für lokale Unternehmen erschließen könnte.

 

Hyperfokus englische Binnenschifffahrt

Bei ADHS gibt es Situationen wo Tätigkeiten und Themen  viel Raum einnehmen. Psychologen sprechen da vom Hyperfokus.

Im Moment ist das bei mir das Thema die englische Binnenschfffahrt. Das ist so beherrschend dass ich fast den ganzen Tag über Informationen darüber im Internet sammle und Fotos von Flüssen und Lastkähnen herunterlade.

Was mich fasziniert ist die geringe Größe der Frachtschiffe. In der Regel sind nur im Vergleich sehr kleine Frachtschiffe einsetzbar, häufig sogar aus dem Grund des veralteten Ausbauzustandes der britischen Wasserstraßen.

Die Severn ist nur für Barken bis etwa 250 Tonnen Traglast gut schiffbar. Im vergleich dazu kann der Dortmunder Stadthafen von Schubverbänden von 4500 Tonnen von Datteln aus über den Dortmund Ems Kanal erreicht werden.

Dennoch gibt es hin und wieder kommerziellen Frachtverkehr auf einigen wenigen Binnenwasserstraßen der Insel und das ist intressant.

Ich mag kleine Dinge. Kleine Nutztierrassen intressieren mich etwa oder auch kleine Städte die als Oberzentrum für ihre Region fungieren.

Ich weiss nicht woher das kommt aber ich habe Freude daran. Aber der Hyperfokus hat auch etwas von Besessenheit und kostet Zeit und Aufmerksamkeit die für andere wichtigere Dinge fehlt.